Alles Wissenswerte zum Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement

 


Inhaltsverzeichnis

Erfolg und Erholung von Mitarbeitern gehen Hand in Hand

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Prävention als Ziel

Die Erholungsbeihilfe als Beitrag zur Work-Life-Balance

10 Fakten zur Erholungsbeihilfe

 


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Betriebliches Gesundheitsmanagement


Erfolg und Erholung von Mitarbeitern gehen Hand in Hand

Die moderne Arbeitswelt fordert ihren Tribut: Der technologische Wandel, komplexere Strukturen, ein hohes Arbeitstempo, Personalabbau und hohe Arbeitsverdichtung fordern Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen heraus. Dazu kommen oft Termindruck, Überstunden, lange Pendelzeiten zum Arbeitsplatz und andere individuell belastende Faktoren, die bewältigt werden müssen.

Dabei bleibt die psychische Gesundheit immer öfter auf der Strecke. Die Folgen: Überlastung, Erschöpfung, Schlafstörungen, Angst, Burnout oder auch Depressionen. Dazu kommen somatische Krankheiten, die aus der psychischen Belastung resultieren können. Drei große Krankenkassen verzeichneten im vergangenen Jahr bei ihren Versicherten eine Zunahme von Arbeitsausfällen, die psychische Ursachen haben:

  • Der AOK Bundesverband stellt fest, dass jeder Beschäftigte krankheitsbedingt durchschnittlich 19,4 Tage im Jahr fehlt. Dabei sind Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen über die letzten zehn Jahre konstant gestiegen: Sie nahmen um 79,3 Prozent zu. 2016 stieg sowohl die Zahl der psychisch Erkrankten insgesamt als auch die Ausfallzeit je Patient. Mit 25,7 Tagen je Fall dauerte sie mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.
  • Laut Gesundheitsreport der BARMER entfiel der größte Anteil der Fehlzeiten 2016 mit 22,3 Prozent auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Gleich danach folgen psychische Störungen mit 19 Prozent, dann Krankheiten des Atmungssystems mit 13,7 Prozent sowie Verletzungen mit 11,9 Prozent. Psychische Störungen sowie Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems verursachten 2016 etwas höhere Fehlzeiten als im Vorjahr. Bei den Versicherten fielen durchschnittlich 3,35 Ausfalltage je Person dafür an.
  • Die Techniker Krankenkasse ermittelte, dass besonders oft junge Arbeitnehmer betroffen sind. Von 2000 bis 2016 stiegen Fehlzeiten aufgrund von Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen etc. bei Auszubildenden zwischen 16 und 25 Jahren um 108 Prozent. Mit 11,8 Tagen fielen mehr Fehltage auf Auszubildende als auf andere Altersgruppen bis 40 Jahre.

 

Infografik zum Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement

 


 

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Prävention als Ziel

Für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen ist die Gesundheit von Mitarbeiter ein wesentlicher Faktor. Einerseits wirkt sich Stress negativ auf die Arbeitsleistung und auf die Arbeitsqualität aus. Fallen dann Mitarbeiter kurz- oder längerfristig aus, bleibt ihre Arbeit liegen und muss auf das verbleibende Team umgeschichtet werden. Alternativ muss kurzfristig Arbeitskraft von außerhalb beschafft werden. Das verursacht zusätzliche Personalkosten.

Arbeitgeber sollten daher alles dafür tun, die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter langfristig zu erhalten. Sie sollten ihnen Möglichkeiten bieten, sich belastenden Situationen auch einmal entziehen zu können. Das fängt an bei der Schaffung von ansprechenden Arbeits- und Pausenräumen und verbindlichen Ausgleichsregelungen für Pausen und Überstunden. Und es setzt sich fort in der klaren Abgrenzung von Arbeit und Privatleben sowie im Angebot von flexiblen Arbeitsmodellen oder Arbeitszeitkonten.

Mittels Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) können Unternehmen eine Kultur der Prävention institutionalisieren. Diese hat das Ziel, die Arbeits- und Organisationsgestaltung gesundheitsförderlich zu verändern und Arbeitnehmer zu einem entsprechenden Verhalten anzuleiten. Weitere Eckpfeiler sind freiwillige Arbeitgeberleistungen zur Begleitung und Unterstützung.

Die Erholungsbeihilfe als Beitrag zur Work-Life-Balance

Was viele Unternehmen nicht wissen: Solche BGM-Leistungen sind meist mit wenig Aufwand möglich. Oft sogar steuer- und abgabengünstig, beispielsweise über Sachbezüge. Bis zu 44 Euro im Monat je Mitarbeiter kann ein Arbeitgeber dafür einsetzen. Darunter fallen auch Gutscheine und Gutscheinkarten, die für Erholung, Stressbewältigung, Entspannung, Ausgleichssport, Kurleistungen oder Wellness verwendet werden können. Bis zum Jahresende kann so zusätzlich zum Gehalt ein Extra-Guthaben bis 528 Euro zusammenkommen. Das ist weitaus attraktiver als Urlaubsgeld, von dem nach Abzug von Steuern viel zu wenig übrig bleibt!


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Verantwortungsbewusste und vorausdenkende Arbeitgeber kümmern sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter, um sich ihre Leistung langfristig zu sichern


Auch im Rahmen der Erholungsbeihilfe lassen sich solche BGM-Leistungen wirkungsvoll realisieren. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern gezielt Zuschüsse als Erholungsbeihilfe zukommen lassen, die diese ausschließlich für Urlaub und Erholung verwenden. Jeder Mitarbeiter kann so einmal im Jahr 156 Euro steuer- und abgabenfrei erhalten. Dazu kommen 104 EUR für den Partner und 52 EUR je Kind unter 18 Jahren mit Anspruch auf Kindergeld. Ist der Urlaub für die gesamte Familie gesichert, trägt auch das zur nachhaltigen Entspannung von Arbeitnehmern bei!

Mitarbeiter, die sich so in ihrer Work-Life-Balance unterstützt wissen, sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch motivierter und engagierter bei der Arbeit. Ein überzeugendes und verlässliches Engagement ihres Vorgesetzten für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden strahlt auch auf die Arbeitgebermarke und die Unternehmenskultur insgesamt zurück. Mit positiven Effekten in der Außenwahrnehmung, im Recruiting und für die Mitarbeiterbindung!

10 Fakten zur Erholungsbeihilfe

  • Die Erholungsbeihilfe basiert auf § 40, Absatz 2, Satz 2 des Einkommensteuergesetzes.
  • Sie ist eine freiwillige Arbeitgeberleistung.
  • Sie kann für eine zweckgebundene Verwendung ausbezahlt werden.
  • Sie ist nur für die Erholung bestimmt und kann nur dafür verwendet werden.
  • Sie ermöglicht Mitarbeitern einen steuergünstigen Zuschuss zum Erholungsurlaub.
  • Sie kann als Barzuschuss oder als Sachbezug ausgegeben werden.
  • Sie wird pauschal versteuert mit 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Kirchensteuer (zwischen 4 und 7 %).
  • Sie kann nur einmal jährlich pro Haushalt vergeben werden.
  • Sie erlaubt je Mitarbeiter 156 EUR Zuschuss. Für den Partner kommen weitere 104 EUR und für jedes Kind unter 18 Jahren mit Anspruch auf Kindergeld jeweils 52 EUR hinzu.
  • Eine rechtskonforme Dokumentation dient als Grundlage für die Erholungsbeihilfe.

 


Weiterführende Inhalte:

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Die ErholungsCARD setzt genau an dieser Stelle an und ermöglicht eine rechtskonforme Umsetzung der sogenannten Erholungsbeihilfe – steueroptimiert für Arbeitgeber (Ausgabenreduktion durch Pauschalversteuerung) und Arbeitnehmer (brutto = netto). Die personalisierbare und individualsierbare Gutscheinkarte funktioniert als Alternative zum Urlaubsgeld oder auch als zusätzlicher Benefit für den Mitarbeiter. 156 EUR und mehr sind hier pro Mitarbeiter jährlich möglich.

Die ErholungsCARD ist damit die ideale Lösung, um über die Gesundheitsvorsorge bzw. Gesundheitsprävention mehr Mitarbeiterbindung zu erreichen.

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