Die optimale Vorbereitung auf anstehende Personalgespräche mit Mitarbeitern

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Die optimale Vorbereitung auf anstehende Personalgespräche mit Mitarbeitern

In den ersten Wochen und Monaten des neuen Jahres sehen sich sowohl Personaler als auch Führungskräfte anstehenden Mitarbeitergesprächen gegenüber. Die Vorlagen und Richtlinien für solche Gespräche sind je nach Unternehmen unterschiedlich detailliert und fokussiert. Es geht aber immer um ein konstruktives Feedback zur Leistung des Mitarbeiters und um Themen wie Perspektiven, Erwartungen, Fortbildungen, Benefits und gegebenenfalls auch Gehaltsentwicklungen. Gerade die Gespräche rund um die Entlohnung gestalten sich als Herausforderung, da eine gewisse Intransparenz und oft unterschiedliche Erwartungen vorliegen. Hier hilft es, wenn die Personalabteilung Referenzwerte hat und diese zur Vorbereitung der Führungskraft zur Verfügung stellt. Nur so können Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und gute Mitarbeiter binden. Daher empfiehlt es sich auf Erhebung und Studien aus der Praxis zurückzugreifen um solche Referenzwerte abzuleiten.

Einen guten Anhaltspunkt bietet hier beispielsweise der Gehaltsreport von StepStone. StepStone, eine der führenden Online-Jobbörsen in Deutschland, befragte 50.000 Fach- und Führungskräfte zum Thema Gehalt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass viele Fach- und Führungskräfte einen Jobwechsel anstreben um eine Gehaltserhöhung zu erreichen. Schon hier beweist sich, dass Gehälter bzw. auch Zusatzleistungen und Benefits einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiterbindung haben.

Das Bild zeigt Mitarbeiter und Ein Teamleiter in einem Büro

Betrachtet man die Gehaltsverteilungen in verschiedenen Regionen von Deutschland, so ist ein deutlicher Unterschied zwischen den Bundesländern mit dem höchsten und dem niedrigsten Durchschnittsgehalt zu erkennen. In Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sind die Bruttogehälter (inkl. Boni, Prämien, Zuschläge etc.) am höchsten. Im Vergleich zu anderen Bundesländern kann die Differenz bis zu 10.000 EUR pro Jahr ausmachen. Doch es gibt nicht nur regionale Unterschiede, sondern natürlich auch im Bezug auf den Beruf und die Branche. So gehören Ärzte, IT-Fachleute und Juristen zu den Top-Verdienern in Deutschland. Die Branchen mit den besten Gehaltsaussichten bilden hingegen das Bankenwesen, die Pharma- und die Automobilindustrie.

Als weitere Einflussfaktoren wurden die Unternehmensgröße und der Bildungsabschluss identifiziert. So ist in Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern ein Plus von 10% möglich und ein akademischer Abschluss gibt weiteren Spielraum von 35% nach oben. Dabei ist nicht zu vergessen, dass es sich hier um Durchschnittswerte handelt und durch die Bruttogehalts-Betrachtung nicht nur das reine Gehalt betrachtet wird, sondern beispielsweise auch der Einsatz von Incentives und Prämien.

Diese Fakten hat StepStone in einer anschaulichen Infografik zusammengefasst:

Für weitere Fakten steht der aktuelle Gehaltsreport von StepStone hier kostenlos zum Download bereit.

Es lohnt sich, diese und weitere Informationen im Vorfeld von Mitarbeitergesprächen einzuholen und als Gesprächsgrundlage mitzubringen. Damit ist ein faktenbasierter Austausch mit den Mitarbeitern möglich und die weiterhin positive Motivation und Bindung des Mitarbeiters realistisch.

 

Quellen:
StepStone Gehaltsreport 2015

Das Bild zeigt Mitarbeiter und Ein Teamleiter in einem Büro
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AutorIn:

Anna Becker

Anna Becker ist Treiber der Innovation im HR Bereich von BONAGO – seit ihrem Einstieg ist sie dafür bekannt, die neuesten Entwicklungen im Personalbereich vorzustellen und zu etablieren. Mittlerweile gilt sie als Expertin für Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterbelohnung und Social Recognition. Anna Beckers favorisierte Maßnahme zur Mitarbeiterbindung ist die MitarbeiterCARD, weshalb sie ihre neuen Erkenntnisse und Ideen zur Verbesserung stets an die Kollegen weitergibt. Ihr Wissen verbreitet sie nicht nur auf dem BONAGO-Blog, Events wie die Zukunft Personal und Business Netzwerke sind ihre zweite Heimat.