Arbeitgebermarke stärken und zufriedene Mitarbeiter binden

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Arbeitgebermarke stärken und zufriedene Mitarbeiter binden

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Halbzeit –  das Jahr 2022 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und in so mancher Personalabteilung findet sich noch unverbrauchtes Budget. Dieses lässt sich gezielt nutzen, um den Mitarbeitern im Unternehmen etwas Gutes zukommen zu lassen. Denn zufriedene Mitarbeiter bleiben nicht nur länger im Unternehmen, sie sprechen auch gern und freiwillig positiv über ihren Arbeitgeber. Davon profitiert nicht zuletzt auch die Arbeitgebermarke in der Außendarstellung. Wir zeigen auf, was sich jetzt noch mit überschaubaren Budgets realisieren lässt.

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1. Erholungsbeihilfe, um Ausgleich zu schaffen

Erholte Mitarbeiter sind leistungsfähiger und belastbarer, schöpfen kreative Kraft aus vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen abseits des Arbeitsalltags. Eine gute Erholung als Ausgleich zum Arbeitsalltag sollte stets auch im Interesse des Arbeitgebers liegen. Dennoch können es sich nur noch wenige Unternehmen leisten, ihren Mitarbeitern verbindlich Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auszuzahlen, welches diese obendrein noch versteuern müssen. Auf eine flexible Zuwendung als Dankeschön zur wohl verdienten Erholung müssen sie dennoch nicht verzichten. Mittels Erholungsbeihilfe nach § 40,2,3 EStG können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern so steueroptimiert und abgabenfrei einen Zuschuss zum Wunschurlaub spendieren und sie auf diesem Weg für erbrachte Leistungen belohnen. Bis zu 156 Euro jährlich können sie so für die Erholung des Mitarbeiters bereitstellen, bei einer Familie mit zwei Kindern sogar bis zu 364 Euro (104 Euro je Partner, 52 Euro je Kind unter 18 Jahren). Diese Erholung muss dann zeitnah, binnen drei Monaten vor oder nach Auszahlung der Beihilfe, in Anspruch genommen werden und mindestens eine Woche dauern. Sie kann daher nicht für den Jahresurlaub im kommenden Sommer „aufgespart“ werden. Damit lassen sich nun beispielsweise mehrtägige Auszeiten zum Jahreswechsel viel konkreter realisieren!

 

2. „Wünsch Dir was!“

Das Leben ist ein Wunschkonzert – besonders wenn der Arbeitnehmer Ressourcen zur Verfügung hat, mit denen er kleinere oder größere Wünsche für seine Liebsten und sich selbst realisieren kann. Eine Universal-Gutscheinkarte, in den kommenden Wochen an die Mitarbeiter ausgegeben, bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern monatlich einen steuerbefreiten Sachbezug bis zu einer Freigrenze von 44 Euro zukommen zu lassen (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht). Der Vorteil: Solche Gutscheinkarten sind wiederaufladbar und können mit einer Anspar- oder Aufteilungsfunktion ausgestattet sein. Die Guthaben können jederzeit flexibel eingelöst werden. Auf diese Weise kommen über die Zeit attraktive Sümmchen zusammen, die bei Gutscheinpartnern eingelöst werden. Natürlich sind die Karten auch ideale Weihnachtsgeschenke, mit denen dann in der Folge Guthaben im neuen Jahr angespart werden können. Der Arbeitgeber als Weihnachtsmann – das bleibt in Erinnerung!

 

3. Zur Teamevent beitragen

Ein Team zeigt gute Leistungen, setzt ein Projekt erfolgreich um oder bringt viele neue Ideen auf den Weg? Dann ist es Zeit, das Erreichte gebührend zu feiern und sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Hier können Arbeitgeber ihre Anerkennung mit einem kleinen Beitrag für ein Teamevent, wie zum Beispiel Sommerfest oder Weihnachtsfeier ausdrücken. Steuerlich interessant wird dies beispielsweise mit einer Dankschön-Karte, die anlassbezogen mit einem Guthaben aufgeladen wird. Damit können dann beispielsweise die „Zutaten“ für eine gelungene Feier besorgt werden. Eine Alternative bietet auch ein Gutschein, der bei einem Gastro-Partner der Wahl vor Ort eingelöst werden kann. Dann kann die gemeinsame Feier zum Beispiel beim Lieblings-Italiener stattfinden.

 

4. Den Saison-Blockbuster auf der Leinwand gemeinsam genießen

Abenteuer, Drama oder Action: Zur jeder Saison bringen die großen Filmstudios traditionell auch passend ihre Blockbuster in die Kinos. Wie wäre es mit einem Kino-Gutschein als Geschenk für ganze Teams, die sich besonders engagiert haben, oder als Dankeschön für jeden einzelnen Mitarbeiter. Verbunden damit ist vielleicht eine Einladung zu einem tollen Kinoabend, bei dem das saisonale Highlight gemeinsam geschaut wird. Solche Kino-Gutscheine sind auch noch mit Snack-Gutscheinen kombinierbar, damit das Popcorn zum Film ebenfalls gesichert wäre. Die steuerfreien Incentives verursachen keine Lohnnebenkosten und benötigen keinen Aufwand in der Abwicklung.

Dies sind nur vier markante Beispiele dafür, wie sich jetzt noch mit relativ überschaubarem Einsatz und steuerlich interessanten Lösungen sehr nachhaltige und merkfähige Belohnungen und Erlebnisse für Mitarbeiter generieren lassen. Damit können Arbeitgeber – nicht nur zum Jahresende – schöne Impulse setzen, um Arbeitnehmer auf einer sehr persönlichen und emotional ansprechenden Ebene für sich zu gewinnen und zu binden. Mitarbeiter, die sich auf diese Weise wertgeschätzt fühlen, lassen dies im besten Falle auch andere im Familien- und Freundeskreis wissen. Ein Effekt, der für die Arbeitgebermarke auch nach außen positiv strahlt und Wirkung im Recruiting zeigen kann!

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AutorIn:

Anna Becker

Anna Becker ist Treiber der Innovation im HR Bereich von BONAGO – seit ihrem Einstieg ist sie dafür bekannt, die neuesten Entwicklungen im Personalbereich vorzustellen und zu etablieren. Mittlerweile gilt sie als Expertin für Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterbelohnung und Social Recognition. Anna Beckers favorisierte Maßnahme zur Mitarbeiterbindung ist die MitarbeiterCARD, weshalb sie ihre neuen Erkenntnisse und Ideen zur Verbesserung stets an die Kollegen weitergibt. Ihr Wissen verbreitet sie nicht nur auf dem BONAGO-Blog, Events wie die Zukunft Personal und Business Netzwerke sind ihre zweite Heimat.