Arbeitgebermarke stärken und zufriedene Mitarbeiter binden

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Während sich das Jahr bereits langsam dem Ende zuneigt, finden sich in so mancher Personalabteilung oft noch unverbrauchte Budgets. Vielleicht lassen sich diese gezielt nutzen, um den Mitarbeitern im Unternehmen etwas Gutes zukommen zu lassen. Zufriedene Mitarbeiter bleiben schließlich nicht nur länger im Unternehmen, sie sprechen auch gern und freiwillig positiv über ihren Arbeitgeber. Davon profitiert nicht zuletzt auch die Arbeitgebermarke in der Außendarstellung. Wir zeigen auf, was sich jetzt noch mit überschaubaren Budgets realisieren lässt.

1. Erholungsbeihilfe für einen Weihnachtsurlaub stiften

Erholte Mitarbeiter sind leistungsfähiger und belastbarer, schöpfen kreative Kraft aus vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen abseits des Arbeitsalltags. Eine gute Erholung über den Jahreswechsel sollte stets auch im Interesse des Arbeitgebers liegen. Dennoch können es sich nur noch wenige Unternehmen leisten, ihren Mitarbeitern verbindlich Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auszuzahlen, welches diese obendrein noch versteuern müssen. Auf eine flexible Zuwendung als Dankeschön zur wohl verdienten Erholung müssen sie dennoch nicht verzichten. Mittels Erholungsbeihilfe nach § 40,2,3 EStG können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern so steueroptimiert und abgabenfrei einen Zuschuss zum Wunschurlaub spendieren und sie auf diesem Weg für erbrachte Leistungen belohnen. Bis zu 156 Euro jährlich können sie so für die Erholung des Mitarbeiters bereitstellen, bei einer Familie mit zwei Kindern sogar bis zu 364 Euro (104 Euro je Partner, 52 Euro je Kind unter 18 Jahren). Diese Erholung muss dann zeitnah, binnen drei Monaten vor oder nach Auszahlung der Beihilfe, in Anspruch genommen werden und mindestens eine Woche dauern. Sie kann daher nicht für den Jahresurlaub im kommenden Sommer „aufgespart“ werden. Damit lassen sich nun beispielsweise mehrtägige Auszeiten zum Jahreswechsel viel konkreter realisieren!

2. Wunschzettel subventionieren

Weihnachtszeit – Wunschzettelzeit! Schön, wenn ein Arbeitnehmer jetzt Ressourcen zur Verfügung hat, mit denen er kleinere oder größere Wünsche für seine Liebsten realisieren kann. Eine Universal-Gutscheinkarte, in den kommenden Wochen an die Mitarbeiter ausgegeben, bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern monatlich einen steuerbefreiten Sachbezug bis zu einer Freigrenze von 44 Euro zukommen zu lassen. Der Vorteil: Solche Gutscheinkarten sind wiederaufladbar und können mit einer Anspar- oder Aufteilungsfunktion ausgestattet sein. Die Guthaben können jederzeit flexibel eingelöst werden. Auf diese Weise kommen über die Zeit attraktive Sümmchen zusammen, die bei Gutscheinpartnern aus unterschiedlichsten Branchen von Elektronik über Kosmetik bis Reisen jederzeit eingelöst werden können. Natürlich sind die Karten auch ideale Weihnachtsgeschenke, mit denen dann in der Folge Guthaben im neuen Jahr angespart werden können. Der Arbeitgeber als Weihnachtsmann – das bleibt in Erinnerung!

3. Zur Weihnachtsfeier beitragen

Ein Team hat übers Jahr gute Leistungen gezeigt, ein Projekt erfolgreich umgesetzt oder mit vielen Ideen Neuerungen auf den Weg gebracht. Zeit, das Erreichte zum Jahresende gebührend zu feiern und sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Hier können Arbeitgeber ihre Anerkennung mit einem kleinen Beitrag zur Weihnachtsfeier ausdrücken. Steuerlich interessant wird dies beispielsweise mit einer Dankschön-Karte, die anlassbezogen mit einem Guthaben aufgeladen wird. Damit können dann beispielsweise die „Zutaten“ für eine gelungene Weihnachtsfeier besorgt werden. Eine Alternative bietet auch ein Gutschein, der bei einem Gastro-Partner der Wahl vor Ort eingelöst werden kann. Dann kann die gemeinsame Feier beispielsweise beim Lieblings-Italiener stattfinden.

4. Den Saison-Blockbuster auf der Leinwand gemeinsam genießen

Abenteuer, Drama oder Action: Zur Weihnachtssaison bringen die großen Filmstudios traditionell auch ihre Blockbuster in die Kinos. Wie wäre es mit einem Kino-Gutschein als Weihnachtsgeschenk für ganze Teams, die sich besonders engagiert haben, oder als Dankeschön für jeden einzelnen Mitarbeiter zum Jahresende. Verbunden damit ist vielleicht eine Einladung zu einem tollen Kinoabend, bei dem das saisonale Highlight gemeinsam geschaut wird. Solche Kino-Gutscheine sind auch noch mit Snack-Gutscheinen kombinierbar, damit das Popcorn zum Film ebenfalls gesichert wäre. Die steuerfreien Incentives verursachen keine Lohnnebenkosten und benötigen keinen Aufwand in der Abwicklung.

Dies sind nur vier markante Beispiele dafür, wie sich jetzt noch mit relativ überschaubarem Einsatz und steuerlich interessanten Lösungen sehr nachhaltige und merkfähige Belohnungen und Erlebnisse für Mitarbeiter generieren lassen. Damit können Arbeitgeber – nicht nur zum Jahresende – schöne Impulse setzen, um Arbeitnehmer auf einer sehr persönlichen und emotional ansprechenden Ebene für sich zu gewinnen und zu binden. Mitarbeiter, die sich auf diese Weise wertgeschätzt fühlen, lassen dies im besten Falle auch andere im Familien- und Freundeskreis wissen. Ein Effekt, der für die Arbeitgebermarke auch nach außen positiv strahlt und Wirkung im Recruiting zeigen kann!

 


Autor: Anna Becker
Anna ist schon seit der Geburtststunde von BONAGO dabei und beschäftigt sich mit allen Themen rund um Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterbelohnung und Employer Branding, sowie neuerdings auch mit Social Recognition. Bei der Kaffeepause hat Anna immer ein offenes Ohr und kennt die Kollegen und Kolleginnen besser als diese sich selbst – ja, Sie trinkt viel Kaffee. Ihre beiden Katzen bedeuten Anna alles und wer mehr über sie erfahren möchte, geht einfach in die Kaffeeküche.
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