Mitarbeitergutscheine steuerfrei nutzen: Alles Wissenswerte

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Mitarbeitergutscheine steuerfrei nutzen

 

Personaler schätzen Mitarbeitergutscheine

Neben angemessenen Gehaltsleistungen, flexibleren Arbeitszeiten und einer offenen Führungskultur setzen Unternehmen auf attraktive Anreize und Mehrwerte, um im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können. Sachprämien verlieren dabei zunehmend ihren Stellenwert als Belohnungsmaßnahme im Personalmarketing, wie die aktuelle Belohnungsstudie ergab, für die erneut über 700 HR-Verantwortliche befragt wurden.

Seit der initialen Entwicklung durch die Hochschule Fresenius im Jahr 2015, werden im Rahmen der Studie jährlich Geschäftsführer sowie Personal- und Employer Branding-Verantwortliche zu Ihren eingesetzten und geplanten Maßnahmen befragt. Mitarbeitergutscheine steigen hierbei im Ranking der Incentives stetig auf. Als hochflexible und steuergünstige Sachbezüge werden sie im Recruiting und zur Mitarbeiterbindung immer öfter eingesetzt.

Besonders für Betriebe ohne große HR-Abteilungen gestalten sich Boni und Prämien als zu kompliziert im Handling. Oft fehlt es den Geldprämien auch an einer langfristigen Wirkung, da das Geld meist für alltägliche Ausgaben genutzt wird. Dagegen werden Gutscheine viel stärker als etwas Besonderes wahrgenommen – als „Trophäen“ mit Erinnerungswert, mit denen persönliche Konsum- oder Erlebniswünsche realisiert werden können.

Gutscheine sorgen für ein Plus an Motivation und Engagement. Die Produktivität steigt insgesamt, während die Fluktuation sinkt. Wo leistungsbereite, hoch motivierte und zufriedene Mitarbeiter keinen Grund mehr zum Wechseln haben, fallen in der Personalabteilung weniger Recruiting-Kosten an. Nach außen wird das Image der Arbeitgebermarke gestärkt, wenn Bewerber über die positive Unternehmenskultur sprechen oder Mitarbeiter ihren Arbeitgeber freiwillig im Bekanntenkreis weiterempfehlen und zudem ihrem Unternehmen länger treu bleiben.

Gutscheine sind für Unternehmen und Mitarbeiter steuerfrei

Gutscheine bieten mehr Flexibilität, sowohl für Unternehmen als auch deren Mitarbeiter. Sie sind einfacher zu verwalten und können mal leistungsabhängig, mal anlassbezogen oder auch als Motivationsanstoß zwischendurch ausgegeben werden. Shopping, Tanken, Essen gehen oder Reisen: Vielerlei individuelle Wünsche lassen sich mit einer Gutscheinkarte realisieren, auf die sich Beträge aufbuchen lassen und die bei diversen attraktiven Gutscheinpartnern eingesetzt werden kann. Hierbei übersteigt die angemutete Wertigkeit die einer Flasche Weins oder eines Blumenstraußes deutlich. Obendrein ergibt sich eine deutliche Zeiteinsparung für die Personalabteilung, die sich den Prozess der individuellen Geschenkfindung erspart. Auch kann ein Gutschein fürs Kino mit einem Snackbon für Popcorn und Getränke verschenkt werden. Mit einem Universalgutschein, wie unserem MitarbeiterBON hingegen , hat der Mitarbeiter freie Auswahl aus einer riesigen Palette an Partnern. Ob nun Kinogutschein oder Universalgutschein, ist es immer eine gute Botschaft dem Mitarbeiter mit einem Geschenk danke zu sagen.

Gutscheine
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Das Plus für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:

Gutscheine gelten als Sachbezüge und sind damit bis zu einem Wert von 44 EUR (seit 01.01.2022: 50 EUR) monatlich je Mitarbeiter steuer- und abgabenfrei. Bei einer regelmäßigen monatlichen Incentivierung sind das bis zu 528 Euro (seit 01.01.2022: 600 EUR) pro Jahr, die das Unternehmen einsetzen kann. Anlassbezogen können außerdem dreimal jährlich bis zu 60 Euro je Mitarbeiter geschenkt werden, beispielsweise bei einer Hochzeit, der Geburt eines Kindes oder zum Betriebsjubiläum.

Bei einer geplanten kontinuierlichen Zugabe zum Gehalt bieten sich ein wiederaufladbarer Gutschein in Form einer Karte an. Damit lassen sich Beiträge kumulieren und über das Jahr Summen für größere persönliche Wünsche einsetzen. Einzelgutscheine mit fixen Beträgen eignen sich dazu, Mitarbeiter eher spontan oder punktuell zu belohnen. Ansätze dafür können besondere Leistungen und Errungenschaften, ein soziales Engagement oder auch saisonale Highlights wie Ostern und Weihnachten sein.

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Drei Beispiele, wie Unternehmen Gutscheine steuerfrei nutzen können:

Firma 1: das Beratungsunternehmen

Ein mittelständisches Beratungsunternehmen findet über konsequentes Hochschulmarketing und Bewerbermessen meist problemlos Nachwuchskräfte. Dennoch muss es feststellen, dass etliche der Junioren nach zwei bis drei Jahren wieder kündigen. Für das Beratungsunternehmen bedeutet dies, dass sein Investment in Aus- und Weiterbildungen mit dem Abfluss des Fachwissens verloren ist. Es nutzt daher Gutscheinkarten, um Nachwuchskräften einen besonderen Mehrwert zu bieten. Die Gutscheinkarten werden in den ersten fünf Jahren der Betriebszugehörigkeit jeden Monat mit 44 Euro (seit 01.01.2022: 50 EUR) aufgeladen. Der Mitarbeiter erhält damit eine Zugabe zum Gehalt, die er für ganz persönliche Wünsche und Bedürfnisse einlösen kann. Im Laufe des Jahres kommen so stattliche Summen zustande. Bereits ein Jahr nach Einführung dieser Incentives ließ sich die Fluktuationsrate merklich senken.

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Firma 2: der Klinikverbund

Ein Klinikverbund mit mehreren tausend Mitarbeitern hat eine Ausfallquote von über sieben Prozent im Pflegebereich. Diese meist kurzfristigen Fälle können oft nicht adäquat kompensiert werden. Eine interne Arbeitsgruppe erarbeitet deshalb ein Vergütungssystem, das mit finanziellen Anreizen Wertschätzung für ein zusätzliches Engagement von Mitarbeitern ausdrückt und ihnen Flexibilität in der Einlösung von Benefits als Dankeschön bietet. Für ihre zusätzlich geleisteten Stunden können die Mitarbeiter zwischen einer konkreten Vergütung sowie einem Guthaben auf einem Zeitwertkonto oder einem Gleitzeitkonto wählen. Bei jeder sechsten Vertretung für einen ausgefallenen Kollegen erhalten sie zudem eine Prämie, die ebenfalls frei wählbar ist. Mit dem Gehalt können sie sich 120 Euro brutto auszahlen oder ein entsprechendes Guthaben auf ihr Zeitwertkonto buchen lassen. Alternativ erhalten sie 90 Euro netto – steuer- und abgabenfrei – als Beitrag auf eine persönliche Mitarbeitergutscheinkarte. Das System ist bis heute erfolgreich im Einsatz. Besonders die freie Wahl zwischen Zeitwert- und Gleitzeitkonto oder einer Auszahlung stößt bei den Klinikangestellten auf positive Resonanz.

Firma 3: der Automobilzulieferer

Ein mittelständischer Zulieferer der Automobilbranche installiert für drei Jahre ein Strategieprogramm zur Sicherung seiner langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Jeder Mitarbeiter im Betrieb ist angehalten, daran teilzunehmen, damit ein Erfolg gewährleistet ist. In interdisziplinären Projektgruppen müssen die Mitarbeiter verschiedene Aufgaben und Ziele meistern und gleichzeitig die Kosten-Nutzen-Effizienz optimieren. Damit die Motivation bei diesen anspruchsvollen Projekten nicht auf der Strecke bleibt, möchte das Unternehmen das Engagement einzelner Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum fördern und erfolgreiche Meilensteine im Projektteam belohnen. Es nutzt dazu Gutscheinkarten mit Sammel- und Aufladefunktion, auf die sich Beiträge regelmäßig aufbuchen lassen. Die persönliche Übergabe der Gutscheinkarten durch Führungskraft und Teamleitung trägt auch dazu bei, die Beziehung zu ihnen zu verbessern.

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Lösung Mitarbeiterbelohnung für die Praxis

Zunehmender Wettbewerbsdruck über nahezu alle Branchen hinweg, schlägt sich direkt in steigender Arbeitsbelastung für Arbeitnehmer nieder. Dadurch steigt der Wert von Freizeit und Urlaub überproportional und die Herausforderung, dass der Mitarbeiter seinen Nutzen hieraus maximieren muss. Die Erwartungen an Personalentscheider und HR-Abteilungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden ebenfalls größer.Das Gesundheitsmanagement soll zum einen flexibel reagieren können, zum anderen langfristig die Belastbarkeit der Mitarbeiter sicherstellen. Wer hier die passenden Instrumente zur Hand hat, profitiert von positiven Effekten für die Arbeitgebermarke, von einer Reduktion der Aufallzeiten sowie einer deutlichen Steigerung der Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen.

Die ErholungsCARD setzt genau an dieser Stelle an und ermöglicht eine rechtskonforme Umsetzung der sogenannten Erholungsbeihilfe – steueroptimiert für Arbeitgeber (Ausgabenreduktion durch Pauschalversteuerung) und Arbeitnehmer (brutto=netto). Die personalisierbare und individualsierbare Gutscheinkarte funktioniert als Alternative zum Urlaubsgeld oder auch als zusätzlicher Benefit für den Mitarbeiter. 156 EUR und mehr sind hier pro Mitarbeiter jährlich möglich.

Hier gehts zur ErholungsCARD.


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Gesprächspartner: Selma Rose
Funktion: Leitung B2B
Unternehmen: Christ Juweliere und Uhrmacher
Thema: Gutscheine als B2B-Marketinginstrument im Einzelhandel

Das Unternehmen Christ setzt Gutscheine in ihrer Vielfalt regelmäßig ein. Vor allem die Möglichkeit individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmen reagieren zu können, hat Selma Rose vom Gutscheineinsatz überzeugt. Zudem konnte sie in den letzten fünf Jahren bezüglich der Gutscheine im Hause Christ einen sichtbaren Wandel feststellen.

Im Gespräch mit BONAGO verrät Frau Rose außerdem, dass besonders das saisonale Geschäft in der Schmuck-Branche zur Kundenbindung und Neukundengewinnung genutzt wird. Hierdurch hebt sich das Unternehmen nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern macht dem Konsumenten eine Freude mit individualisierbaren Belohnungslösungen.

Sie möchten mehr über Gutscheine und Incentives erfahren? Einen Überblick unserer Talk-Serie mit dem Gutscheinexperten Mark Gregg finden Sie hier.

Alternativ nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit unseren Branchenexperten auf und lassen Sie sich für Ihre konkrete Herausforderung in Marketing, Vertrieb und Personal beraten.

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Alles Wissenswerte zum Thema Kundenakquise finden Sie in unserem Artikel:

Investitionen müssen wohl überlegt sein, insbesondere wenn es darum geht, einem aktuellen Trend zu folgen. Auch auf dem deutschen Gutscheinmarkt gibt es kontinuierlich neue Innovationen und Ideen.

Wir haben Marketingentscheider im Rahmen einer Kurzumfrage in unserem monatlichen Newsletter befragt, welche Gutscheintrends 2016 für sie Relevanz zeigen.

Gutscheine gewinnen für die Strategien im Marketing zur Neukundengewinnung und Kundenbindung zunehmend an Beliebtheit. Insbesondere das Mobile Couponing wird von fast 70% der Befragten als durchsetzungsfähiger Trend angesehen. Dieser wird durch die fortschreitende Digitalisierung unterstützt und bietet dem Gutscheinmarkt mit der stetig steigernder Nachfrage eine interessante Zukunft.

Auf dem zweiten Platz reiht sich das Digital Gifting, mit 46,15% ein. Das große Plus darin liegt im einfachen Handling für den Kunden und der guten Planbarkeit für die Marketingabteilung. Denn hierdurch können Kunden auch ohne großen Aufwand Gutscheine online kaufen und via Mail oder anderen Nachrichtendiensten an Familie und Freunde versenden. Zusätzlich stellen die vereinfachten Einlösemöglichkeiten für Digital Natives eine Bereicherung dar.

Auf den letzten drei Plätzen liegen das Mobile Payment, die Electronic Gift Cards sowie In-Store Couponing. Als zusätzlicher Gutschein-Trend wurde noch das Sampling der neuen Produkte genannt. Dank der letztjährigen Entwicklungen auf dem Gutscheinmarkt ist schon einmal klar, dass dieser sich wie seine Vorreiter in den USA und Großbritannien positive entwickeln wird.

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In unserem monatlichen Newsletter suchen wir stets den Austausch mit der Praxis: Abonnieren auch Sie unseren Newsletter und sichern sich ihr kleines Dankeschön bei abgeschlossener Beantwortung unseres Fragebogens.

 

Die Umfrage belief sich auf zwei Fragen. Bei der folgenden Auswertung handelt es sich um die zweite Frage. Die erste Frage finden Sie hier.

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Gesprächspartner: Mark Gregg
Funktion: Vice President
Unternehmen: Incentive Marketing Association Europe
Thema: Einsatzbereiche von Gutscheinen

Ein beeindruckendes Wachstum von 10 auf 40 % des Gesamtvolumens im deutschen Markt konnte der Einsatz von Gutscheinen in Marketing und Vertrieb in den letzten Jahren verzeichnen. Die Kennzahlen verdeutlichen, welche positiven Entwicklungen im Gutscheinmarkt weiterhin zu erwarten sind.

Mark Gregg, Vizepräsident der Incentive Marketing Association Europe und Geschäftsführer von BONAGO, erläutert verschiedene Einsatzbereiche von Gutscheinen. Dazu gehören im B2B- und B2C-Bereich klassische Säulen wie die Incentivierung von Vertriebspartnern und Endkunden oder im Personalbereich die Belohnung von Mitarbeitern.

 

 

Gesprächspartner: Markus Bialluch
Funktion: Cross Media Sales Manager
Unternehmen: Thomas Cook AG
Thema: Gutscheine als Marketinginstrument in der Reisebranche

Gutscheine werden heutzutage nicht nur gerne im privaten Umfeld an Freunde und Familie verschenkt, sondern sind mittlerweile ein beliebtes Marketinginstrument zur Neukundenbindung und Kundenbindung. Bereits heute setzen 80% der Marketingentscheider Gutscheine gezielt als Zugabe zum Produkt und Verkaufsförderung in ihren Marketingmaßnahmen ein. Auch die Reisebranche hat diesen Trend erkannt. In der Touristik nehmen insbesondere Gutscheine und Rabatte einen positiven Einfluss auf hohe Buchungsentscheidungen. Gleichzeitig werden Neukunden leichter akquiriert und Bestandskunden zum Neukauf ermutigt.

Markus Bialluch, Cross Media Sales Manager der Thomas Cook AG, gibt im Gespräch mit BONAGO Antwort auf die Frage, welche Wirkung Gutscheine haben und worin hierbei der besondere Mehrwert für die Kunden liegt.

Sie möchten mehr über Gutscheine und Incentives erfahren? Einen Überblick unserer Talk-Serie mit dem Gutscheinexperten Mark Gregg finden Sie hier.

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„Lieber Kunde, schön dass du wieder da bist. Danke dafür!“ – was so selbstverständlich klingt, wird als Instrument zur Kundenakquise und zur Kundenbindung gern unterschätzt, oft genug schlicht vergessen. Wer seine Kunden überzeugend gewinnen und langfristig binden möchte, lässt es sie wissen und bedankt sich für ihr Interesse und ihre Treue. Ein Dankeschön ist persönlich, anerkennend und verbindlich. Es stellt eine gemeinsame Basis und Vertrauen zwischen zwei Parteien her. Merkfähige Dankeschön-Aktionen können daher wertvolle Bestandteile im jährlichen Marketing-Maßnahmenplan sein.

Solch ein Dankeschön kann beispielsweise an einen automatisierten Prozess gekoppelt sein und erfolgt dann bei einer Bestellung, einer Empfehlung, einem Newsletter-Abo oder anlässlich des Beitritts in die Facebook-Community bzw. im Kundenclub. Es kann aber auch zwischendurch ausgesprochen werden – als besondere Maßnahme, die dem Kunden entsprechend auch besondere Wertschätzung signalisiert.

Wird das Dankeschön obendrein mit einem unerwarteten oder überraschenden Mehrwert verknüpft, bleibt es deutlich länger im Gedächtnis haften und sorgt bestmöglich auch im Umfeld des Kunden für Gesprächsstoff.

Wichtig und erwähnenswert: Rabattaktionen sind vielleicht eine angemessene Maßnahme, um Aufmerksamkeit am Point of Sale und kurzfristige Kundenimpulse zu generieren. Als Dankeschön und zur langfristigen Stärkung der Kundenbindung sind sie weniger geeignet.
Eher eignen sich hier Gutscheine als aufmerksamkeitsstarke Begleiter des Dankeschöns.

  • Sie drücken persönliche Wertschätzung über den Kauf hinaus aus.
  • Sie bieten eine hohe Wertanmutung und können dabei kostengünstig realisiert werden.
  • Sie lassen sich personalisieren und markengerecht inszenieren.
  • Sie bieten sehr individuelle Umwandlungsmöglichkeiten.
  • Sie sind einfach zu planen und zu verwalten.
  • Sie sind länger „haltbar“.

Gutscheine sind damit hoch flexible Marketinginstrumente:
Sie funktionieren sowohl für die automatisierten Prozesse innerhalb der Customer Journey als auch für die besonderen Gelegenheiten im Tagesgeschäft. Ob Einkaufs-, Gastro-, Reise-, Hotel- oder Tankgutschein, für jeden Zielgruppenanspruch finden sich attraktive Lösungen. Auch die begleitende Kampagne kann perfekt auf den jeweiligen Dankeschön-Anlass zugeschnitten und je nach Bedarf skaliert werden. Die Kunden freut es. Sie können das gute Gefühl genießen, dass ihre Zuwendung nun auch eine Zuwendung auf Augenhöhe erhält.

Gutscheine, Geschenkkarten und Coupons bleiben bewährte Umsatzhebel. Die Digitalisierung und der Fortschritt im Mobile Business sowie die Vernetzung von Offline- und Online-Kanälen ermöglichen zahlreiche neue Formate, die neues Potenzial versprechen. Hier die vier wichtigsten Entwicklungen:

 

Gift Card Malls: Alle bunten Karten in einem Display

Kaufhäuser, Tankstellen oder Drogeriemärkte stellen immer öfter Geschenkkarten in ihrem Kassenbereich bereit. Diese „Gift Card Malls“ – kleine Einkaufspassagen in einem einzigen Display – verzeichnen enorme Zuwachsraten. Player wie Apple, Google, Amazon, Douglas, Rossmann, Media Markt etc. sind dabei. Gaming- und Telefonie-Anbieter ermöglichen Guthaben-Uploads. Auch Kartenanbieter wie VISA oder MasterCard bieten Prepaid-Karten, die an Akzeptanzstellen weltweit eingelöst werden können.

Für 2015 bedeutet dies: Mit der neuen Vielfalt und mehr Standardisierung in Produktion und Vertrieb gewinnen die Karten als ideales Geschenk an Attraktivität. Ihren Barwert erhalten sie erst beim Kauf an der Kasse – das macht sie diebstahlsicher. Da die Guthaben zentral und sicher über Server der Kartenhersteller verwaltet werden, sind Einkauf und Handling einfacher und günstiger. Das macht die Karten auch für kleinere Unternehmen interessant.

Multichannel Gifting & Rewarding: Guthaben in allen Kanälen

Was sich letztes Jahr ankündigte, wird nun in die allgemeine Praxis überführt. Wer sich als Multichannel-Anbieter positioniert, benötigt Multichannel-fähige Kundenbindungsprogramme. Geschenkkarten, Gutscheine und Coupons sind bald an allen Touchpoints zum Kunden abrufbar: am Kassenterminal, online, mobil oder auch telefonisch via Call Center. Apple dreht das Rad bereits weiter: Bei einem Einkauf über die Apple Store App (ab Version 3.4) kann eine haptische Apple-Karte zum Online-Bezahlen mit der iPhone- oder iPad-Kamera eingescannt oder über die Passbook-App importiert werden.

Konvergente Konzepte: Kundenbindung total vernetzt

Die digitale Verfügbarkeit von Lösungen geht einher mit Konvergenz und Crossover. Mit jeder Entwicklung beim bargeld- und kontaktlosen Bezahlen ergeben sich neue Ansätze zur Kundenbindung. Entsprechend verschmelzen die Konzepte:

  • Länger schon bieten Webshops Gratifikationen als Dankeschön im Checkout an. Dieser Trend etabliert sich nun über alle Shopgrößen hinweg, da auch Payment Service Provider nun standardisierte Lösungen in ihrem Portfolio bereitstellen. Händler können sich mit wenigen Klicks passende Programme konfektionieren, bei vergleichsweise wenig Aufwand und Kosten. Auch ihre Kunden gewöhnen sich an solche Checkout-Gratifikationen und bauen entsprechende Erwartungshaltungen auf.
  • Die Smartphone-Apps der Einzelhändler ermöglichen nicht nur In-App-Payment und Services rund ums Einkaufen. Auch Gutschein- und Rabatt-Aktionen sind immer besser im Transaktionsprozess integriert. Ihre Einlösung erfolgt online, mobil oder an Terminals im Geschäft.
  • Marken kooperieren über Plattformen, um gemeinsamen Zielgruppen eine effiziente Möglichkeit zum Punktesammeln und -einlösen anzubieten. Payback und die Airlines haben es vorgemacht. Nun rücken auch regionale Werbegemeinschaften zusammen.
  • Wenn der „Kauf“-Button auf Facebook und Twitter demnächst eine größere Rolle spielt, dürften auch Gutscheine und Coupons ins Licht der Aufmerksamkeit rücken. Die Entwicklung im Social Shopping gilt es 2016 zu beobachten!
  • Neu sind Gutscheine, die persönlicher Grußbotschaft und Bild online konfektioniert und auf das Smartphone eines Beschenkten geschickt werden können. Dieser Trend wird sich schon im Weihnachtsgeschäft 2015 niederschlagen. Sind „neutrale“ Gutscheine prinzipiell auf dem Gabentisch gefragt, bekommen sie nun doch noch eine persönliche Note!

Reichweiten-Marketing: digitale Mehrwerte am Point of Sale

Nahfeld-Funkübertragung (Nearfield Communication, NFC) bleibt ein faszinierender Aspekt im Mobile Business. Auch personalisierte Gutschein- oder Rabattaktionen können per NFC an Smartphones im Umfeld gesendet werden. Vier Technologien dominieren den Status quo: Radio Frequency Identification (RFID), Bluetooth Low Energy (BLE), Host Card Emulation (HCE) und Quick Response Codes (QR-Codes). Im Trend liegen Beacons, kleine Sendereinheiten, die Daten per Bluetooth mit geringem Energieaufwand übertragen. Kaufhäuser, Flughäfen und Bahnhöfe machen sich bereits mit der Technologie vertraut. Auch Smart Wearables wie die Apple Watch werden hier eine Rolle spielen.

Der deutsche Markt ist noch etwas im Beobachtungsmodus. Doch auch hierzulande shoppen Konsumenten immer überzeugter mobil und freuen sich über personalisierte Angebote in allen Kanälen. Mit der Apple Watch, Apple Pay und Android Pay werden zusätzliche Impulse über die Endgeräte gesetzt. Weil Transport- und Fulfillment-Kosten für digitale Lösungen nicht oder nur gering anfallen, können freigewordene Budgets vermehrt in POS-Infrastruktur, in Mobile Wallets und Apps und in konkrete digitale Angebote investiert werden. Die Unternehmen profitieren auch von genaueren Zielgruppendaten, die wiederum fürs Marketing nützlich sind. Für Kundenbindungsprogramme stehen spannende Zeiten an!

Gesprächspartner: Mark Gregg
Funktion: Vice President
Unternehmen: Incentive Marketing Association Europe
Thema: Deutscher Gutscheinmarkt

Dem deutschen Gutscheinmarkt steht eine positive Zukunft bevor. Bereits heute lassen sich Entwicklungen, ähnlich dem fortgeschrittenen amerikanischen sowie englischen Gutscheinmarkt, feststellen.

In der Vergangenheit war es dem Deutschen B2B Markt aufgrund rechtlicher Einschränkungen nicht möglich Gutscheine als klassisches Incentive einzusetzen. Bisherige Analysen verdeutlichen eine parallele Entwicklung des deutschen Marktes zum amerikanischen und englischen Gutscheinmarkt. So steht dem deutschen Gutscheinmarkt eine positive Zukunft bevor.

Mark Gregg, Vice President der Incentive Marketing Association, gibt im Gespräch mit BONAGO einen Einblick in den deutschen Gutscheinmarkt.

Sie möchten mehr über Gutscheine und Incentives erfahren? Einen Überblick über alle Teile des Experten-Talks mit Mark Gregg finden Sie hier.

Alternativ nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit unseren Branchenexperten auf und lassen Sie sich für Ihre konkrete Herausforderung in Marketing, Vertrieb und Personal beraten.

Vergangene Woche konnte die Drogeriemarktkette Müller einen Sieg im Rechtsstreit um deren Werbemaßnahmen verzeichnen. Müller warb mit der Annahme von Rabattgutscheinen der Wettbewerber wie dm oder Rossmann. Die Wettbewerbszentrale hielt diese Werbemaßnahme für unzulässig und zog gegen Müller vor Gericht. Trotz erheblicher Behinderungen der betroffenen Mitbewerber erklärte das Landgericht Ulm Werbung mit der Annahme von Rabattgutscheinen anderer Geschäfte als zulässig. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Die Wettbewerbszentrale überlegt derzeit noch, ob sie gegen dieses Urteil in Berufung gehen soll.

Auch die ZDF-Lotterie hat mit einer erfolgreichen Klage neuen Wind in den Gutscheinmarkt gebracht. Die ZDF-Losgutscheine der Aktion Mensch Lotterie dürfen laut gerichtlichem Urteil in Supermärkten und Drogerien verkauft werden, da sie keine genehmigungspflichtige Glücksspielvermittlung darstellen. So bestätigte das Oberverwaltungsgericht Koblenz den vorherigen Entschluss des Verwaltungsgerichts Mainz. Das Bundesland Rheinland-Pfalz muss nun als Aufsicht über bundesweite Soziallotterien über eine deutschlandweite Vertriebserlaubnis für die Losgutscheine entscheiden.

Quelle: handelsblatt.com

internationaleGutscheinevents

 

Jedes Jahr treffen sich die Größen der internationalen Gutscheinbranche auf Veranstaltungen rund um den Globus. Dort tauschen sie sich über Innovationen und Trends aus, feiern Erfolge und knüpfen Kontakte. In Deutschland bietet der International Gift Card & Couponing Summit eine Plattform zum internationalen Austausch. Hier diskutieren Experten über Trends und Innovationen auf dem Gutschein- und Couponingmarkt. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet, gilt als das Top-Event der Branche in Deutschland. In London finden zahlreiche weitere interessante Branchenveranstaltungen statt, wie beispielsweise die renommierten Card and Payments Awards. In den USA ist mit dem IMA Executive Summit eine Möglichkeit zur internationalen Vernetzung gegeben. Hier die genauen Daten und Veranstaltungsorte aller bevorstehenden internationalen Gutscheinevents sowie Links zu weiterführenden Informationen: Veranstaltung Datum Ort Weiterführende Informationen: