Die TOP-Marketing Veranstaltungen 2023 im Überblick

Die TOP-Marketing Veranstaltungen 2023 im Überblick

Die wichtigsten Marketing-Veranstaltungen 2023 im praktischen Druckformat

Jedes Jahr treffen sich Vertreter der Marketing- und Vertriebsbranche auf Veranstaltungen in ganz Deutschland. Dort tauschen sie sich über Erlebnisse und Kampagnen aus der Praxis aus, feiern Erfolge und pflegen Kontakte. Zudem werden aktuelle Branchen-Insights und Entwicklungen im Bereich Marketing und Vertrieb vorgestellt. Auch 2022 finden zahlreiche Events zu den unterschiedlichen Fachgebieten und Disziplinen statt.

Um den Überblick zu behalten und die eigene Planung für das Jahr 2023 zu erleichtern, haben wir auch dieses Jahr wieder eine Übersicht zu den wichtigsten deutschen Marketing-Events inklusive der jeweiligen Daten und Veranstaltungsorte erstellt.

 

Hier können Sie direkt den Event-Kalender 2023 in praktischer Druckübersicht kostenlos anfordern.

Folgende Veranstaltungen 2023 sollten Marketing- und Vertriebsentscheider auf keinen Fall verpassen:

Digital Commerce Summit 2023

MOONOVA 2023

All Influencer Marketing Conference 2023

hub.berlin

d3con – The future of digital advertising

Rheinwerk Online Marketing Konferenz 2023

OMR Festival 2023

growth marketing SUMMIT 2023

Promotion Zirkel 2023

K5 – The future retail conference

re:publica 2023

Marken Award 2023

Bits & Pretzels Festival 2023

Rethink! B2B Marketing & Technology 

B2B Marketing Days 2023

Füllen Sie untenstehendes Formular aus, um sich kostenlos unsere praktische Druckübersicht “Marketing-Events 2023” zu sichern.

Kontakt Eventübersicht Marketing 2022

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Ein Dankeschön ist die herzlichste Art, um Kunden zu sagen, wie sehr sie geschätzt werden. Da gibt es Klassiker wie das Firmenjubiläum, den Geburtstag des Kunden oder Aktionen wie der „1000. Besucher“, um Aufmerksamkeit zu erzielen und die Kundenbindung zu stärken.

Hier sieben Anregungen, wie man mit einem Dankeschön der besonderen Art sich vom Wettbewerb differenziert:

1. Service-Plus verschenken

Ihre Kunden bringen Kleidung, Auto, Computer etc. zur Reinigung oder Reparatur vorbei oder erhalten regelmäßig Lieferungen? Packen Sie bei der Rückgabe oder Auslieferung eine kleine Aufmerksamkeit und eine Dankeskarte bei: Duftbäumchen für Autofahrer, Pflegetipps für Kunden der Reinigung, USB-Stick für Computerbesitzer, Pizzaschneider für Lieferservice-Kunden. Solche Überraschungen kommen an! Auch ein attraktiver Reisgutschein sorgt für besondere Aufmerksamkeit, denn Reisen bringen emotionale Erlebnisse mit sich. Das schenkende Unternehmen wird mit diesen positiven Erlebnissen langfristig in Verbindung gebracht.

2. Wissensdurst stillen

Ihr Kunde stellt eine Frage zum Produkt? Antworten Sie ausführlich und verbinden Sie dies mit einem Dankeschön für sein Interesse. Ermöglichen Sie ihm, dass er noch mehr erfahren kann, beispielsweise mit einer Einladung zur Werksbesichtigung oder einem Fachartikel zum Thema. Er freut sich umso mehr über die Aufmerksamkeit.

3. Online-Bestellung anreichern

Besteller, die online ordern, erhalten mit dem automatisierten Dankeschön einen Service-Link, mit dem sie sich Mehrwert-Informationen zum Produkt, ein Booklet oder eine spannende Story zur Herstellung oder zum Unternehmen herunterladen können. Womit die digital Affinen jedoch kaum rechnen, wäre klassische Post mit einem entsprechenden Beipack.

4. „Meilensteine“ feiern

Ungewöhnliche Meilensteine bieten sich ständig an: das dritte Jahr als Kunde, der runde Kilometerstand auf dem Tacho, ein Schaltjahr, die Mondfinsternis, das Brückenwochenende, der vierte Coffee-to-go in einer Woche. Es sind Momente, die ihre Kunden vielleicht nicht so sehr auf dem Radar haben – Sie aber schon. Umso mehr freut an so einem denkwürdigen Punkt der persönliche Dank für die Treue!

5. Empfehlungen honorieren

Ihr Unternehmen oder Ihr Angebot wurde freiwillig weiterempfohlen? Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wertvolles Gut im Neugeschäft. Bedanken Sie sich für dieses Engagement – mit einer kurzen Nachricht an den Empfehler, einer kleinen Aufmerksamkeit oder einem VIP-Status für den nächsten Kauf. Ein Danke an einen Neukunden mittels einer Willkommensprämie bestärkt ihn in seiner Entscheidung und dass er der Empfehlung gefolgt ist.

6. Gemeinsame Zeit verbringen

Laden Sie zum besonderen Erlebnis ein, bei dem Sie Nähe herstellen und den Austausch suchen können. Wie wäre es mit einem Museumsbesuch außer der Reihe, einer Nacht im Zoo, einem Minigolfturnier durch die Produktionshalle oder einer Busreise zur relevanten Messe? IKEA hat mit dem „Knut“-Tages auch 2021 vorgemacht: Erfinden Sie Ihren eigenen Kundenfeiertag mit einem besonderen Datum und Motto im Jahr. Ihr Produkt steht dabei nicht im Vordergrund – nur die Kunden.

7. Feedback wertschätzen

Ihr Kunde hat seine Enttäuschung kundgetan – auf Facebook, im Service oder beim Außendienst? Bedanken Sie sich für seine Offenheit, denn jedes Feedback ist relevant, positiv wie negativ. Daraus können Sie wertvolle Rückschlüsse für Ihr Geschäft ziehen. Ihr Kunde fühlt sich verstanden und verzeiht mögliche Unannehmlichkeiten schneller.

Unser Tipp:

Machen Sie gelegentlich Brainstorm-Runden im Team, möglichst in einer sehr gemischten Runde und nicht nur mit Marketingspezialisten. Hierbei kommen oft Vorschläge auf den Tisch, die sehr praxisnah und kreativ sein können. Wer direkten Kundenkontakt hat, weiß genau, welche Momente im Arbeitsalltag ein Dankeschön wert sind.

Markenimage (englisch brand image) zahlt sich aus: Loyalität, Differenzierung und mehr Umsatz sind das Ergebnis eines gelungenen Markenmanagement und die Vorteile einer starken Marke. Aber was ist ein Markenimage und wie kann eine Marke kosteneffizient und zugleich nachhaltig aufgebaut werden?

Markenimage Definition

Markenimage ist nicht gleich Markenidentität, denn im Gegensatz zu der intern abgestimmten Markenidentität ist das Markenimage die externe Wahrnehmung der Eigenschaften. So bestimmt die Zielgruppe, basierend auf den Erfahrungen mit den Produkten und Angeboten, das Image der Marke. Wohingegen sich das interne Markenmanagement eines Unternehmens mit der Entwicklung der Markenidentität und den Marketing-Strategien befasst, um die Werte und den Charakter zu repräsentieren.

Zusammengefasst ist die Markenidentität das Selbstbild und das Markenimage das Fremdbild eines Unternehmens, wobei die Schnittschnelle der beiden die Marke (brand) bilden:

Wie entsteht ein Markenimage?

Wie einer Person bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden, so entwickelt sich auch durch ein Markenmanagement eine Marken-Assoziation. Doch so wie die Handlungen der Person die Wahrnehmung beeinflussen, so hat die Erfahrung mit dem Unternehmen einen Einfluss auf das Branding. Je mehr die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllt werden, desto stärker und positiver ist das Empfinden mit der Marke. Demnach ist es die erste wichtige Aufgabe eines gelungenen Markenmanagement passende Marketing-Strategien zu entwickeln, die sich auf die Erfüllung der Bedürfnisse der Zielgruppe beziehen.

Das Markenimage entsteht und wird beeinflusst durch:

  • Recherche der Wünsche und Eigenschaften der Zielgruppe
  • Marketing-Strategien und Marketing-Kampagnen
  • Vorauswahl bestimmter Eigenschaften, die außen, wie innen repräsentiert werden
  • Kontinuierliche und authentische Kommunikation durch Wort und Bild

Was gehört zum Markenimage?

Im Grunde hat jede nach außen kommunizierter Botschaft einen Einfluss auf das Branding und gehört somit zum Markenimage. Beispiele dafür sind:

  • Bilderbotschaften und Farben (z.B. Blautöne für Ruhe und Klarheit)
  • Sprache, vor allem die Wortwahl (z.B. mehr Nomen für Sachlichkeit)
  • Testimonials (bekannte oder unbekannte Personen, die für eine Marke stehen)
  • Kundenerfahrungen, Rezensionen und Empfehlungen
  • Auftritt in den sozialen Medien und die Auswahl bestimmter Social-Media-Kanäle
  • Service und Erreichbarkeit bei Fragen oder Problemen mit Produkt oder Dienstleistung

 

Was sind Kennzahlen eines erfolgreichen Markenimages und wie wird es gemessen?

Quantitative Messung des Markenimages:

Ein positives Branding hat einen starken Einfluss auf das Kauf- und Konsumverhalten der Zielgruppe, wodurch das Markenimage in allererster Linie am Umsatz und Wachstum gemessen wird. Denn neben einer Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern ist auch die Loyalität höher und die Preis- und Fehlersensibilität geringer. So ist ein direkter und wiederholter Kauf die Folge eines starken Brands.

Qualitative Messung des Markenimages:

Durch Befragungen der Zielgruppe nach den Eigenschaften der Marke kann auf den Ist-Zustand geschlossen werden. Stimmen die subjektiven Wahrnehmungen mit der internen Markenidentität überein, so kann von einem starken Brand gesprochen werden. Bei negativem Feedback oder Widersprüchlichkeit der Zielgruppe sollten im Markenmanagement ein paar Entwicklungen durchgeführt werden.

 

Beispiel für die Stärkung des Markenimages

Von Theorie zur Praxis: Wie wird eine Marke so stark, um die ganzen Vorteile, wie Umsatzsteigerung, Loyalität und Differenzierung zu genießen? Die Herausforderung beim Aufbau eines Markenimages liegt meistens in den hohen Werbekosten und dem Aufwand.

Doch auch dafür gibt es kreative Lösungen, die sowohl für Kunden und Unternehmen als auch unsere Umwelt eine Win-Win-Situation verschaffen. Besonders eigenen sich dafür nachhaltige Zugaben, wodurch der Kunde dann Nachhaltigkeit mit der Marke verbindet. BONAGO geht dabei voran und unterstützt Unternehmen dabei das Markenimage durch Consumer Promotions aufzuwerten. Ein Beispiel ist beim Kauf des Produktes auch einen Gutschein für eine Blühpatenschaft anzubieten. Neben dem Gefühl mit dem Kauf etwas Gutes getan zu haben und einer Blühpaten-Urkunde, wird auch die Marke, die das ermöglicht hat, noch sehr lange als nachhaltig im Gedächtnis verankert bleiben.

NFC steht für „Near Field Communication“ oder auf Deutsch „Nahfeldkommunikation“. Das beschreibt eine Funktechnik mit der NFC-fähige Devices über sehr kurze Entfernung Daten kontaktlos austauschen. Dies ermöglicht zum Beispiel mit Smartphones oder Kreditkarten an der Ladenkasse zu bezahlen.

 

Wie funktioniert NFC?

NFC ist ein Übertragungsstandard, der Smartphones, Tablets und Notebooks, Bluetooth und WiFi ergänzt. Mit der NFC-Technologie ist es möglich, Geräte zu vernetzen, Prozesse zu steuern oder einfach nur einen Link aufzurufen. Der NFC-Chip funktioniert nur auf einer Entfernungen, die kleiner als 4 cm ist – daher auch der Name Nahfeld.
In Zeiten der Digitalisierung muss der Austausch von Informationen zuverlässig, einfach und schnell erfolgen. Hierbei ist der NFC-Chip ist ein wichtiger Bestandteil in der digitalen Transformation, der die Verbindung zwischen digitaler und haptischer Welt herstellt.

Typische Anwendungen für NFC sind…

  • Kredit- und Girokarten
  • Smartphones
  • Bluetooth-Geräte
  • Fitness-Geräte
  • Tür- oder Garagenschlösser
  • Autos
  • Tickets
  • Smart-Home-Anwendungen

 

Unterschiede zwischen NFC und QR-Code

Near Field Communication:

  • NFC ist bereits in nahezu allen Mobiltelefonen integriert
  • NFC ist weltweit standardisiert und lässt sich weitreichend einsetzen: Industrie, Logistik, Marketing, Automotiv-Sektor etc.
  • Es wird keine spezielle App benötigt
  • Distanz reicht bis zu maximal 5 cm
  • Jeder NFC-Chip verfügt über eine weltweit einmalige Identifikationsnummer, damit wird jedes Produkt einzigartig, rückverfolgbar und original
  • Nahezu 100%ige Erstleserate
  • Daten auf dem Chip können jederzeit ergänzt, gelesen und verändert werden

Quick Response-Code:

  • Zur Lesung eines QR-Codes kann man die Handykamera oder eine spezielle App auf dem Smartphone verwenden
  • QR-Code kann das Kundenlayout optisch abwerten
  • QR-Code ist verschmutzungsanfällig (z.B. Codes auf Plakaten), was die Erstleserate reduziert
  • QR-Code-Daten können nicht verändert werden
  • Lange Webseiten-URLs erzeugen einen sehr großen QR-Code und schlechte Leseergebnisse
  • QR Codes sind smart und einfach zu verstehen

 

NFC im Marketing

Die NFC-Technologie ermöglicht es klassische Werbemittel wie Flyer, Plakate, Pappaufsteller oder sonstige Give-Aways ins digitale Zeitalter zu überführen. Ein simpler NFC-Sticker reicht aus, um Kunden zusätzlich mit digitalen Informationen zu versorgen und in den Kundendialog zu treten. Angefangen von der einfachen Verlinkung zu der eigenen Homepage über zusätzliche Produktinformationen bis hin zur Lead Generierung, bietet die Near Field Communication diverse Einsatzmöglichkeiten im Bereich Marketing. Bereits jetzt nutzen zahlreiche Unternehmen die NFC-Technologie für Marketing Kampagnen. Sei es, um Kunden mit zusätzlichen Informationen zu dem erworbenen Produkt zu versorgen, um Kundenfeedback zu erhalten oder Kundenprofile zu generieren.

Praxisbeispiel BONAGO & NFC: 

Bei einigen Kampagnen werden bereits die Möglichkeiten der NFC-Technologie genutzt. Diese Technik ermöglicht den kontaktlosen Austausch von Daten aus näherer Distanz. Unternehmen können diese Technik in ihre Kampagnen integrieren und dadurch die Customer Journey von Anfang an begleiten, Daten sammeln, tracken, leicht auswerten und ein einzigartiges Kundenerlebnis schaffen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Marketingtechnologien von jedem Unternehmen unabhängig der Branche verwendet werden kann, wenn sie Kunden an die Marke/Produkt binden wollen oder Werbung in die digitale Welt bringen wollen.

Neues Jahr, neue Marketing-Trend Analyse. Auch im Jahr 2022 kommen spannende Marketingtrends auf uns zu, die Marketingexperten erneut auf die Probe stellen werden. Eine erfolgreiche Marketingstrategie im neuen Jahr fordert mehr Dynamik, da sich das Verbraucherverhalten im letzten Jahr drastisch verändert hat. Wir haben die wichtigsten Trends 2022 im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst:

 

Hybride Kundenerlebnisse

Der digitale Umschwung wurde im letzten Jahr immer stärker und präsenter. In der Krisenzeit mussten viele Marketingexperten umdenken, um die Zielgruppen effizient zu erreichen. Hybride Modelle haben sich entwickelt, um den Käufer sowohl in der physischen als auch in den digitalen Sphären abholen zu können. Mehr als 75% der Führungskräfte betonen, dass ihr Unternehmen in den nächsten Monaten in hybride Kundenerlebnisse investieren möchte. Hierbei nutzen Unternehmen zum Beispiel integrierte Feedback-Mechanismen, um mit dem Kunden auch über die Distanz hinweg weiterhin aktiv den Kontakt pflegen zu können. Generell versuchen Marketingbeauftrage, die Customer Journey durch technologische Hilfsmittel zu verbessern. Dies kann Schnittstellen wie die Informationssuche, die Beratung, die Vertragsverwaltung bis hin zum Abschluss einer Verhandlung inkludieren. Durch die digitalen Innovationen ist 2022 in punkto hybride Kundenerlebnisse schon fast alles möglich.

Unternehmens-Purpose-Driven Marketing

Die Stärke einer Marke sagt nicht nur etwas über ihren Marktanteil aus, sondern zeigt zudem, wie gut und klar diese am Markt positioniert ist. Kunden sind aufgeschlossener, mehr Geld in die Marke ihres Vertrauens zu stecken als in eine Konkurrenzmarke. Im Marketing gewinnen schon seit längerem Trends wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziales Engagement jährlich an Relevanz. Gerade jetzt, durch die vielen Veränderungen im letzten Jahr, hat sich auch das Konsumverhalten geändert. Ein Großteil der Kunden erwartet mehr von einer Marke, sie möchten den Sinn, die Ziele und den Mehrwert der Marke kennen, verstehen, und sich damit identifizieren können. Emotionen und Werte stehen hierbei im Vordergrund. Einer der wichtigsten Punkte im Purpose-Driven Marketing ist der Aufbau von Kundenwissen über die relevanten Zielgruppen, um sich den Kunden erfolgreich zu nähern. Es geht darum, die gleichen Werte und Bedürfnisse mit den relevanten Zielgruppen zu teilen. Dabei werden die Kunden immer anspruchsvoller. Sie wollen wissen, wofür das Unternehmen und seine Produkte stehen.

 

Kreativität und Analytik vereinen

Einen kundenorientierten Service kann ein Unternehmen vor allem mit Software-Lösungen auf KI-Basis sicherstellen. Doch was genau bedeutet „KI“ überhaupt? Die Abkürzung „KI“ steht für künstliche Intelligenz und gehört zum Teilgebiet der Informatik, die sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Viele Unternehmen setzten in der Verwaltung von Kundenerfahrungen KI ein, um die Effizienz der Kontaktzentren deutlich zu verbessern und Kosten zu senken. Bereits innerhalb der nächsten drei Jahre planen 95% der Entscheidungsträger in ihren Unternehmen den aktiven Einsatz von KI-Technologien. Gerade im Jahr 2021 sind Chatbots und virtuelle Assistenten immer beliebter geworden, um die vielen Anrufe möglichst gut koordinieren zu können. Auch bei dem Texten von spezifischen Beiträgen, die sich direkt an eine Zielgruppe des Unternehmens richtet, können unterschiedliche Programme eingesetzt werden. Diese analysieren bereits geschriebene Texte und unterstützen durch Vorschläge wirkungsvoller zu schreiben und die richtige Ansprache der Zielgruppe zu finden. Die voranschreitende Technik macht diesen Trend zu einem der wichtigsten Marketing-Trends in diesem Jahr.

 

Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche

Mit dem Begriff Marketing wurden früher die Begriffe kreativ, dynamisch und einzigartig verbunden. Durch den technologischen Wandel steckt heutzutage mehr analytische Recherche hinter dem Begriff. Unternehmen suchen mehr technisch und analytisch affines Personal, die Kreativität ist hierbei zweitrangig. Vergessen wird oft, dass beide Skills für eine gute Marketingstrategie enorm wichtig sind. Weder analytische Arbeit allein noch reine Kreativität führen zum Erfolg. Erst durch die Kombination der beiden Bereiche können neue Wege eingeschlagen werden, die die Kunden direkt und effizient ansprechen. Gerade in der Zeit des Umbruchs und der dauerhaften Veränderung hat sich auch in der Arbeitsweise im Marketing etwas bewegt.

 

Augmented Reality

Virtuelle Realität und Augemented Realität, beides sind bekannte Begriffe, doch wo liegen genau die Unterschiede?

Virtuelle Realität ermöglicht die Erschaffung einer computergenerierten Wirklichkeit mittels Bild (3D), und in vielen Fällen auch mittels Ton. Hierbei wird es den Nutzern ermöglicht, in eine computergenerierte Welt einzutauchen, in der es ihnen möglich ist, mit einer virtuellen Umgebung zu interagieren. Viele Unternehmen und Organisationen wie „PETA“ nutzen virtuelle Realitäten zu Marketingzwecken.

Augmented Reality (AR) ermöglicht es den Nutzern, digitale Objekte in realen Umgebungen zu sehen und zu erleben, wodurch die Kluft zwischen der digitalen Welt und der Realität effektiv überbrückt wird. Ein AR-Einkaufserlebnis ermöglicht es den Nutzern, genau zu sehen, wie ein Produkt in ihrer eigenen Umgebung aussehen wird, und zwar nur mit ihrem Smartphone oder Tablet. Somit heben AR-Produktvisualisierung die Customer Journey auf die nächste Stufe und werten Ihre Marke mit hochmodernen Funktionen, einer nahtlosen Benutzererfahrung (UX) und End-to-End-Integration auf. Durch die neuen Innovationen in diesem Bereich steht die Technik nie still, sondern entwickelt sich stetig weiter. Aus diesem Grund ist AR nicht nur technisch ein Durchbruch, sondern bietet Marketingexperten ein einzigartiges Tool, Menschen hautnah mit Produkten zu verbinden.

 

Metaverse

Die Idee der Metaverse existiert schon seit Jahrzehnten, die besonders das virtuelle Erleben erwecken soll. Der Geschäftsführer Mark Zuckerberg änderte bereits Facebook zu Meta. Entsprechend werde Facebook in Zukunft kein Social Media Unternehmen mehr sein, sondern ein Metaverse Unternehmen. Doch was ist Metaverse für ein Konzept? Das Konzept bezieht sich auf das virtuelle Kommunizieren und Agieren, das mithilfe verschiedener Geräten wie Smartphones oder AR-Brillen ermöglicht wird. Dieses neue virtuelle Universum funktioniert dezentral und jeder kann sich im Prinzip mit jedem in dieser virtuellen Welt vernetzen und sich darin bewegen. Das Thema spielt auch schon länger in bestimmten Szenen eine große Rolle. Gerade junge Leute und Gamer beschäftigen die Themen Augmented Reality und Virtual Reality verknüpft mit virtuellen, digitalen Gütern. So wird es auch ein Thema für Marketing und Vertrieb.

Die Vorweihnachtszeit bleibt für den Abverkauf im Handel nach wie vor eine wichtige Saison. Promotions und Sonderaktionen bieten nicht nur zusätzliche Chancen zur Umsatzsteigerung, sondern auch eine gute Gelegenheit zur Kundenbindung. Wir stellen vier bewährte Aktionen vor, die sich jetzt schon in Ruhe planen lassen.

Bewährt und unverwüstlich: der geheimnisvolle Adventskalender

Gedruckt, als Microsite oder gar als App, den Adventskalender kennt jeder – es ist und bleibt der Klassiker der Saison, mit überdies hohem viralem Potenzial. Über 24 Kontaktchancen hinweg können Händler damit tolle Aktionen promoten, um Interessenten und Kunden zu überraschen und zu belohnen. Im Idealfall baut sich von Türchen zu Türchen eine Erwartungshaltung auf, die dazu führt, dass die Kunden entweder schnell reagieren müssen oder bis zum Schluss dran bleiben möchten und dabei auch auf tagesaktuelle Angebote aufmerksam werden.

Türöffner: das Gewinnspiel

Über eine Verlosung, eine Ziehung oder ein Gewinnspiel können Kunden auf das Unternehmen selbst neugierig gemacht werden, wenn sie beispielsweise zur Teilnahme ins Ladengeschäft oder in den Online-Shop kommen müssen. Alternativ kann auch der genannte Adventskalender als ein einziges Gewinnspiel gestaltet sein.

Anreize für Umsatz liefern: der gut gefüllte Warenkorb

Erreicht ein Kunde mit Produkten in seinem Warenkorb eine bestimmte Umsatzschwelle, wird ihm mittels Gutschein ein attraktives Incentive in Aussicht gestellt – ein Anreiz, gleich mehr (und vielleicht auch über Weihnachtsgeschenke hinaus) in diesem einen Shop zu erwerben. Er freut sich und spricht über den Mehrwert, den er woanders so nicht erhält.

Jäger und Sammler lieben sie: die Punktepromotion

Ähnlich funktioniert auch das Prinzip der Punktekumulation: Über die gesamte Adventszeit haben Kunden die Möglichkeit, für ihre Warenumsätze Punkte zu sammeln, die sie – nach Punktestand gestaffelt – jederzeit in kleine Belohnungen umtauschen können. Je höher der Punktestand, desto attraktiver fällt die Prämie aus. Wer also seine Einkäufe in einem Geschäft konzentriert, kann seine Chancen bei der Einlösung verbessern.

 

Da die Vorweihnachtszeit erfahrungsgemäß alle Kräfte im Verkauf und im Service bindet, empfiehlt es sich, solche Kampagnen mit genügend Vorlauf aufzusetzen. Wichtig ist auch, über den Kaufmoment hinaus zu konzipieren: Wie kann eine Nachfassaktion gestaltet sein, um Kunden personalisiert anzusprechen? Mit einer Strategie zur Kundenbindung, die nicht an Heiligabend endet, können Händler dem Jahresende so gelassen entgegensehen.

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Alles Wissenswerte zum Thema Kundenakquise finden Sie in unserem Artikel:

Alles Wissenswerte zum Thema Kundenakquise

Es war einmal … – so behandeln immer noch viele Unternehmen Kunden, die abwandern oder Verträge kündigen. Kunden, bei denen vermeintlich alle Umsatzchancen ausgeschöpft sind. Doch wer weiß schon, ob diese mit ihrer Entscheidung dauerhaft zufrieden sind oder ob sie sich nicht doch umstimmen lassen. Nach wie vor erfahren Neu- und Bestandskunden im Marketing die größte Zuwendung. Schließlich generiert Wachstum sich am ehesten aus dem Bestand und mittels Cross- und Upselling. Entsprechend werden im Budget Maßnahmen zur Akquisition und Bindung vorgesehen. Maßnahmen zur Rückgewinnung werden dagegen nicht einmal angedacht, geschweige denn erfolgreiche Revitalisierungen provisioniert.

Alle Optionen in einem schwierigen Markt nutzen

Dabei können sich auch in diesem Bereich interessante Ertragsmöglichkeiten ergeben, besonders weil es immer schwieriger ist, einen loyalen Kundenstamm aufzubauen. Denn mit der Option, jederzeit stationär, online oder mobil kaufen zu können, sind Konsumenten heute noch viel schneller wechselbereit. Im Wettbewerb um sie werden zwar schmerzhafte Rabattschlachten am Point of Sale ausgetragen, diese zahlen aber kaum auf die Kundenbindung ein und können auch dem Markenwert abträglich werden.

Erste Ansätze für die zweite Chance

In diesem schwierigen Umfeld bekommt die Kundenrückgewinnung neue Relevanz. Wer das Potenzial ausschöpfen will, sollte zunächst ermitteln, warum seine Kunden abwandern. Die Motive können höchst unterschiedlich sein:

– Vielleicht war es nicht das Produkt selbst, sondern nur Service und Preispolitik, die nicht überzeugten. Hier kann ein verbessertes Angebot oder ein unerwartetes Servicepaket die Reaktivierung unterstützen.
– Oft waren es Banalitäten, die Verärgerung auslösen. Viele Kunden sind schnell bereit, dies nachzusehen, sofern das Unternehmen Besserung gelobt und die Rückkehr ein wenig schmackhaft macht.
– Manchmal fühlen Kunden sich nur nicht genug wertgeschätzt. Mit einem attraktiven Kundenprogramm und individueller Ansprache kann Abhilfe geschaffen werden.
– Einige Kunden haben schlicht nur den Kontakt verloren oder sind Schläfer. Mit neuen Markenerlebnissen können sie an „gute Zeiten“ erinnert werden.
– Bei Geschäftskunden gab es vielleicht situative oder persönliche Gründe für den Rückzug. Hier kann der Außendienst klärende Nähe herstellen.

1. Motive auswerten
Im Aufbruch, schon verloren oder nur schlafend – und warum? Über ein Bewertungssystem für Abwanderungsmotive werden schnell Trends sichtbar. So können bei Bedarf zügig Stellschrauben im Service und in der Kommunikation justiert werden, welche die Customer Experience allgemein verbessern und künftige Abwanderungen verhindern. Aus solch einem Ranking der Motive lassen sich auch Kundengruppen und Maßnahmen zur Rückgewinnung identifizieren, die kurz-, mittel- oder langfristig Erfolg versprechen.

2. Schnell reagieren
Spricht ein Kunde einmal eine Kündigung aus, heißt es schnell sein und eine Lösung zur direkten Behebung möglicher Mängel oder einen Ausgleich anzubieten. Durch diese unmittelbare Bemühung können sich die Chancen für eine erfolgreiche Rückgewinnung deutlich erhöhen.

3. Im Aufbruch Anreize bieten
Keinem Kunden fällt das Weggehen leicht, wenn ihm attraktive Sonderkonditionen oder -services angeboten werden, zumal Abwanderungsgründe meist emotional getrieben sind. Er fühlt sich so in seinen Bedürfnissen ernst genommen und besonders wertgeschätzt. Und er nimmt wahr, dass sich das Unternehmen tatsächlich um eine Verbesserung der Kundenbeziehung bemüht.

4. Wege offenhalten
Gerade ein Kunde im Aufbruch soll einen positiven Eindruck mitnehmen. Souveränität beweist, wer sich am Scheidepunkt für das bisherige Vertrauen bedankt, mögliche Fehler benennt und unverbindliches Kontakthalten anbietet. So bleibt das Feld offen, mit verbesserten Services, neuen Aktionen, Events oder Innovationen erneut an den Kunden heranzutreten.

5. Planen, lernen und optimieren
Zeigt ein Kunde Rückkehrinteresse, sollte der erneute Kontakt gut geplant werden: Erfolgt er schriftlich, telefonisch oder besser persönlich? Ist ein Sonderangebot angebracht? Erleichtert ein attraktives Incentive ihm den Schritt? Was braucht es an Leistungen und Offerten, damit dieser Kunde dauerhaft loyal bleibt? Und was wäre grundsätzlich erforderlich, um die Abwanderungsrate zu senken? Rückschlüsse aus direkten Kontakten und aus dem Bewertungssystem fließen zurück ins System und tragen so zur Optimierung der Kundenbeziehung insgesamt bei.

Ein wesentlicher Erfolgsaspekt ist jedoch: Unternehmen, die systematisch in die Kundenrückgewinnung investieren, reduzieren schlussendlich ihre Ausgaben in der Akquise beziehungsweise machen sich nicht mehr allein davon abhängig. Zumal es oft einfacher und günstiger ist, Kunden zurückzuholen als neu zu gewinnen. Der doppelte „Return on Regain“: Verloren geglaubte Einkünfte sind erneut gesichert und in bewährter Art und Weise können dann auch wieder Wachstumspotenziale im Bestand genutzt werden!

Bereits in unserem Artikel „Die TOP Marketing-Trends 2021“ prognostizierten wir eine fortlaufend steigende Nachfrage nach Audiomedien – mit besonderem Augenmerk auf das Podcastformat. Die Idee, Informationsaustausch lediglich auf auditiver Ebene stattfinden zu lassen, wurde auch von der neuen Social Media Plattform „Clubhouse“ aufgegriffen. Die nun beinahe ein halbes Jahr alte App erlangte innerhalb kürzester Zeit große Bekanntheit in Deutschland, verstärkt durch prominente Mitglieder wie Joko Winterscheidt oder den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner.

clubhouse social media

Wie funktioniert Clubhouse?

Anders als in den meisten sozialen Medien bisher der Fall, besteht auf Clubhouse keinerlei Möglichkeit, Beiträge oder Fotos hochzuladen. Der Nutzer kann lediglich Live-Vorträgen beiwohnen und sich durch Wortmeldungen an Diskussionen beteiligen. Das inhaltliche Spektrum der Plattform ist dabei nahezu allumfassend. Während im einen Gruppenraum über Freizeitaktivitäten, Weinverkostung oder Musik gesprochen wird, diskutieren im anderen Neugründer, Aktienanalysten oder Politiker über aktuelle Entwicklungen.

 

Künstliche Verknappung als Alleinstellungsmerkmal

Gleichzeitig scheint die Applikation auch einen elitären Anspruch zu erheben. Um überhaupt Teil des Netzwerkes zu werden, muss man von einem Mitglied eingeladen werden, wobei jeder Nutzer maximal zwei Einladungen versenden kann. Diese künstliche Verknappung führte dazu, dass zumindest zu Beginn hauptsächlich eine ausgewählte Personengruppe auf der App referierte und diskutierte. Zudem ist die Plattform nur für iPhone-User erreichbar, an einer Android-Version wird aber bereits gearbeitet. Mittlerweile ist die App aufgrund der großen Nutzerzahl für nahezu jeden zugänglich, dennoch bleibt das Gesprächsniveau vieler Gruppenräume hoch. Auffallend ist auch die meist sehr ruhige und gesittete Gesprächsatmosphäre, ungleich anderer Social-Media-Plattformen auf denen Hetze und Beleidigungen zur Tagesordnung gehören. Diese Eigenschaften machen sich unter anderem Spitzenpolitiker zu Nutze. So lädt die Europaabgeordnete Katarina Barley (SPD) zum „feministischen Frühstück“ oder der Zuhörer erfährt von Bodo Ramelow seine „Überlebensstrategie“ für schier endlose Länderkonferenzen. Einige Nutzer sehen dabei Clubhouse bereits als zukünftige, wichtige Komponente des Wahlkampfes.

 

Neue Kontakte während des Lockdowns durch Clubhouse

Mit der deutschen Clubhouse-Einführung während dem Lockdown traf das amerikanische Unternehmen Alpha Exploration Co. den vermeintlich besten Zeitpunkt. Die App kann so als Ersatz für Messen oder Veranstaltungen fungieren und gibt den Nutzern nicht nur die Möglichkeit des Reconnecting mit alten Bekannten, sondern auch die Chance zufälliger Begegnungen mit beispielsweise potenziellen Geschäftspartnern. Zusätzlich beschleunigt das soziale Phänomen FOMO (fear of missing out), sprich die Angst davor, wichtige und besondere Ereignisse zu verpassen, die Verbreitung der App. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde Clubhouse bereits öfter heruntergeladen als Telegram, was sie zur zweithäufigsten gelandenen, kostenfreien Applikation des App Stores macht.

 

Welches Potenzial birgt Clubhouse für Unternehmen?

Nicht nur Politiker können aus der Plattform einen relevanten Nutzen ziehen. Wie wohl die meisten Social-Media-Plattformen hat auch Clubhouse das Potenzial, sich zu einem zentralen Sprachrohr für Unternehmen zu entwickeln. Bereits jetzt treten viele Nutzer als Persönlichkeit eines Unternehmens auf. In den Profilen sind oftmals Funktionsbeschreibungen (z.B. Marketing Manager oder gar CEO) sowie der entsprechende Arbeitgeber genannt. Erkennt das Mitglied die damit einhergehende Verantwortung gegenüber seinem Unternehmen kann seine Präsenz auf dem Netzwerk sogar einen großen, wirtschaftlichen Vorteil bringen. Als Vertreter eines Unternehmens kann der Nutzer seminarähnliche Vorträge halten, die – bei entsprechender Qualität – das Image und die Bekanntheit des Unternehmens steigern können. Hieraus können Betriebe vor allem in Bezug auf die Mitarbeiter- und Kundengewinnung profitieren. Durch das Gespräch kann ein Kontakt zwischen potenziellen Kunden oder Mitarbeitern und dem Unternehmen hergestellt werden, auf den durch weitere Maßnahmen aufgebaut werden kann. In Verbindung mit weiteren Anreizen wie Mitarbeiterbelohnungen oder Gutscheinen für (Neu-)Kunden kann so durch Clubhouse aktiv die Neukunden– und Mitarbeitergewinnung gefördert werden. Weiter eignet sich das soziale Netzwerk auch um eigene Produkte einer breiten Audienz vorzustellen, durch das Erstellen fachspezifischer Gesprächsrunden sogar bereits der gewünschten Zielgruppe.

Nicht nur auf der Plattform wird kritisch diskutiert

Neben all den positiven Resonanzen kommen allerdings immer mehr kritische Stimmen auf. In der Theorie herrscht ein recht strenges Reglement: Nutzer müssen volljährig sein, ihren realen Namen angeben, dürfen keine Falschnachrichten verbreiten und weder Transkribieren noch Gespräche mitschneiden. In der Praxis ist die Einhaltung dieses Regelwerks allerdings schwierig zu kontrollieren. Noch schwerer wiegt allerdings die Tatsache, dass man, um einen Freund einzuladen, der App Zugriff auf sein gesamtes Adressbuch gewähren muss. Datenschützer warnen explizit vor der Nutzung ohne sich mit den jeweiligen Risiken auseinandergesetzt zu haben, zumal bislang Unklarheit darüber herrscht, zu welchem Zweck die Daten bezogen werden. Die Erlaubnis, auf die gesamten Kontakte zuzugreifen, stellt strenggenommen sogar einen Verstoß gegen die DSGVO dar. So müsste eigentlich jeder der Kontakte explizit der Datenweitergabe zustimmen, dadurch, dass Alpha Exploration allerdings keine Niederlassung in der EU hat, erschwert sich die Aufsicht massiv.

 

Auf der Social Media Plattform Clubhouse können sich Nutzer Live-Vorträgen anschließen und an Diskussionen beteiligen. Dabei gibt es diverse Gruppenräume, in denen unterschiedliche Inhalte diskutiert werden. Es handelt sich dabei um unternehmerische, politische sowie freizeitbezogene Themen. Vor allem in Zeiten der Corona- Pandemie können solche Plattformen als Ersatz für Messen und Veranstaltungen dienen. Unternehmen können diese Plattform als Sprachrohr nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Dies geschieht dann in Form von seminarähnlichen Vorträgen. Hierbei kann direkter Kontakt zwischen potenziellen Kunden sowie Mitarbeitern und dem Unternehmen entstehen. Die Integration von sozialen Medien und Incentivierungsprogrammen durch Gutscheine kann ein positives Außenbild für Unternehmen schaffen und dazu beitragen, dass neue Zielgruppen erreicht werden. Mit Gutscheinen von BONAGO lässt sich genau das kostengünstig und einfach umsetzen.

clubhouse social media
clubhouse social media

Das vergangene Jahr stellte aufgrund der den Alltag stark einschränkenden Pandemie für beinahe jeden eine Herausforderung dar. Genauso war die Marketing-Branche gezwungen, teilweise veränderte Schwerpunkte zu legen. Alte, profitable Vorgehensweisen wie der Besuch einer Messe oder die direkte Interaktion mit dem potenziellen Kunden gingen verloren – ein Schlag für so manches Unternehmen. Doch wer sich frühzeitig mit den neuen Gegebenheiten auseinandersetzte, konnte andere Wege der Vermarktung erkennen und trotz stagnierender Gesamtwirtschaft das Wachstum seines Unternehmens anregen. Auch 2021 werden wir wohl nicht auf einige der bewährten Marketingstrategien zurückgreifen können. Umso dringlicher ist es deshalb, sich mit aktuellsten Marketing-Trends zu beschäftigen und so erfolgreich in das neue Geschäftsjahr zu starten.

Wenig überraschend ist zentrale Bedeutung von Digital Marketing in Pandemiezeiten, doch auch andere Möglichkeiten dürfen nicht vernachlässigt werden, um einen bestmöglichen Erfolg zu verzeichnen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die TOP 4 Marketing-Trends für das Jahr 2021:

Human Experience

Isolation und Einsamkeit ist für viele Kunden durch das Coronavirus Alltag geworden. Homeoffice, Beschränkungen und Vorsicht minderten im vergangenen Jahr sowie aktuell die soziale Interaktion erheblich. Ein Unternehmen wird die Wirkung eines Gesprächs mit Freunden zweifelsfrei nie ersetzten können – dennoch besteht auch hier die Möglichkeit, sich den Bedürfnissen des Kunden weiter anzupassen. Der Grundsatz „Communication is key“ findet hier direkte Anwendung. Wer weitergeht und statt dem meist unpersönlichen Emailverkehr dem Kunden durch beispielsweise Videotelefonie die Möglichkeit gibt bei Kaufberatungen mit einer Person zu sprechen, kann eher eine erfolgreiche Bindung zwischen Interessenten und Marke herstellen. Der sonst sehr professionelle Service muss also zu einem professionell-empathischen Service umstrukturiert werden.

 

Social Media

Marketing im Bereich Social Media ist sicherlich nicht die Entdeckung des Jahres 2021, im Gegenteil: bereits seit mehreren Jahren erlangen Firmen durch Kanäle auf diversen Plattformen deutlich größere Bekanntheit. Diese Vermarktungsmöglichkeit ist nicht mehr wegzudenken, wer sich damit nicht beschäftigt, wird früher oder später die Konsequenz tragen müssen. Doch durch die bereits erwähnte Isolation ist die Nutzung sozialer Medien in allen Altersgruppen deutlich angestiegen, das Handy ist der tägliche Begleiter. Entsprechend steigt die Relevanz des Social Media Marketings weiterhin rasant an – nahezu zum Hauptkommunikationsrohr. Die Anzahl der Kommunikationswege ist dabei schier unendlich.

 

Influencer

Ob Beauty, Technik oder Klamotten – für jeden Markbereich gibt es mittlerweile Kanäle. Immer mehr Firmen vermarkten hier durch gezielte Product Placements ihre Produkte und das mit Recht: Unternehmen können sich an eigens ausgesuchte Influencer wenden und haben somit maßgeblichen Einfluss auf die Zielgruppe, die letztendlich ihr Produkt präsentiert bekommt. So wenden sich Kleidungsmarken an bekannte Lifestyle- oder Beautyblogger und erreichen mit deren Reichweite direkt die Gruppe, die ein generelles Interesse an ihren Produkten hat. Noch dazu kann der oder die Influencer:in nahezu eine Vertrauensperson sein. Bewertet er/sie das Produkt als gut, vertrauen die Follower dem Vorbild und kommen der Empfehlung nach. Bisher ermöglichen Influencer ihren Followern meist über Rabattcodes Vorteile. Während die neu gewonnen Kunden somit immer einen gewissen finanziellen Aufwand haben, könnten sie durch Incentives in Form von Gutscheinen ohne weitere Verbindlichkeiten noch effektiver gebunden werden.

 


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TikTok

Eine verhältnismäßig junge Social Media Plattform, die bisher vielleicht nur durch Choreografien zu Liedern oder lustigen Videos bekannt ist, wandelt sich. Der Content geht mittlerweile weit darüber hinaus, man findet unter anderem auch Nachrichten, wissenschaftliche Erklärungen und prominente Personen aus der Politik. Entsprechend verändert sich auch das Nutzerprofil. Während früher vor allem 16 – 25-Jährige auf der Plattform zu finden waren, sind heute auch ältere Generationen stärker vertreten. Mittels Firmenkanälen oder auch Influencer Marketing lässt sich so die Markenbekanntheit steigern.

 

Podcasts

Laut einer von Goldmedia durchgeführten Studie gibt es in Deutschland derzeit etwa 10 Millionen aktive Podcasthörer, von denen mehr als 4 Millionen täglich auf die Audiomedien zugreifen. Die teils unterhaltenden, teils aber auch auf hohem wissenschaftlichem und intellektuellem Niveau informierenden Audiobeiträge verzeichnen eine Breite Zuhörerschaft. Dabei zeigen die überwiegend jungen Erwachsenen mehrheitlich eine Akzeptanz gegenüber geschalteter Werbung. Als Grund hierfür kann die oftmals hohe Qualität in Verbindung mit den vermehrt kostenfreien Zugangsmöglichkeiten gesehen werden. Wie auch auf anderen digitalen Informationskanälen zeigen sich Unterschiede bezüglich der Zuhörer von unterschiedlichen Anbieterplattformen. Während Spotify oder Apple-Podcasts eher jüngere Zuhörer hat, können in der ARD Audiothek auch Firmen mit älteren Zielgruppen ein Sprachrohr finden. Besonders erfolgreich scheinen dabei sogenannte „Host-Read-Ads“ zu sein, sprich vom Sprecher eingesprochene Werbetexte. Auch hier stellen Zuhörer oft eine Verbindung zwischen der Marke und der öffentlichen Person her – je vertrauenserweckender die Werbung gestaltet ist, desto größer der Erfolg.

 

Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche

„Ok Google, welche Hautcreme hat nur natürliche Inhaltsstoffe?“ – so könnte eine Frage eines Voice Search Benutzers aussehen, der gerade versucht, neue Kosmetikprodukte zu finden. Auch wenn Sie sich bereits mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt haben, kann es durchaus sein, dass ihr Angebot nicht sehr weit oben angezeigt wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Antwort auf Sprachsuchen eher kurz ist, weshalb dazu geraten wird, Inhalte beispielsweise mit FAQs zu verknüpfen, sodass die Suchmaschine schnell eine Verbindung zu ihrem Produkt herstellen kann. Entscheidend dabei ist, seine Inhalte dem Konversationsstil des Interessenten anzupassen. Aufgrund der häufigen Verwendung von W-Fragen in Sprachsuchen ist es somit ratsam, diese auch in seinen Produkttexten konkret zu nennen. Neben Fragewörtern führen auch Füllworte (wie z.B. „ich“, „für den“) zu einer hohen Übereinstimmung zwischen Suchanfrage und Ergebnis. Der oft persönliche Stil der Anfrage kann durch die Verwendung von eher umgangssprachlichen Formulierungen aus der Ich-Perspektive imitiert werden und so eine auf den potenziellen Kunden optimierte Antwort liefern. Angesichts steigender Nutzerzahlen der Sprachsuche sollte kein Unternehmen die Möglichkeit auslassen, ihre Werbetexte entsprechend der neuen Vorgaben zu aktualisieren.

 

Trust us – Vertrauen in Marke stärken

Eine Werbekampagne kann noch so gut geplant und umgesetzt sein, letztendlich bleibt das Produkt, das an den Verbraucher geliefert wird, entscheidend. In Krisenzeiten spielt das Vertrauen des Kunden in die Marke erfahrungsgemäß eine übergeordnete Rolle. Allgemeine Unsicherheit veranlasst die Konsumenten weniger und deutlich gezielter zu kaufen. Um trotz diesem veränderten Entscheidungsprozess weiterhin in der Auswahl des Kunden zu stehen, ist es von hoher Relevanz, das Vertrauen des Kunden in die eigene Marke zu stärken. Demnach ist es ratsam, seine Kampagnen realistisch zu gestalten. Nur wenn die Markenbotschaft und Werbung der Realität entspricht, sehen sich Kunden in ihrer Kaufentscheidung bestätigt und neigen durch das gesteigerte Vertrauensverhältnis auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres dazu, neue Käufe zu tätigen.

 

Besuchen Sie auch unsere Gruppe zum Event:

 

Datum: 23. und 24. November 2020

Ort:  Aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Event

 


Folgende Themen erwarten Sie:

Am 23. und 24.11.2020 dreht sich – dieses Jahr als Online-Event – wieder alles um die Themen Gift Cards, Loyalty-Programme, Couponing, Gutscheine und Prämien.

Diskutieren Sie über die Zukunft des Gift Card-, und Incentive-Marktes mit hochkarätigen Branchenexperten.

Themen dieses Jahr:

  • Kundenbindung in Krisenzeiten
  • Digital. Mobile. Personal: Gift Card Upgrades
  • Trial and Error: Erfahrungen zur Optimierung von Gift Cards und Loyaltyprogrammen
  • Smartphone-Ära: Neue Wege in der Kundenansprache
  • Daten verstanden – Kunden gebunden: Kundendaten rechtskonform nutzen
  • Einzelhandel, FMCG, Gastronomie, Hotellerie, Touristik: Learnings aus vielen Branchen

 


Unsere Top Speaker:

Dr. Steffen Rapp
Steuerberater, Annerton Rechtsantwaltsgesellschaft mbH

Thomas Ebenfeld
Managing Partner, concept m research + consulting GmbH

Martin Nitsche
Präsident, DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.

Philipp Jaehnel
Head of Marketing Intelligence & CRM, FlixMobility GmbH

Bernhard Fischer
Head of Marketing, Lengermann+Trieschmann GmbH & Co. KG

Kerstin Lomb
Chief Marketing Officer, SunExpress Deutschland GmbH

Uwe Krohn
Senior Vice President Sales Loyalty, H-Hotels AG


Teilnahme am Summit:

BONAGO freut sich auf Ihren Besuch am Stand sowie den Austausch. Sichern Sie sich Ihr Ticket hier.