Arbeitnehmerzusatzleistungen: Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Arbeitnehmerzusatzleistungen: Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Ein Überblick zu Arten und Bedeutung von Mitarbeiterbenefits

Ausgangssituation und Notwendigkeit

Den Firmen in Deutschland fällt es heute immer schwerer, qualifizierte und kreative Fachkräfte zu gewinnen und diese auch langfristig zu binden. Hierbei handelt es sich jedoch um entscheidende Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg und das Wachstum von Unternehmen. Aspekte wie eine i.d.R. geringere Produktivität während der Einarbeitungsphase oder ein drohender Know-How-Verlust bei Kündigung durch die Top-Performer, unterstreichen die Bedeutung des Themas zusätzlich.
Die Gewinnung und Bindung von Talenten war vielleicht schon immer eine Herausforderung für einzelne Branchen oder Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels verschärfen sich die Rahmenbedingungen jedoch weiter und etliche Unternehmen sehen sich dem so genannten „War for Talents“ ausgesetzt. Heute können die Arbeitnehmer oftmals aus einer Vielzahl von Jobangeboten wählen und sich für ihr „Wunschunternehmen“ entscheiden. Diese Auswahl erfolgt häufig aufgrund der Leistungsversprechen des Arbeitgebers und der individuellen (gestiegenen) Anforderungen hinsichtlich des Gehalts und der Arbeitsbedingungen.

Das Bild zeigt einen Geschäftsführer und eine lächelnde Mitarbeiterin mit Geschenk in einem Büro.

Ein Unternehmen muss sich heute folglich die Frage stellen: Was macht mich attraktiv für die eigenen Mitarbeiter und wie werde ich zum „Place to be“ für Arbeitnehmer allgemein?

Das Stichwort hierbei lautet Employer Branding – also der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke, die sich durch verschiedene Werte, Maßnahmen und Leistungen ausdrückt und auch nach außen entsprechend wirkt. Konzerne und größere Unternehmen beschäftigen hierfür eigene Spezialisten und Abteilungen, die auch das Thema Compensation & Benefits bearbeiten und (weiter)entwickeln. Auch wenn der Mittelstand dies häufig nicht in solch einem Rahmen leisten kann, besteht dennoch die Notwendigkeit sich im Wettbewerb positiv von anderen Arbeitgebern zu differenzieren. Ein Lösungsansatz hierfür sind Zusatzleistungen neben dem eigentlichen Gehalt, die helfen den Arbeitsplatz attraktiver zu machen.

 

Was genau sind Arbeitnehmerzusatzleistungen und wie können diese aussehen?

In den vergangenen Jahren hat sich eine Vielzahl an Begrifflichkeiten rund um den Bereich der Zusatzleistungen entwickelt. Häufig ist beispielsweise die Rede von „Corporate Benefits„, „HR-Benefits“, „Mitarbeiterbenefits“, „Fringe-Benefits“ oder auch einfach „Arbeitnehmerzusatzleistungen“. Die Begriffe werden meist synonym verwendet und eine einheitliche Definition oder Klassifikation erscheint aufgrund der Komplexität und der generellen Möglichkeiten schwierig. Gemeint sind hier alle Leistungen, die einem Mitarbeiter zusätzlich zum „klassischen“ Gehalt geboten werden. Die Bandbreite solcher Angebote reicht folglich von kleinen Änderungen am Arbeitsplatz (z.B. Bereitstellung von Obst und Snacks) bis hin zu großen Benefits wie einem Zuschuss für die Urlaubskasse, einem Dienstrad oder auch der Unterstützung bei der Kinderbetreuung.

Es wird schnell ersichtlich, dass hier verschiedene Ebenen angesprochen sind, die über eine rein finanzielle Dimension hinausgehen. Zur Vereinfachung und Strukturierung des Themas haben wir das unten abgebildete Schaubild erstellt. Hiermit wird versucht eine Kategorisierung vorzunehmen und die verschiedenen Leistungen aus Sicht der Arbeitnehmer darzustellen. Ein Benefit kann verschiedene Effekte auf die Wahrnehmung des Empfängers haben, weshalb hier eine Einteilung nach primär emotionaler und finanzieller Wirkung vorgenommen wurde. Auch wenn sich hierbei naturgemäß Unschärfen bzw. Überschneidungen ergeben, erscheint die Wahrnehmungsperspektive generell sinnvoll. Das Ziel aller Maßnahmen liegt schließlich in der Mitarbeitergewinnung, -bindung, -motivation sowie der Steigerung der eigenen Unternehmensattraktivität.

Im dargestellten Schaubild wurden die verschiedenen Zusatzleistungen in folgende Kategorien unterteilt: „Vergünstigungen und Beteiligungen“, „Mobilität und Technik“, „Aufmerksamkeit und Wertschätzung“, „Persönlichkeit und Soziales“ sowie „Gesundheit und Vorsorge“. Benefits aus dem Bereich Mobilität, wie z.B. Dienstfahrzeuge oder Diensträder, mögen zunächst nach einem rein finanziellen Mehwert aussehen, können aber auch eine äußerst starke emotionale Wirkung auf die Mitarbeiter haben. Die Arbeitnehmer erfahren hierdurch Wertschätzung und Anerkennung durch den Arbeitgeber, was die emotionale Bindung zum Unternehmen stärkt. Diese wie auch insbesondere die Leistungen aus dem Bereich Technik (z.B. ein aktuelles Smartphone), können private Nutzungen beinhalten, was praktische Vorteile aus Mitarbeitersicht bietet und somit einen zusätzlichen Bonus darstellt.
Als besonders emotionale Benefits sind auch Geschenke zu persönlichen Anlässen (z.B. Geburtstag oder Hochzeit), kleine Aufmerksamkeiten (z.B. für besondere Leistungen oder außergewöhnliches Engagement) oder die Unterstützung der Mitarbeiter bei Urlaubsplänen (z.B. durch Gewährung einer Erholungsbeihilfe) anzusehen. Die finanzielle Investition für Unternehmen ist hierbei oft gering, da sich z.T. auch steuerliche Vorteile bieten – die Wirkung kann jedoch sehr positiv sein, da private Bedürfnisse angesprochen und befriedigt werden.

Weitere Benefit-Bereiche sind z.B. inhaltlicher Natur und ermöglichen die Teilnahme an Workshops oder Weiterbildungen. Soziale Leistungen sind insbesondere in Betriebsausflügen und Company-Events oder auch der Kinderbetreuung zu sehen. Auch flexible Arbeitszeiten spiegeln sich hierin wider und zählen laut Statista (2019) mit ca. 91% zu den meist verbreiteten Arbeitnehmerzusatzleistungen in Deutschland. Es zeigt sich, dass grundsätzlich eine Vielzahl an Benefits unterschiedlicher Kategorien möglich ist, um die Arbeitgeberattraktivität und Arbeitszufriedenheit zu steigern.

Beispiele aus der Praxis

Die Aktualität und Bedeutung von Arbeitnehmerzusatzleistungen für das Employer Branding drückt sich auch in der Praxis aus. Immer häufiger werden entsprechende Benefits eingesetzt, um die Mitarbeiterbindung und -Motivation zu steigern – exemplarisch werden hier zwei bekannte Beispiele dargestellt:

Apple
Das bekannte Unternehmen aus den USA bietet seinen Mitarbeitern eine große Vielfalt an Zusatzleistungen und entwickelt diese auch stetig weiter. Neben Rabatten von 25% auf die eigenen Produkte, werden bspw. auch Zuschüsse für das Fitnessstudio geboten. Darüber hinaus können sich frisch gewordene Mütter über 18 Wochen bezahlten Urlaub freuen.

Storck
Als bekannter Süßwarenhersteller bietet das Familienunternehmen seinen Mitarbeitern eine individuelle und besondere Unterstützung bei der Kinderbetreuung an. In der Stadt Halle können sie ihre Kinder einfach mit zur Arbeit nehmen, wenn ein Notfall eintritt und z.B. kurzfristig kein Babysitter aufzutreiben ist. Ein eigens dafür eingerichtetes Familienbüro macht es möglich und schafft Erleichterung und Flexibilität.

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Herausforderungen und Aufgaben beim Aufbau von Benefit-Programmen

Die vielfältige Auswahl an interessanten Arbeitnehmerzusatzleistungen und deren positive Wirkungen klingen zunächst relativ simpel. Doch umso schwieriger erscheint die Frage nach der passenden Auswahl eines Konzeptes, das für das eigene Unternehmen geeignet ist. Der Aufbau, Roll-Out sowie Betrieb eines entsprechenden Benefit-Programms beinhaltet einige Anforderungen. Das Konzept und die Auswahl von Leistungen und entsprechenden Lieferanten hierfür erfordern viel Aufwand und insbesondere Abstimmungsprozesse innerhalb des Unternehmens. Zu diesen gehört die Zusammenarbeit der involvierten Abteilungen und Stellen wie Betriebsrat oder Finanzwesen. Zudem fallen Aufgaben wie rechtliche Prüfungen an, die von der Rechtsabteilung übernommen werden müssen. Die interne Kommunikation der Implementierungen der Zusatzleistungen sollte über alle Abteilungen hinweg stattfinden. Weiterhin bestehen einige Herausforderungen bei der Realisierung, wenn eine große Auswahl an Zusatzleistungen angeboten werden soll. Die Beschaffung und Verwaltung müssen berücksichtigt werden und nehmen viele Kosten- und Zeitressourcen in Anspruch. Die intensive Auseinandersetzung mit und Organisation der einzelnen Benefits erfordert zudem einen großen Personalstab im eigenen Unternehmen. Dies können sich insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen oftmals nicht leisten und sehen sich zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt. Für Unternehmen die hierbei Unterstützung suchen oder gar die komplette Organisation für einen reibungslosen und rechtskonformen Ablauf abgeben möchten, gibt es daher Spezialisten auf genau diesem Gebiet. Einzelne Dienstleister haben sich den genannten Herausforderungen gestellt und bieten umfassende Lösungen für Unternehmen an (bspw. in Form von Full-Service-Konzepten wie Portalen für Arbeitnehmerzusatzleistungen), welche den eigenen Aufwand minimieren.

 

Schaubild der Anforderungen an Arbeitgeber zur Gewährung von Zusatzleistungen

 

Fazit

Für eine finale Betrachtung des Themas kann die Eingangsfrage, der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung, noch einmal aufgegriffen werden. Es existiert leider keine allgemeingültige Musterlösung, doch es gibt mehrere Wege, den Arbeitsplatz attraktiv und interessant für den Arbeitnehmer zu gestalten. Einen Lösungsansatz stellen hierbei Mitarbeiterbenefits dar, die eine große Bandbreite an Ausgestaltungsmöglichkeiten aufweisen. Durch geeignete Arbeitnehmerzusatzleistungen lässt sich die Arbeitgebermarke stärken und eine Differenzierung zum Wettbewerb schaffen. Darüber hinaus sind sie ein gutes Mittel zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Motivation,  hierfür müssen allerdings die Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Um dies zu erreichen, kann es sehr sinnvoll sein die Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess zur Gestaltung des Leistungsangebots einzubinden oder aber den Mitarbeitern selbst die Wahlfreiheit zu überlassen – z.B. mittels geeigner Services wie Portale. Auch sollte der richtigen Kommunikation von Zusatzleistungen Bedeutung beigemessen werden, damit der Mehrwert bei den Mitarbeitern entsprechend wahrgenommen und gewürdigt werden kann.

Prämien stiften nach allgemeiner Definition einen besonderen Mehrwert, der belohnend, fördernd oder motivierend wirken soll. Beispielsweise wenn eine bestimmte Situation, ein Anlass oder ein Ereignis eintritt oder wenn ein vordefiniertes Erfolgsziel erreicht oder gar überschritten wird. Im Personalwesen werden Prämien für Mitarbeiter wahlweise als finanzielle Anreize oder als Sachleistungen ausgegeben, um damit unternehmerischen Erfolg zu sichern. Sie erfolgen entweder als einmalige Sonderleistung, als regelmäßige Zusatzleistung zum Gehalt oder innerhalb eines betrieblich etablierten Anreizsystems.

Mit Incentives wie Prämien,Boni und Corporate Benefits möchten Arbeitgeber einerseits an einem hart umkämpften Arbeitsmarkt qualifizierte Mitarbeiter finden und binden. Denn besonders die gesuchten Nachwuchstalente haben heute vielerlei Optionen. Für sie ist die langfristige Bindung an ein bestimmtes Unternehmen, eine Aufgabe oder „den einen“ Karriereweg nicht unbedingt erstrebenswert. Deshalb möchten die Unternehmen Bewerbern und Kandidaten einen Mehrwert bieten, den der Wettbewerb in der Branche so nicht bereithält.

Andererseits können sie auch Mitarbeiter gezielt zu besseren Leistungen motivieren. Mit passenden und sinnvollen Prämien können die Arbeitgeber erbrachte Leistungen und beständiges Engagement besonders individuell und merkfähig anerkennen. Mitarbeiter, die derart wertgeschätzt werden, leisten auch gern mehr und engagieren sich stärker. Sie fehlen seltener und sind auch weniger bereit, auf Abwerbungsversuche einzugehen. Außerdem sind sie loyaler und tragen mit ihrer Einstellung zu einem positiven Betriebsklima bei. Ein Bonus, unabhänig von der Höhe, kann z.B. die Vergütung für eine erreichte Leistung in einem bestimmten Zeitraum sein. Zusätzliche Urlaubstage,Sachzuwendungen, Zuschüsse oder  Sonderzahlungen sind mögliche Formen eines Bonus.  Je nach Bonus für einen Angestellten fallen unterschiedliche Steuern an.

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Prämien für Mitarbeieter

Bewährte Beispiele für Mitarbeiterprämien

Für ein Unternehmen kann es durchaus erfolgsentscheidend sein, ob es zum richtigen Zeitpunkt passende Anreizsysteme bereithält. Recruiting, Personalentwicklung, vertriebliche Performance, Ideen- und Qualitätsmanagement oder auch Organisationsentwicklung: Für jeden Anlass lassen sich passende Prämienmodelle implementieren. Es gibt viele Möglichkeoiten für Mitarbeiterprämien. Oftmals wird noch immer auf Sachprämien oder zusätzliche Zahlungen(Geldprämien) zum Arbeitslohn zurückgegriffen.  Dabei gibt es mittlerweile bessere Alternativen die Motivation der Belegschaft hochzuhalten. Wertschätzung über ein Lob wird trotz Prämien immer wichtig bleiben.

Die Installation eines fixen betrieblichen Belohnungssystems oder Bonussystems kann darüber hinaus Arbeitnehmern auf allen Ebenen im Unternehmen Orientierung geben und bestmögliche Transparenz gewährleisten. Was wird wann belohnt? Wie wird belohnt? Wie profitiert jeder Einzelne? Das überzeugt nicht zuletzt auch den Betriebsrat, der bei der Ausgestaltung von Prämiensystemen für Mitarbeiter ein Mitspracherecht hat. Ein System mit definierten Stufen und regelmäßigen Abläufen reduziert zudem auch die Mehraufwände für die Personalabteilung in der Verwaltung und Abwicklung deutlich.

Neben dem unternehmerischen Erfolg stärkt die Zuwendung von Prämien auch die Arbeitgebermarke, denn zufriedene und motivierte Mitarbeiter berichten gern über eine für sie erlebbar attraktive Unternehmenskultur und tragen so zur positiven Außenwahrnehmung des Unternehmens bei. Das gilt jedoch nicht nur für langjährige Mitarbeiter, denn auch bereits ausgeschiedene Mitarbeiter können von Prämien profitieren, wenn sie sich als erfolgreiche Recruiter oder Netzwerker für ihren ehemaligen Arbeitgeber einsetzen.

Die Auszahlung der Prämien an Mitarbeiter  können beispielsweise in Form von Guthaben-Karten oder Gutscheine gehandhabt werden. Die Beschenkten verbinden damit sehr persönliche Wünsche und Ziele die bei unterschiedlichsten Einlösepartnern realisieren werden können. Eine lang ersehnte Reise, neue Gartenmöbel, topaktuelle Mode oder auch die Tankfüllung extra – es gibt vieles, was das Mitarbeiter-Herz begehrt. Die Einlösung der Prämie kann dann wahlweise online, telefonisch, per Fax oder auch vor Ort im Geschäft erfolgen. Gutschein-Werte lassen sich auf Wunsch auch kumulieren und dadurch auf mehrere Einkäufe aufteilen und das ermöglicht zusätzlichen Freiraum bei der Realisierung von Wünschen.

Steuerfreie Vorteile bei Mitarbeiter-Prämien statt Bonuszahlungen

Während Zuwendungen des Arbeitgebers in Form von Bargeld grundsätzlich der Steuer- und Abgabenpflicht unterliegen, bleiben Prämien in Form von Sachbezügen nach § 8, 2 EStG bis zu einer Freigrenze von 44 EUR (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht) monatlich lohnsteuer- und sozialabgabenfrei.

Mit Anreizsystemen auf der Basis von Gutscheinen profitieren Unternehmen gleich zweifach: Sie können sowohl ihre Lohnnebenkosten wirkungsvoll senken als auch ihre Mitarbeiter belohnen – mit ganz nach persönlichen Bedürfnissen und Wünschen realisierbaren Prämien. Der Staat erkennt an, dass den Gutscheinen zwar ein „Geldwert“ zugeschrieben ist, dieser aber direkt wieder in eine „Sachleistung“ umgewandelt wird. Ein monetärer Ausgleich ist entsprechend nicht möglich.

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Incentives können Zuwendungen, Zugaben und Belohnungen sein, die eine gewünschte Handlung oder Einstellung bei einer Zielgruppe bewirken sollen

Gesundheitsprämien: Benefits für beständige Mitarbeiter

Eine topaktuelle Form der Zuwendung sind Gesundheitsprämien als Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. So können zum Beispiel diejenigen Mitarbeiter extra belohnt werden, die gesund bleiben möchten, indem sie sportlich aktiv sind, mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, nicht rauchen und sich bewusst ernähren. Alternativ können Prämien auch in entsprechende Fortbildungsangebote und Trainings umgewandelt werden. Mitarbeiter, die sich das Rauchen abgewöhnen möchten, erhalten eine Prämie für die erfolgreiche Entwöhnung. Und wer ein ganzes Jahr lang nicht krank wurde und keine Fehlzeiten aufweist, erhält ebenfalls eine Extra-Zuwendung.

Als „Erholungsbeihilfe“ nach § 40, 2, 3 EStG können Mitarbeiterprämien zudem so rechtskonform gestaltet sein, dass sie sowohl für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steuergünstig wirken. Die Erholungsbeihilfe basiert auf § 40 Abs.2 S.2 EStG und bietet dem Arbeitgeber eine steueroptimierte Möglichkeit, Mitarbeiter im Rahmen von Erholungszeiten (Urlaub, Erholung, Freizeit) finanziell zu unterstützen.

Die pauschale Lohnsteuer beträgt 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Kirchensteuer (je nach Bundesland zwischen 4 und 7 %). Der Arbeitnehmer erhält brutto für netto.

Den Betrag für diese Zuwendung hat der Gesetzgeber auf max. 156 EUR pro Mitarbeiter im Kalenderjahr festgelegt. Eine Besonderheit, im Gegensatz zu vielen anderen steueroptimierten Arbeitgeberleistungen, ist die Erweiterbarkeit der Zuwendung auf die Familienmitglieder. Für den Partner sind zusätzlich bis zu 104 EUR möglich und je Kind kommen bis zu 52 EUR hinzu. Das heißt, eine vierköpfige Familie kann einen Urlaubszuschuss von bis zu 364 EUR netto erhalten.

Der Gesetzgeber hat aber auch eine Dokumentationspflicht in der gesetzlichen Regelung vorgegeben, so dass der Arbeitgeber im Zweifel nachweisen muss, dass der Betrag auch wirklich nur für Leistungen rund um Urlaub, Erholung und Freizeit eingesetzt wurde.

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Prämien für die erfolgreiche Mitarbeiterwerbung

Prämien und Prämiensysteme können nicht nur im externen Recruiting einen wirkungsvollen Anreiz zur Mitarbeitergewinnung stiften und Arbeitnehmer nachhaltig an ihr Unternehmen binden. Intern können sie zudem Grundlage einer „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Kampagne sein. Wird diese zudem noch gestaffelt incentiviert, haben alle Mitarbeiter im Unternehmen die Chance, im Rahmen ihrer Möglichkeiten oder ihres persönlichen Netzwerkes für offene Positionen bei ihrem Arbeitgeber zu werben.

So kann es beispielsweise schon kleinere Incentives für den Kontakt zu einem Kandidaten und für Hinweise in den sozialen Netzwerken geben. Für ein erfolgtes Bewerbungsgespräch, die tatsächliche Einstellung sowie die Übernahme nach der Probezeit gibt es zusätzliche Prämien. Die Mitarbeiterkampagne ermöglicht Personalentscheidern, eine Fülle von frischen Impulsen für ihr Recruiting zu nutzen, um empfehlenswerte Mitarbeiter zu finden. Ihr Plus: Loyale und zufriedene Mitarbeiter sprechen besonders authentisch und überzeugend für ihren Arbeitgeber. Mit einem Anschreiben zur jeweils ausgegebenen Prämie findet ihr Dankeschön für dieses freiwillige Engagement eine besonders persönliche Note.

Weiterführende Inhalte:

Lösung Mitarbeiter Prämien für die Praxis

Mit der Einführung der MitarbeiterCARD eröffnen Sie sich und Ihren Mitarbeitern eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Als wiederaufladbare Gutscheinkarte im individuellen Firmendesign ist die Lösung sowohl eine perfekte Ergänzung Ihrer Prämien Strategie nach innen und außen, als auch ein Differenzierungsmerkmal im Kampf um neue Talente.

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Bereits zum 9. Mal führt Glassdoor die internationale Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit durch. Dabei haben Arbeitnehmer in Nordamerika sowie einigen europäischen Ländern die Chance, ihre persönliche Unternehmensbewertung auf einem Online-Portal innerhalb eines Jahres abzugeben. Neben den Vor- und Nachteilen ihrer Arbeitsstelle sollten die Befragten ebenso Verbesserungsvorschläge geben und ihre allgemeine Zufriedenheit im Job bewerten. Spitzenreiter unter den deutschen Unternehmen ist SAP. Continental, BMW und die Bosch zählen dank ihrer attraktiven Vergütung und sehr angenehmen Arbeitsklima ebenso zu den Top Ten der beliebtesten deutschen Arbeitgeber.

Besonders in Zeiten einer hohen Mitarbeiterfluktuation rücken Themen wie Mitarbeitermotivation und –bindung immer mehr in den Mittelpunkt internationaler Unternehmen. Denn wer seinen Mitarbeiter kennt, ihm von Zeit zu Zeit Dank ausspricht, gibt ihnen Orientierung, fördert die Leistungsbereitschaft sowie Motivation und stärkt ihre Bindung ans Unternehmen. Vielen Unternehmen fehlt der Einblick in ihre Personalthemen. Umso wichtiger erscheint die alljährliche Befragung der Job- und Karrierecommunity Glassdoor. Das Online-Portal ermöglicht Arbeitnehmern weltweit ihr Unternehmen anonym zu bewerten. Die Gewinner der Umfrage werden mit dem Glassdoor-Award für Mitarbeiterzufriedenheit ausgezeichnet.

Die internationale Befragung richtet sich unter anderem an Unternehmen aus den Ländern Deutschland, Frankreich, USA, Großbritannien und Kanada. Mitarbeiter weltweit hatten die Möglichkeit ihre Arbeitgeber nach einer 5-Punkte-Skala zu bewerten. Dabei staffelt sich die Zufriedenheit nach einer sehr guten (Wert 1) und sehr schlechten (Wert 5) Bewertung. Die Top 10 Arbeitgeber in Deutschland führt SAP – dicht gefolgt von Adidas, Robert Bosch und Deloitte – an. Auf dem 5. Platz liegt der Arbeitgeber Accenture. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich SAP von Platz 9 an die Spitze der Top Arbeitgeber setzen. Neu dabei dieses Jahr sind Deloitte, Kaufland und dm-Drogeriemarkt und damit sind zum ersten mal auch Einzeländler unter den Top 10 Arbeitgebern zu finden.

Die Top 10 Deutschlands bester Arbeitgeber:

Platz Unternehmen  Durchschnittsbewertung
1 SAP  4,4
2 Adidas  4,3
3 Robert Bosch  4,2
4 Deloitte  4,2
5 Accenture  4,2
6 Daimler  4,2
7 Kaufland  4,1
8 dm-Drogeriemarkt  4,1
9 Allianz  4,1
10  BMW  4,1

Quelle: Presseportal, Glassdoor

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Zum 17. Mal fand in Stuttgart die PERSONAL Süd statt, eine der bedeutendsten Fachmessen für Personal in Deutschland. Über 300 Aussteller informierten über Innovationen der HR-Welt und präsentierten aktuelle Lösungen und Dienstleistungen aus dem Personalmanagement. Belohnungsexperte Axel Dietrich hielt zusammen mit Andreas Manzke, Hauptabteilungsleiter Personalwesen bei der A. Raymond GmbH, einen Vortrag zum Thema „Erfolgsfaktor Mitarbeiterbindung in der Automobilbranche“.

Große Automobilkonzerne bewegen sich in einem ständigen Spannungsfeld von flexiblen Arbeitszeitmodellen und dem Abbau von Facharbeitern auf Grund konjunktureller Schwankungen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig bestehenden Mitarbeitern Sicherheit zu geben und sie an das Unternehmen zu binden. Trotz der hohen Attraktivität die die Automobilbranche als Arbeitgeber hat, sind die Herausforderungen der Verantwortlichen im Bereich Personal groß. Es muss gerade bei Mitarbeitern die Identifikation mit dem Unternehmen und die Motivation gestärkt werden. Die MitarbeiterCard ist hier die ideale Lösung, um Arbeitnehmer regelmäßig zu motivieren und zu binden und das steuerfrei bis zu einem Wert von 44 EUR monatlich (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht).

Ausgangspunkt des Vortrags war eine Einführung in die 2015 durchgeführte Belohnungsstudie 2016. Anhand der erhobenen Daten erklärt Belohnungsexperte Axel Dietrich, welchen positiven Nutzen die Incentivierung von Mitarbeitern für ein Unternehmen hat und wie auch international agierende Unternehmen wie die A. Raymong GmbH von diesen Ergebnissen profitieren können. In ihrem Vortrag gehen Axel Dietrich und Andreas Manzke nicht nur ausführlich darauf ein wie man Mitarbeiter an das Unternehmen bindet und motiviert, sondern auch vor welche Herausforderungen Arbeitgeber gestellt werden, wenn es darum geht Arbeitnehmer effizient zu belohnen. Anhand eines Praxisbeispiels der Firma A Raymond wird erklärt wie der Nutzer seine Gutscheine einlöst und der Bestellvorgang funktioniert. Abschließend erzählt Andreas Manzke wie sich die Einführung der MitarbeiterCard bei A. Raymond positiv auf den Arbeitnehmer ausgewirkt hat.

Vortrag zum Erfolgsfaktor Mitarbeiterbindung from BONAGO Incentive Marketing Group

 

Vom 18. – 20. Oktober 2016 lädt Europas größte Fachmesse HR-Entscheider nach Köln ein. Bereits zum fünften Mal ist die BONAGO Incentive Marketing Group GmbH auf der Zukunft Personal mit einem Stand vertreten. Neben den bereits etablierten Gutscheinlösungen zur Motivation und Bindung von Mitarbeitern, präsentiert BONAGO mit der ErholungsCARD die aktuellste Produktinnovation. Ab sofort erhält jeder Mitarbeiter durch BONAGO einmalig einen Aktionsgutschein im Wert von 50 EUR geschenkt.

Die Zukunft Personal bietet Personalentscheidern vom 18.- 20. Oktober 2016 unter dem Motto „Arbeiten 4.0 – Arbeitswelt verändert sich“ interessante Einblicke in den Wandel der Arbeitswelt und ist die ideale Plattform zum Networken. Auf einer der innovativsten Personalmessen haben HR-Verantwortliche die Chance, sich bei mehr als 650 Ausstellern inspirieren zu lassen und in über 450 spannenden Vorträgen mehr über aktuelle HR Neuheiten zu erfahren. Auch BONAGO ist in diesem Jahr wieder mit einem Stand (Halle 3.1, Stand F. 21) vertreten. Neben dem Topseller MitarbeiterCARD, die unter anderem den steuerfreien Sachbezug von monatlich bis zu 44 EUR (seit 01.01.2022: 50 EUR) ermöglicht, präsentiert BONAGO eine innovative Lösung zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement, basierend auf der Erholungsbeihilfe: die ErholungsCARD.

Denn tagtäglich stoßen Mitarbeiter, durch steigendes Arbeitspensum und zunehmenden Stress, an ihre persönliche Belastungsgrenze. Neben arbeitsbedingten Beschwerden sind gesundheitliche Probleme die Folge. Einige Unternehmen ziehen als motivierende und erholungsfördernde Maßnahme ein zusätzliches Urlaubsgeld in Betracht. Dabei gibt es eine günstigere Alternative, um die Urlaubskasse der Mitarbeiter aufzufüllen und in deren Erholung zu intensivieren. Die personalisierte und individualisierbare ErholungsCARD von BONAGO greift hierfür die Erholungsbeihilfe (§ 40 Abs.2 S.2 EStG) auf und bietet dem Arbeitgeber eine steueroptimierte Möglichkeit seine Arbeitnehmer zu belohnen und einen Zuschuss zum wohlverdienten Wunschurlaub zu geben. Jedem Mitarbeiter stehen jährlich bis zu 156 EUR, bei einer Familie mit zwei Kindern aber auch bis zu 364 EUR, zur Verfügung. Dieses Guthaben können Arbeitnehmer auf der individuell gestaltbaren Einlöseseite des Unternehmens in Gutscheine aus einer Vielzahl an Reise-, Erholungs- und Urlaubspartnern einlösen. BONAGO sichert somit als einziger Anbieter systemseitig ab, dass die Erholungsbeihilfe ausschließlich für Erholungszwecke und nur im gesetzlich definierten Zeitrahmen einlösbar ist. Gleichzeitig entfällt durch die systemseitige Lösung der administrative Aufwand für die Personalabteilung.

Pünktlich zur Zukunft Personal 2016 präsentiert BONAGO einen zusätzlichen Mehrwert der ErholungsCARD. Durch die Kooperation mit dem Reisespezialisten sonnenklar.tv, erhält jeder Mitarbeiter zusätzlich zum vom Arbeitgeber aufgeladenen Betrag einen Aktionsgutschein im Wert von 50 EUR von BONAGO. Und dies ohne Zusatzkosten für den Arbeitgeber. Damit erhöht sich der finanzielle Spielraum für den Arbeitnehmer bei Buchung seiner Pauschalreise bei sonnenklar.tv beispielsweise von 156 EUR auf 206 EUR.

„Wir freuen uns Personalentscheidern die steueroptimierte Alternative zum Urlaubsgeld auf der Messe näher zu bringen und bereits nach erfolgreichem Start die erste Produktinnovation vorzustellen.“, so Mark Gregg, Geschäftsführer der BONAGO Incentive Marketing Group.

Retention Management bündelt unterschiedliche unternehmerische Maßnahmen und Anreize, um Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu binden. Gerade bei kleineren und mittleren Betrieben, die sich verschärft mit dem Fachkräftemangel, fehlendem Nachwuchs und einer überalternden Belegschaft auseinandersetzen, kann ein nachhaltig aufgesetztes Retention Management im Wettbewerb um Arbeitskräfte Vorsprung sichern. Die mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur setzt dabei an vier Stellen an:

1. Talente entwickeln

Arbeitnehmer wissen zu schätzen, wenn ihr Unternehmen früh Bereitschaft zeigt, in ihre berufliche Zukunft zu investieren. Wer auch Werksstudenten und Trainees fortbildet, kann darauf bauen, dass diese nach Abschluss des Studiums in den Betrieb zurückkehren. Berufsbegleitende Qualifizierungen bringen Führungskräften und einzelnen Mitarbeitern direkte Lernerfolge für die Praxis, von denen auch das Kollegenteam profitieren kann.

2. Fürsorge und Empathie zeigen

Gesundheit und Wohlbefinden haben viele Facetten, entsprechend sind die Anreiz-Möglichkeiten hier vielseitig. Mit Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement können beispielsweise Fehlzeiten durch Krankheit und Überlastung entgegengewirkt werden. Neben Fitness- und Wellness-Angeboten wie Rückenschule, Tai Chi, Qi Gong und Yoga können auch Trainings zur Stress-Prophylaxe oder zur Burnout-Prävention beitragen. Gelingt es Führungskräften zudem, Mitarbeitern vertrauens- und verständnisvoll zu begegnen und ihnen die Relevanz und Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit zu verdeutlichen, sind diese motivierter und ausgeglichener bei der Arbeit.

3. Balance halten und Ausgleich schaffen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist nicht nur Berufseinsteigern der Millennial-Generation und Eltern wichtiger als große Karriere- bzw. Gehaltssprüngen. Wer sich in einem Projekt jenseits regulärer Arbeitszeiten engagiert hat, freut sich daher, wenn er das investierte Plus an Zeit über flexible Arbeitszeitmodelle ausgleichen kann. Mitarbeiter-Zeitkonten eignen sich, um auch größere Guthaben zu sammeln, zum Beispiel für Sabbaticals, Freizeitprojekte, soziales Engagement oder für die persönliche Weiterbildung.

4. Anerkennung beweisen

Nichts ist so kostbar wie ein Lob zur rechten Zeit. Eine incentivierte Anerkennung von Leistung und Engagement in Form von Sachzuwendungen versprechen darüber hinaus auch Boni, Gutscheine, Kurzreisen, gemeinsame Events oder die Teilnahme an Seminaren und Workshops.

Was erfolgreiche Unternehmen tun
Was genau macht ein Unternehmen zur „Feel Good Company“? Alljährlich zeichnet das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work Unternehmen aller Größen und Branchen weltweit aus, die sich für eine bessere Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur einsetzen. Neben verbindlichen Wertegefügen und fairen Bedingungen für alle zeigen diese Unternehmen oft auch kreative Wege der Mitarbeiterintegration. Einige Beispiele:

  • Ein irisches Unternehmen bietet seinen Beschäftigten bei Bedarf diskrete individuelle Schuldnerberatung bei externen Finanzexperten als persönliche Hilfestellung an.
  • Ein norwegisches Unternehmen nutzt Besprechungen an der frischen Luft, um seine Mitarbeiter auf eigens angelegten „Meeting-Rundwegen“ in Bewegung zu bringen.
  • Andere ermöglichen ihren Mitarbeitern via Intranet „Couchsurfing“ bei internationalen Kollegen im Betriebsnetzwerk. Ähnliches gibt es auch als Austauschprogramm für Mitarbeiterkinder. Damit fördern sie den interkulturellen Austausch und ermöglichen günstige Auslandsaufenthalte mit „Familienanschluss“.
  • Ein Unternehmen in den Niederlanden lässt Mitarbeiter ihre Work-Life-Balance selbst einschätzen und bewerten. In maßgeschneiderten Workshops lernen sie dann beispielsweise den Umgang mit neuen Arbeitsabläufen oder erhalten Einzelcoachings.
  • Nach dem „Lunch & Learn“-Prinzip halten junge Berufsstarter bei einem Mittagessen Mini-Workshops, die offen sind für alle Kollegen. Die Vortragenden optimieren dabei ihre Präsentationstechnik, die Kollegen erhalten Einsicht in Themen und Projekte aus anderen Bereichen und können aktiv miteinander netzwerken.
  • Angestellte des Nürnberger Steuersoftware-Unternehmens DATEV können flexible Arbeits- und Pausenzeiten vereinbaren und auch die Elternzeit oder die Zeit als pflegende Angehörige mit Teilzeit-Optionen oder über „Remote Work“ gestalten. Ihr Vorteil: Sie bleiben so weiterhin in Unternehmensthemen und -abläufe integriert.
  • Der belgische Schuhverkäufer Torfs regte seine Mitarbeiter bei der jährlichen Betriebszusammenkunft an, in Gruppenarbeit Modelle für die erste eigene Turnschuh-Kollektion zu entwerfen. Die beiden besten Designs gingen schließlich in Serie und machten alle Beteiligten stolz auf ihr Ergebnis.

Die Vorteile: mehr Loyalität, weniger Kosten, gestärktes Image

Eine Unternehmenskultur, die auf Empathie und Wertschätzung basiert, sowie Leistungen, welche dies unterstreichen, stärken die positive Wahrnehmung am Bewerbermarkt sowie bei den eigenen Mitarbeitern. Wer sich wertgeschätzt und integriert fühlt, spiegelt das Arbeitgeber-Engagement im eigenen Engagement und im Stolz auf seinen Arbeitsplatz – und bleibt!

Eine inspirierende und gesunde Arbeitsatmosphäre kann also nicht nur den Krankenstand senken, sondern auch Fluktuation abwenden. Dies verspricht in der Folge weniger Aufwand und Kosten im Personalbereich, wenn die Arbeitskraft von Beschäftigten langfristig erhalten bleibt und vakante Stellen nicht ständig neu besetzt werden müssen.

Kompetente und belastbare Mitarbeiter gewährleisten zudem mehr Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Davon profitieren letztlich auch die Kunden und Geschäftspartner, die wiederum als Multiplikatoren ihre Wahrnehmungen öffentlich teilen und ebenfalls zum Imagegewinn beitragen.

Immer mehr Unternehmen sehen sich mit Arbeitnehmerfluktuation konfrontiert. Aktuelle Studien zu Mitarbeiterbindung zeigen: Lediglich 15% der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich an ihren Arbeitgeber gebunden. Da Mitarbeiter jedoch aktiv den Unternehmenserfolg beeinflussen, spielt Mitarbeiterbindung eine große Rolle. Höchste Zeit aktiv zu werden! Als Bindungsinstrument eignet sich beispielsweise die MitarbeiterCARD von BONAGO. Die Gutscheinkarte kann monatlich mit einem Betrag von bis zu 44 EUR (ab 2022 bis zu 50 EUR) steuerfrei aufgeladen werden und hat eine Anspar- und Aufteilungsfunktion. Außerdem haben freiwillige Zusatzleistungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Vorteile. Der Arbeitnehmer fühlt sich geschätzt und bindet sich an das Unternehmen. Daraus folgen geringere Fluktuationen innerhalb des Unternehmens.

Gesprächspartner: Mark Gregg
Funktion: Vice President
Unternehmen: Incentive Marketing Association Europe
Thema: Erholungsbeihilfe – steuerfreies Urlaubstaschengeld für Mitarbeiter

Die Erholung der eigenen Mitarbeiter ist für jedes Unternehmen essentiell. Denn nur erholte Mitarbeiter sind effizient und erbringen sehr gute Leistungen. Jedoch können es sich viele Firmen oft nicht leisten, ihre Mitarbeiter mittels des Urlaubsgeldes zur Erholung zu unterstützen. Es muss jedoch nicht gänzlich auf eine Zuwendung verzichtet werden. Die ideale Alternative zum Urlaubsgeld stellt die Erholungsbeihilfe (§ 40 Abs.2 Nr.3 EStG) dar.  Diese steueroptimierte Maßnahme bietet dem Arbeitgeber die Möglichkeit die eigenen Mitarbeiter zu belohnen und einen Zuschuss zum Wunschurlaub zu geben, ohne dass hohe Abgaben anfallen.

Diese begünstigte Arbeitgeberleistung greift BONAGO mit ihrer neuen ErholungsCARD auf. Die ErholungsCARD ist eine Gutscheinkarte auf die der Arbeitgeber bis zu 156 EUR jährlich auf die Karte seines Mitarbeiters für die Erholung laden kann. Bei einer Familie mit zwei Kindern kann der Betrag sogar bis zu 364 EUR gehen.

Mark Gregg, Vizepräsident der Incentive Marketing Association Europe und Geschäftsführer von BONAGO, erläutert in einem kurzen Videointerview das Thema Erholungsbeihilfe.

Sie möchten mehr über die ErholungsCARD erfahren? Dann können Sie sich hier weiter informieren.

Alternativ nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit unseren Branchenexperten auf und lassen Sie sich für Ihre konkrete Herausforderung in Marketing, Vertrieb und Personal beraten.

Über zwei Millionen Arbeitgeber haben entschieden!

Im Zeitraum vom 02.05.2015 bis 01.05.2016 wurden von Glassdoor „Die beliebtesten Manager“ für den gleichnamigen Award für Mitarbeiterzufriedenheit 2016 ermittelt. In dieser Zeit hatten Mitarbeiter die Gelegenheit online ihren Geschäftsführer anhand mehrere Faktoren zu bewerten. Den Befragten standen folgende drei Antwortoptionen zur Auswahl: Beführworten, Ablehnen oder keine Meinung. Neben dem Führungsstil des Geschäftsführers zählte außerdem die allgemeine Zufriedenheit des Mitarbeiters in die Umfrage.

Von seinen Mitarbeitern zu einem der beliebtesten Manager gewählt zu werden ist eine sehr große Ehre für einen Geschäftsführer. Seine Aufgaben liegen nicht nur in einer erfolgreichen Mitarbeiterführung, sondern ebenso darin die Arbeitnehmer für das Unternehmen zu begeistern, um sie für bevorstehende Aufgaben zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die durchgeführte Glassdoor-Umfrage mit zwei Millionen Teilnehmern, dient dazu einen Einblick in die aktuelle Situation international erfolgreicher Arbeitgeber zu erhalten. Weltweit wurden die beliebtesten Manager gewählt. Die Ergebnisse der Top 10 wurden für die folgende Regionen veröffentlicht:

Deutschland, USA, Kanada, vereinigtes Königreich, Niederlande und Frankreich

Infografik ansehen

Speziell für Deutschland haben wir die Top 10 der „beliebtesten Manager“ für Sie aufgelistet:

Deutschland:

1. Alain Caparros (REWE Group)

2. Harald Krüger (BMW)
Zusatz: BMW erreichte 2016 Platz vier des „Bester Arbeitgeber“-Award

3. Mark Weinberger (EY)

4. Stefan Sommer (ZF Friedrichshafen)

5. Dieter Zetsche (Daimler)
Zusatz: Herr Zetsche erreichte 2015 Platz drei des „Beliebtester Manager“-Award,
Daimler erreichte 2016 Platz acht des „Bester Arbeitgeber“-Award

6. Volkmar Denner (Robert Bosch)
Zusatz: Herr Denner erreichte 2015 Platz eins des „Beliebtester Manager“-Award,
Robert Bosch erreichte 2016 Platz drei des „Bester Arbeitgeber“-Award

7. Oliver Bäte (Allianz)
Zusatz: Allianz erreichte 2016 Platz fünf des „Bester Arbeitgeber“-Award

8. Reinhard Ploss (Infineon Technologies)
Zusatz: Infineon Technologies erreichte 2016 Platz eins des „Besten Arbeitgeber“-Award

9. Bill McDermott (SAP)
Zusatz: Herr McDermott erreichte 2015 Platz acht des „Beliebtester Manager“-Award,
SAP erreichte 2016 Platz sechs des „Bester Arbeitgeber“-Award

10. Rupert Standler (Audi)

 

Außerdem finden Sie hier jeweils die Top 5 der „beliebtesten Manager“ aus den anderen fünf Regionen:

USA:

  1. 1. Bob Bechek (Bain & Company)
  2. 2. Scott Scherr (Ultimate Software)
  3. 3. Dominic Barton (McKinsey & Company)
  4. 4. Mark Zuckerberg (Facebook)
  5. 5. Jeff Weiner (LinkedIn)

 

Kanada:

  1. 1. Dave Mowat (ATB Financial)
  2. 2. Dennis M. Nally (PwC)
  3. 3. Andrew Wilson (Electronic Arts)
  4. 4. David Ossip (Ceridian)
  5. 5. Mark Weinberger (EY)

 

Vereinigtes Königreich:

  1. 1. Craig Donaldson (Metro Bank)
  2. 2. Steve Ingham (PageGroup)
  3. 3. Colin Temple (Schuh Limited)
  4. 4. Josep Montserrat (Kantar Worldpanel)
  5. 5. David Buttress (Just Eat)

 

Niederlande:

  1. 1. Vittorio A. Colao (Vodafone)
  2. 2. Pieter J. Th. Elbers (KLM)
  3. 3. Eelco Blok (KPN)
  4. 4. Herna Verhagen (PostNL)
  5. 5. Harold Goddijn (TomTom)

 

Frankreich:

  1. 1. Philippe Brassac (Crédit Agricole)
  2. 2. Damien Deleplanque (Leroy Merlin)
  3. 3. Michael-Edouard Leclerc (E.Leclerc)
  4. 4. Jean-Paul Agon (L’Oréal)
  5. 5. Michael Abalea (Decathlon)

 

Quelle: https://www.glassdoor.de/Award/Beliebteste-Manager-Deutschland-LST_KQ0,31.htm

BS-16-Presse

Bereits zum zweiten Mal führte die BONAGO Incentive Marketing Group GmbH mit der Hochschule Fresenius als Studienpartner, eine branchenübergreifende Befragung zum Thema Mitarbeiterbindung und -motivation durch. Rund 700 HR-Verantwortliche gaben Auskunft über ihren gegenwärtigen Einsatz von Instrumenten der Motivation und Bindung von Mitarbeitern sowie über ihre Strategieplanung für 2016/2017.

Der zunehmende Fachkräftemangel zahlreicher Unternehmen verstärkt die Relevanz sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren, um Mitarbeiter langfristig zu binden. Um der steigenden Fluktuation entgegenzuwirken, müssen sich Personalentscheider kontinuierlich die Frage stellen, mit welchen Maßnahmen sie ihre Mitarbeiter halten und incentivieren können. „Ein erfolgreiches Unternehmen lebt von seinen zufriedenen Mitarbeitern. Diese fühlen sich nicht nur zu diesem verbunden, sondern beeinflussen positiv nachhaltigen Unternehmenserfolg. Deshalb ist die regelmäßige Anerkennung des geleisteten Beitrags eine wichtige Voraussetzung zur effektiven Mitarbeitermotivation und -bindung“, so Mark Gregg, Geschäftsführer der BONAGO Incentive Marketing Group GmbH. Die Bandbreite an Anreizmöglichkeiten steigt stetig und macht es für Personalentscheider zunehmend schwieriger die passenden Maßnahmen auszuwählen.

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Die Ergebnisse der aktuellen Belohnungsstudie 17 können bereits angefordert werden:
Hier gehts zur kostenlosen Vormerkung

Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2014 das Konzept zur jährlichen Belohnungsstudie durch die Hochschule Fresenius entwickelt. Seit dem Start unterstützt BONAGO die Erhebung als Studienpartner. Bei der Befragung der HR-Entscheider ist das übergeordnete Ziel, mehr Transparenz für die Praxis zu schaffen. Rund 700 HR-Verantwortliche gaben bei der aktuellen Belohnungsstudie Einblicke zu ihren Maßnahmen zur Bindung und Motivation von Mitarbeitern sowie zur Strategieplanung 2016/17. Bereits 90 % der Befragten ist der steuerliche Sachbezug von bis zu 44 EUR (seit 01.01.2022: 50 EUR) monatlich ein Begriff. In der letzten Erhebung gaben ca. 80 % der Teilnehmer an, dass sie Prämien und weitere Maßnahmen zur Motivation sowie Bindung ihrer Mitarbeiter einsetzen. In der diesjährigen Studie sind es fast 90%. Laut der Studie werden aktuell im Durchschnitt 66 EUR für die Belohnungsanreize pro Mitarbeiter im Monat ausgegeben. Dies sind 11 EUR mehr als im Vorjahr. Außerdem werden im Vergleich zu 2015 immer mehr Gutscheine (+17%) und Rabatte (+8%) zur Belohnung der Mitarbeiter eingesetzt. Sachprämien verlieren hingegen deutlich an Relevanz. Die beliebtesten Gutscheine im Personalbereich sind hierbei der Einkaufsgutschein, dicht gefolgt vom Tank- und Universalgutschein. Die Ergebnisse der diesjährigen Belohnungsstudie zeigen, dass zwar an einigen Stellen Klassiker zur Bindung und Motivation von Mitarbeitern im Einsatz sind, aber neue, innovative Instrumente gleichzeitig Aufwärtstrends darstellen.

Weitere Informationen zur Studie und Ergebnissen unter http://www.belohnungsstudie.de.

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Für Introvertierte ist es eine Horrorvorstellung: ein ungewohntes Umfeld, lauter fremde Leute – und keinen Plan, worum es geht. Doch auch wer kein Profinetzwerker ist, kann in neuen Situationen schnell Kontakte knüpfen. Dafür braucht es nur einige einfache, aber elementare Fähigkeiten.

Wer erfolgreich sein will, muss sich fast immer in neue Situationen begeben. Ihrer Karriere zuliebe müssen Sie neue Aufgaben übernehmen, neuen Organisationen beitreten oder sich in andere Niederlassungen versetzen lassen. Zudem sollten Sie Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Kollegen aus anderen Unternehmen Ihrer Branche aufbauen.

Manager bekommen viele gute Ratschläge zu hören, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollen: Ein neuer Mitarbeiter sollte seine Ziele und Zuständigkeiten von vornherein offen und ehrlich besprechen. Ein Manager, der in eine Führungsposition befördert wurde, muss sich zunächst einmal Glaubwürdigkeit verdienen und Einfluss sichern, indem er seine Vorgesetzten mit möglichst schnellen Erfolgen überzeugt. Ein Expatriate sollte sich intensiv mit dem neuen Land und seiner Kultur befassen. Wer zum ersten Mal an einer wichtigen Konferenz teilnimmt und diese als Chance zum Netzwerken nutzen möchte, sollte in Gedanken bereits vorher eine Liste wichtiger Ansprechpartner aufstellen.

All das sind sinnvolle Strategien. Doch nachdem ich mich rund 20 Jahre lang mit solchen Themen befasst habe, sie in Seminaren vermittle und auch Führungskräfte und MBA-Studenten berate, bin ich zu folgender Erkenntnis gelangt: Neue Situationen stellen für die meisten eine sehr viel tiefgreifendere Herausforderung dar. Eine erstaunlich große Anzahl von Berufstätigen könnte bedeutend erfolgreicher sein, wenn sie drei eigentlich ganz einfache, aber doch sehr wichtige Fähigkeiten zum Aufbau von Kontakten beherrschten: sich anderen vorzustellen, sich die Namen von Gesprächspartnern zu merken und Fragen zu stellen.

In Interviews, Umfragen und Studien mit Hunderten von Teilnehmern habe ich festgestellt, dass die Angst, die uns in neuen Situationen beschleicht, meistens von unseren Defiziten bei diesen drei Fähigkeiten herrührt. Im Eifer des Gefechts sind wir einfach nicht selbstbewusst oder unbefangen genug, diese Hürden gut zu bewältigen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Harvard Business Manager – Den gesamten Artikel vom Autor Keith Rollag zum Thema „Neu hier? So werden Sie warm“ finden Sie hier.

Gerade die ersten Wochen an einem neuen Arbeitsplatz sind für Unternehmen besonders bedeutend, um neue Mitarbeiter langfristig zu binden. Arbeitnehmer sollten sich vom ersten Tag an wohl und willkommen fühlen. Mithilfe von Belohnungsprogrammen können Arbeitnehmer von Beginn an motiviert werden.
Das Social Recognition Tool von BONAGO ist die geeignete Lösung, seine Mitarbeiter wertzuschätzen und die Integration in das Unternehmen zu fördern. Um bei einem neuen Kollegen das Eis zu brechen und ein gewisses „wir-Gefühl“ zu vermitteln, eignet sich das Belohnungsprogramm Encore. Durch Belohnungen in der Anfangsphase fühlt sich der Mitarbeiter bereits zu Beginn gewertschätzt. Zudem besteht die Möglichkeit über die Plattform Kollegen kennenzulernen.