5 Gründe, Mitarbeiter zu belohnen

5 Gründe, Mitarbeiter zu belohnen

Mit dem Gehalt wird die erbrachte Leistung eines Mitarbeiters bereits vergütet. Warum sollte man Mitarbeitern also zusätzlich belohnen? Wir nennen Ihnen einige Gründe, warum sich die Belohnung von Mitarbeitern auszahlen kann.

1. Motivation erhöhen

Ein nettes Lob von Kollegen oder eine kleine Aufmerksamkeit vom Vorgesetzten sind bereits Formen der Belohnung, die Mitarbeiter motivieren. Denn Mitarbeiter verspüren Motivation besonders dann, wenn sie sich von ihrem Arbeitgeber wertgeschätzt und in ihrer Arbeit bestätigt fühlen. Um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern, können Belohnungen in Form von Anreizsystemen eingesetzt werden. Belohnungen und Prämien werden hier von Mitarbeitern als Ansporn gesehen, die beste Leistung zu erbringen.

2. Leistung steigern

Im Zuge dessen lässt sich ein weiterer Vorteil von Belohnungen erkennen. Belohnungen können zu einer Leistungssteigerung bei Mitarbeitern führen. Jeder Mitarbeiter ist mit seiner Arbeit am Produkt oder der Dienstleistung des Unternehmens beteiligt und trägt dadurch zum Erfolg der Unternehmung bei. Umso wichtiger ist es, motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter für sich zu gewinnen und auch langfristig im Unternehmen zu halten.

3. Arbeitgeberimage stärken

Je individueller die Art der Belohnung eines Unternehmens ist, desto stärker kann es sich als Arbeitgeber von anderen Unternehmen differenzieren. Auf einem stark umkämpften Markt für talentierte Fachkräfte können besondere Vorteile das Arbeitgeberimage stärken. Konnten erst einmal Top-Arbeitskräfte für das Unternehmen gewonnen werden, gilt es diese auch zu halten.

4. Bindung schaffen

Ein großer Vorteil von Belohnungen ist die Möglichkeit, Bindung zu schaffen. Denn emotional gebundene Mitarbeiter sind öfter dazu bereit, mehr als nur die erforderliche Leistung zu erbringen und fühlen sich als Teil des Unternehmens. Diese Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen deshalb durchschnittlich länger treu, wodurch sich auch die Fluktuationsrate innerhalb des Unternehmens senkt.

5. Unternehmenserfolg sichern

Insgesamt lohnt es sich also, Mitarbeiter mit Prämien und Geschenken zu belohnen. Schon kleine Aufmerksamkeiten haben eine große Wirkung und erhöhen Motivation, Leistung und Bindung auf Seiten der Mitarbeiter. Für den Arbeitgeber bedeuten Belohnungen auch eine positive Verstärkung des Arbeitgeberimages sowie die Sicherstellung des unternehmerischen Erfolgs.

 

grafik_gruende

Ausbildung, Praktikum, Fort- und Weiterbildungen, Seminare, Workshops – Unternehmen bzw. Arbeitgeber bzw. Vorgesetzte bieten mittlerweile eine große Auswahl an Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Arbeit an, um die Karriere ihrer Mitarbeiter zu fördern. Aktuelle Studien belegen jedoch, dass deutsche Arbeitnehmer trotz derartiger Angebote öfter das Unternehmen wechseln. Hohe Investitionen in die Fähigkeiten und Kompetenzen eines Mitarbeiters sollen sich für Unternehmen jedoch langfristig lohnen, wodurch das Thema Mitarbeiterbindung zunehmend in den Fokus in der täglichen Arbeit der Führungskräfte rückt. Die Gallup-Studie zur Mitarbeiterbindung aus 2018 zeigt allerdings, dass sich nur 15 Prozent der Mitarbeiter durch ihre Arbeit an ihr Unternehmen emotional gebunden fühlen. In diesem Beitrag erklären wir, warum Bindung bei der täglichen Arbeit so wichtig ist und wann Mitarbeiter sich als Person an ein Unternehmen emotional gebunden fühlen.

Wann sich Mitarbeiter an ein Unternehmen gebunden fühlen

Je länger eine Person im Unternehmen arbeitet, desto eher hält sie dem Unternehmen bzw. dem Arbeitgeber die Treue – die Annahme ist weit verbreitet. Doch langjährige Unternehmenszugehörigkeit ist kein Garant für eine stabile emotionale Bindung und langfristiges Engagement. Mitarbeiter müssen sich in ihrem Arbeitsumfeld wohl und (emotional) unterstützt fühlen, um sich gebunden zu fühlen. Dabei sucht sich jeder Mensch sogenannte Bindungsfixpunkte, die ausschlaggebend für die Entwicklung eines Zugehörigkeitsgefühls sind. Beispielsweise kann das gute Verhältnis zum Vorgesetzen, die freundschaftliche Beziehung zu den Kollegen oder die Tätigkeit selbst als Bindungsfixpunkt für Wohlbefinden und Teilhabe sorgen. Auch gute Management-Werte, oder eine persönliche Mitarbeiter-Führung kann der Arbeit einen sinnstiftenden Charakter verleihen und Einfluss auf das Zugehörigkeitsgefühl nehmen. Denn wer sich als Teil des Unternehmens sieht, zeigt mehr Engagement und Loyalität. Emotionale Mitarbeiterbindung sollte daher vermehrt im Fokus eines Unternehmens stehen.

Faktoren für Bindung

Unternehmen gehen davon aus, dass Mitarbeiter ihre bestmögliche Leistung erbringen. Mitarbeiter sind nur dann leistungsstark, wenn sie attraktive und herausfordernde Aufgaben gestellt bekommen. Zusätzlich sollten Sinn und das verfolgte Ziel der Aufgabe für den Mitarbeiter ersichtlich sein. Auch die Art der Führung ist entscheidend: Verantwortungsspielraum, Arbeitsplatzsicherheit sowie Entwicklungschancen sind weitere Kriterien, die auf die emotionale Gebundenheit von Arbeitnehmern Einfluss haben.

Für Mitarbeiter ist außerdem wichtig, dass ihre Meinung im Unternehmen zählt und sie die Möglichkeit der Mitgestaltung haben. Auch die Stimmung und Einstellung von Kollegen innerhalb eines Teams kann sich auf die Leistungsbereitschaft auswirken und Einfluss auf das Engagement nehmen. Die Zusammenarbeit mit motivierten und engagierten Kollegen ist oft inspirierend und schafft gleichzeitig eine hohe Bindung durch die Integration in eine Gemeinschaft. Am schwerwiegendsten beeinflusst jedoch die erhaltene Anerkennung für die geleistete Arbeit die Bindung eines Mitarbeiters. Lob von den Vorgesetzen oder von den Kollegen schafft Zufriedenheit und ein angenehmes Arbeitsumfeld. Arbeitnehmer müssen sich in ihrer Person als wichtigen Teil des Unternehmens fühlen, um hohe emotionale Bindung zu erfahren und die Leistung für ihre Vorgesetzte auch steigern zu wollen.

Letztendlich sollten Mitarbeiter und Unternehmen zusätzlich ähnliche Ziele und Vorstellungen verfolgen, damit hohe emotionale Bindung entstehen kann.

Individuelle Bedürfnisse und Vorstellungen eines jeden Mitarbeiters machen die Umsetzung und den Ausbau von emotionaler Mitarbeiterbindung oft schwierig. Denn nicht jede Maßnahme der Führungskräfte passt zu jedem Mitarbeiter. Um als Arbeitgeber einen Mitarbeiter emotional zu erreichen, müssen Personalverantwortliche möglichst die individuellen Bedürfnisse und den Wert von Mitarbeitern kennen, um zielgruppengerechte Maßnahmen zur Steigerung der Leistung entwickeln zu können.

Warum Bindung neben monetären Anreizen wichtig ist

Für viele Arbeitnehmer ist das Gehalt nicht mehr das alleinige Attraktivitätskriterium ihrer Arbeit. Unternehmen müssen ein unterstützendes Arbeitsumfeld schaffen, um Arbeitnehmer langfristig an sich zu binden. Denn emotional gebundene Mitarbeiter sind zufriedener mit ihrer Arbeit, leistungsbereiter und weisen weniger Fehlzeiten und Krankheitstage auf. Zudem übernehmen Mitarbeiter, die sich als Teil des Unternehmens fühlen, oft mehr Verantwortung und Führung in Projekten. Sie treiben die Arbeit im Unternehmen auf positive Art und Weise voran. Nicht selten sind die emotional gebundenen Mitarbeiter Multiplikatoren des Unternehmens. Sie tragen das Arbeitgeberimage und die gute Führung ihrer Vorgesetzten positiv nach außen. Führungskräfte erhöhen durch emotionale Mitarbeiterbindung langfristig den Arbeitgeber-Wert und entwickeln so hohe Chancen neue engagierte Arbeitnehmer für sich und ihre Arbeit zu gewinnen.

Dem Arbeitnehmer ein Geschenk zum Arbeitsjubiläum oder kleine Belohnungen für gute Leistungen zu überreichen, ist mittlerweile Gang und Gebe in deutschen Unternehmen. Den eigenen Mitarbeitern mit kleinen Aufmerksamkeiten Wertschätzung und Anerkennung entgegenzubringen, sorgt nicht nur für ein gutes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer, sondern auch für ein angenehmes Betriebsklima. Doch viele Unternehmen kennen und nutzen die steuerrechtlichen Vorteile bei Mitarbeitergeschenke kaum oder gar nicht. Im Rahmen des § 37b EStG stellen wir Ihnen die steuerlichen Vereinfachungen bei Mitarbeitergeschenken vor.

Dank § 37b EStG kann der Arbeitgeber die Besteuerung von Geschenken an Mitarbeiter übernehmen. Bei der Ausübung dieses Wahlrechts kann sich der Arbeitgeber den Dokumentationsaufwand erleichtern, indem ein Pauschalsteuersatz von 30% für alle Mitarbeitergeschenke angewendet wird. Da ein Geschenk als Lohn angesehen wird, fallen bei der Besteuerung zusätzlich noch der Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer an.

Neben dem geringeren Dokumentationsaufwand ergeben sich auf Arbeitgeberseite weitere Vorteile. § 37b EStG ermöglicht ein positives Schenken, denn der Beschenkte hat keinen zusätzlichen zeitlichen oder monetären Aufwand mehr. Zudem zählen Geschenke zu den abziehbaren Betriebsausgaben, die den Gewinn und dadurch die Steuerlast schmälern.
Der Mitarbeiter kann sich hingegen über die Geste seines Arbeitgebers freuen, statt sich mit der richtigen Besteuerung zu beschäftigen. Die steuerrechtliche Regelung verleiht dem Arbeitnehmer zudem Sicherheit, denn die Anwendung des Pauschsteuersatzes kann unterjährig nicht widerrufen werden. Sobald der Arbeitgeber sich für eine pauschale Versteuerung entschieden hat, ist er verpflichtet, diese Regelung für alle Mitarbeitergeschenke anzuwenden.

 

§37b Grafik

 

Für die gesetzeskonforme Anwendung des § 37b EStG müssen jedoch diverse Voraussetzungen erfüllt werden. Das Geschenk muss ein Sachgeschenk sein und darf pro Mitarbeiter und Geschäftsjahr den Wert von 10.000 EUR nicht überschreiten. Im Hinblick auf den Empfänger gilt, dass der Beschenkte ein Mitarbeiter des eigenen Unternehmens sein muss. Dazu zählen auch Auszubildende, Minijobber oder Teilzeitkräfte. Außerdem muss der Mitarbeiter in Deutschland einkommenssteuerpflichtig sein und aus betrieblichem Anlass beschenkt werden. Sind alle Voraussetzungen gegeben, steht dem Gebrauch des § 37b EStG nichts mehr im Wege.

Andere gesetzliche Regelungen in Bezug auf Mitarbeitergeschenke werden von diesem Paragraphen nicht berührt. Die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 44 EUR (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht) sowie die Steuerfreiheit bei Geschenken zu persönlichen Anlässen bis zu einem Wert von mehrmals 60 EUR bleiben weiterhin bestehen und können zusätzlich zu § 37b EStG ausgeschöpft werden.

Personalverantwortliche kämpfen zunehmend um die Gunst ausgebildeter Fachkräfte. Ein attraktives Arbeitgeberimage ist in Zeiten des Fachkräftemangels und einer erhöhten Fluktuation ein hohes Gut. Viele Unternehmen bieten mittlerweile zusätzlich zum Lohn besondere Leistungen und Anreize, um Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden. Wir geben Ihnen einen Überblick über die effektivsten Vorteile für Mitarbeiter.

Die Klassiker unter den Mitarbeiter-Vorteilen sind sicherlich Rabatte und Vergünstigungen. Vor allem Unternehmen aus Produktleistungssegmenten bieten ihren Mitarbeitern gerne Sonderkonditionen beim Kauf der eigenen Produkte.

Zusätzlich greifen zahlreiche Unternehmen auf Gutscheine und Coupons zurück. Essensgutscheine für die Kantine, Tankgutscheine oder Universalgutscheine zum ausgiebigen Shopping sind nur wenige Beispiele für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Gutscheinen. Der besondere Vorteil gegenüber monetären Prämien liegt in der steuerlichen Einstufung als Sachbezug. Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern bis zu einem monatlichen Wert von 44 EUR (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht) Gutscheine steuerfrei zukommen lassen. Dank der Pauschalversteuerung seitens des Arbeitgebers profitiert der Arbeitnehmer von einer Prämie, bei der netto gleich brutto entspricht.

MA_Vorteile grafik

Neben weitverbreiteten Angeboten wie kostenlose Kinderbetreuung, Bereitstellung von Dienstwagen und Mobiltelefon oder flexiblen Arbeitszeitmodellen etablieren sich zunehmend Angebote in den außerberuflichen Lebensbereichen.

Ein gesundes und ausgeglichenes Leben ganz im Sinne der Work-Life-Balance gewinnt für die meisten Arbeitnehmer an Relevanz. Geld und Karriere spielen für viele Arbeitnehmer keine ausschlaggebende Rolle mehr bei der Berufswahl. Aus diesem Grund konzentrieren sich Unternehmen zunehmend auf den Ausbau des Gesundheitsmanagements. Im Rahmen dessen werden oft Beratungen zu Ernährung und Fitness, Rückenschulungen, Zuschüsse für das Fitnessstudio oder regelmäßige Gesundheitschecks angeboten.

Aus beruflicher Perspektive sind Fort- und Weiterbildungen sowie Seminare im Personalmanagement bewährte Mittel zur Mitarbeitermotivation. Jedoch verlieren diese Anreize aufgrund der veränderten Arbeitnehmereinstellung in Bezug auf das Berufsleben an Effektivität. Laut einer Studie wünschen sich 61% der deutschen Arbeitnehmer eine zum Teil leistungsbezogene Vergütung (Quelle: Gallup Engagement Index). Die Wertschätzung der geleisteten Arbeit kann daher am besten durch Belohnungssysteme gezeigt werden.

Auch interne Prämienprogramme, die besondere Leistungen des Mitarbeiters belohnen, gewinnen an Beliebtheit. Prämien für außerordentliches Engagement, einen erfolgreichen Projektabschluss oder das Werben eines neuen Mitarbeiters stärken die Zufriedenheit der Angestellten mit dem Unternehmen. Dieses positive Empfinden motiviert den Mitarbeiter als Botschafter der Arbeitgebermarke das Unternehmen nach außen hin positiv zu repräsentieren.

Insgesamt sollten Personalverantwortliche auf Vorteilsleistungen für Mitarbeiter inner- und außerhalb des beruflichen Umfeldes setzen, um die Motivation und damit auch die Produktivität langfristig zu steigern. Besonders im Hinblick auf zukünftige Generationen werden Zusatzangebote in den Bereichen Gesundheit, Freizeit und Familie immer stärker an Bedeutung gewinnen.

 

Quellen: Gallup Engagement Index

Stärkung der Mitarbeiterbindung in der Hotellerie & Gastronomie mit wiederaufladbarer Gutscheinkarte

Erfahren Sie, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden standen und wie sie diese mit den Belohnungslösungen von BONAGO einfacher meistern konnten. Erhalten Sie einen Einblick in die Ausgangsposition unseres Kunden und die Ergebnisse, die er nach Einführung erzielen konnte.

In dieser Fallstudie möchten wir Entscheidern im Bereich Personal zeigen, wie das Hotel einer internationalen Kette mit Einführung eines innovativen Prämienprogramms die Motivation und Bindung von Mitarbeitern steigerte.

Füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir senden Ihnen die vollständige Fallstudie per Mail zu.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Ausgabe unserer Fallstudien an Nicht-Berechtigte und Dienstleister im Bereich Incentives, Prämien und Zugaben ausgeschlossen ist.

Oops! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

Die bisherige 44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt in unveränderter Form bestehen – das hat die Bundesregierung final entschieden. Damit können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern monatlich bis zu 44 Euro als Sachbezug über Gutscheine zukommen lassen, ohne dass der Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Für den Arbeitnehmer entspricht in diesem Fall Brutto gleich Netto.

Bereits 2012 erbrachte der Bundesrat den Vorschlag, den Freibetrag auf 20 Euro zu senken, was jedoch durch die Bundesregierung abgelehnt wurde. Durch den Regierungswechsel im vergangenen Herbst kam der Gesetzentwurf erneut auf den Tisch. In der Kabinettssitzung vom 30.04.2014 lehnte die Bundesregierung in einer Stellungnahme den Entwurf wiederholt ab. Als Begründung für die Ablehnung gab sie an, dass der Vorschlag die Gestaltung des steuerfreien Sachbezugs begrenze. Arbeitgeber hätten durch die Absenkung einen erhöhten Aufwand, was dem angestrebten Ziel einer Steuervereinfachung widerspricht.

So gilt weiterhin: “Sachbezüge, die nach Satz 1 zu bewerten sind, bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen”, § 8 EStG Einnahmen (2)11.

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern beispielsweise Rabatte und Subventionen in der Kantine gewähren oder ihnen Tank- bzw. Einkaufsgutscheine zukommen lassen. Während Geld beispielsweise schnell dazu verwendet wird, laufende Rechnungen zu bezahlen (und so nicht bewusst wahrgenommen bzw. eingesetzt wird), bieten Gutscheine als Sachbezug den Vorteil, dass sich der Mitarbeiter bewusst selbst beschenkt. Der Betrag wird für persönliche Wünsche genutzt und geht nicht als Ausgabe für Alltägliches unter. Zudem wird eine emotionale Verknüpfung zum Arbeitgeber hergestellt. BONAGO bietet unter anderem die MitarbeiterCARD an, welche Mitarbeitern eine freie Auswahl bei über 100 Gutscheinpartnern ermöglicht und dem Unternehmen zusätzlich als Kommunikationsplattform und Instrument zur Mitarbeiterbindung dient.

Active Candidate Sourcing, kurz Active Sourcing genannt, beschreibt die proaktive Rekrutierung von geeigneten Bewerbern.

Während bei klassischen Stellenausschreibungen die Personalleiter passiv bleiben und den Eingang von Bewerbungen abwarten, wird beim Active Sourcing direkt auf potentielle Arbeitnehmer zugegangen, um diese für das Unternehmen zu gewinnen.

Soziale Netzwerke und Karrierenetzwerke, wie beispielsweise Xing, eignen sich besonders gut für Active Sourcing, da Personaler hier unter allen Nutzern die passenden Kandidaten herausfiltern und kontaktieren können. Da neben aktiv Suchenden auch passiv Suchende durch Active Sourcing rekrutiert werden können, erhöht sich der Kandidatenpool für den Personaler entsprechend.

Active Sourcing wird nicht nur online betrieben, sondern kann auch offline genutzt werden. Grund für das Herantreten der Unternehmen an Arbeitskräfte ist der seit längerem auf dem Markt herrschende Fachkräftemangel. Dieser zwingt die Personalverantwortlichen, im sogenannten „war for talents“ mit anderen Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter zu konkurrieren.

Thank you, Tack, Merci, Grazie, Obrigado, Hvala, Gracias – Danke ist ein Wort, das es in jeder Sprache gibt. Ob Europa, Amerika, Asien, Australien oder Afrika, auf jedem Kontinent unserer Erde wird tagein tagaus Danke gesagt. Danke für deine Hilfe, Danke für das Vertrauen, Danke für Ihr Engagement. Gründe zum Danke sagen gibt es viele. Die Ausführung variiert jedoch von Kultur zu Kultur.

So wird beispielsweise in China Höflichkeit als Norm angesehen. Durch das selbstverständliche höfliche Verhalten muss dies nicht extra honoriert werden. Anstelle von verbal ausgedrücktem Dank, wird oftmals mit einem Lächeln gedankt resp. Dankbarkeit ausgedrückt. Neben dem Lächeln ist eine andere Dankes-Geste weit verbreitet in China. Befindet man sich in einem Restaurant, wird traditionell Tee als Getränk gereicht. Die Teeschälchen der Gäste werden stets aufgefüllt, sodass sie nie leer sind. Um sich dafür zu bedanken, klopfen die Chinesen mit drei Fingern auf den Tisch.

Die Art des Bedankens ist je nach Kultur verschieden, dennoch hat jedes Dankeschön einen ähnlichen Zweck. Sich bedanken ist besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen enorm wichtig. Es stärkt die Beziehung zweier Menschen, drückt Dankbarkeit und damit verbunden auch Wertschätzung aus. Allein schon der verbale Ausdruck eines Danks hat die Macht, einen positiven Effekt auf eine zwischenmenschliche Beziehung zu haben. Will man seinem Dank deutlicher ausdrücken, reicht die verbale Geste oft nicht aus und der Dank wird an eine persönliche Geste gebunden. Blumen, Pralinen, Einladungen zum Essen oder ins Kino sind hier beliebte Begleiter eines verbalen Danks. Diese Gegenstände verdeutlichen die ehrliche und ernsthafte Absicht des Dankenden.

Danken nimmt nicht nur auf der persönlichen Ebene, sondern auch im Berufsleben einen zentralen Stellenwert ein. Neben dem kollegialen Dank ist besonders der Dank von Vorgesetzten für Mitarbeiter wichtig, da er neben Anerkennung auch Wertschätzung ausdrückt. Der Mitarbeiter fühlt sich als vollwertiges Mitglied des Unternehmens – es wird ihm mit Respekt begegnet. Verbindet man nun den Wunsch des Bedankens mit einer persönlichen Geste welche an ein Geschenk gekoppelt ist, kann das den Mitarbeiter motivieren und an das Unternehmen binden. Das Dankeschön, beispielsweise ein Kino- oder Shoppinggutschein, kann als emotionale Unterhaltung eingesetzt werden: der Mitarbeiter denkt auch in seiner Freizeit positiv an das Unternehmen. Der Arbeitgeber kann sich somit effektiv und originell bei seinen Mitarbeitern bedanken und sie gleichzeitig für ihre Leistungen belohnen.