HR-Trends für 2022

HR-Trends für 2022

Wir schreiben das Jahr 2022 und mit einem neuen Jahr blicken wir auch auf neue Trends im Personalbereich. Das letzte Jahr war geprägt von Hürden und Veränderungen im Personalmanagement. Die Krise ist noch nicht gemeistert, weshalb Adaption und Veränderung noch immer hoch oben auf der Tagesordnung stehen. Im Jahr 2022 sind Trends wie das Change-Management, Skill-Management und Führung & People Management nicht mehr weg zu denken. Erfahrene Personaler müssen erneut ihr Bestes geben und vollen Einsatz zeigen, um Talente langfristig zu halten und neue zu rekrutieren.

Wir stellen 7 wichtige HR-Trends für das Jahr 2022 vor:

 

Chance-Management

Seit der Pandemie haben viele Personalentscheider mit der ständigen Anpassung an neue Gesundheitsregelungen am Arbeitsplatz, hybride Arbeitsmodelle wie das Home-Office und flexibleren Arbeitsstunden zu kämpfen. Die Gesundheit steht immer im Vordergrund, so war es für die Personalmanager nicht immer leicht alle Regelungen zu befolgen und gleichzeitig die Mitarbeiter nicht zu vernachlässigen. Trotz der noch immer andauernden Krise ist die Arbeitsumstellung von Präsenz zu Home-Office Modellen in den meisten Firmen keine Neuheit mehr. Viele haben sich an das flexible Arbeitsmodell gewöhnt und schon im Arbeitsalltag integriert. Auch im Jahr 2022, werden online Meetings und Mittagessen aus der Ferne weiterhin Teil der Arbeitswelt bleiben. Dennoch geht laut der Trendstudie von Gartner hervor, dass mehr als die Hälft der befragten Personalentscheider davon überzeugt sind, dass ihre Mitarbeiter erschöpft von den dauernden Umstellungen sind. Sie selbst sehen jedoch das Change-Management als einen wichtigen HR-Trend 2022, da die Pandemie gezeigt hat, wie wichtig die schnelle und richtige Umstellung bei Krisen und unerwarteten Ereignissen ist. Um ein erfolgreiches Change-Management durchführen zu können, müssen Mitarbeiter Resilienz zeigen. Ausschlaggebend für ein funktionierendes Change-Management ist ein weiterer wichtiger Trend im Jahr 2022: richtige Unternehmensführung und People Management, wobei Gesundheit und Wertschätzung am Arbeitsplatz treibende Faktoren hierfür sind.

 

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Führung & People Management

Steigende Kompetenz bei Führungskräften ist unumgänglich, um die Resilienz der Belegschaft aufzubauen. Der Umbruch der fixen Arbeitsmodelle führt zu unterschiedlichen Arbeitsorten, Arbeitsstunden und trägt nicht zur Teambildung bei. Unternehmen müssen hier entgegen steuern und durch Empathie und Einfühlungsvermögen das Wohlbefinden der Belegschaft im Auge haben. Trotz der räumlichen Distanz, muss weiterhin eine offene Kommunikation und ein positives Arbeitsklima herrschen.

 

Skill Management

Im vergangenen Jahr waren Mitarbeiter mit sehr vielen Umstellungen konfrontiert. Auch Arbeitgeber mussten Prozesse im Unternehmen verändern, um die Lage zu meistern. In vielen Unternehmen wurden die Arbeitsabläufe noch schneller digitalisiert. Diese Umstellung hat sich auch auf die Anforderungen an die Mitarbeiter ausgewirkt. Im neuen Jahr gewinnt somit das Skill-Management immer mehr an Bedeutung. Dieses umfasst Menschen und ihre Fähigkeiten nicht nur zu verstehen, sondern diese auch effizient einzusetzen. Es ist zudem wichtig, dass der Arbeitgeber die Weiterbildung der Arbeitnehmer fördert, um die Kompetenz der Mitarbeiter auf dem gleichen Level wie ihre stetig wachsenden Aufgaben zu halten. Strategie ist hier das A und O, Unternehmen müssen zukunftsorientiert denken, um die notwendigen Qualifikationen zu erkennen und dementsprechendes Personal zu rekrutieren.

 

Mitarbeiterbindung

Die Mitarbeiterbindung ist zwar kein neues Thema, aber im Jahr 2022 wichtiger denn je. Viele Arbeitnehmer sehnen sich nach der langen Home-Office Periode und der Unsicherheit nach neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt. Auch die Unternehmen sind von der langen Periode der Unsicherheit geprägt, sind aber wieder aktiv auf der Suche nach Mitarbeitern. Um Mitarbeiter langfristig zu binden und somit im Unternehmen zu halten, ist es essenziell wichtig Maßnahmen dafür zu ergreifen. Hierbei können Incentives und Benefits eingesetzt werden, um Mitarbeitern zu zeigen, wie wertvoll ihr Beitrag im Unternehmen ist. Anbieten würden sich hier Mitarbeiterportale, die mehrere Benefitlösungen vereinen. So kann jeder Mitarbeiter individuell und flexibel entscheiden, welches Benefit zu seinem/ihrem Leben passt.

 

Strategische Talent-Akquise

Nach dem letzten anstrengenden und unsicherem Jahr, ist klar zu erkennen, dass Unternehmen wieder aktiv nach neuen Talenten für ihre Unternehmen suchen. Laut der Indeed Studie haben aber 76% der Arbeitgeber Probleme, neue Mitarbeiter einzustellen, da sich die Arbeitsmentalität vieler gewandelt hat. Mehr Work-Life-Balance, Spaß an der Arbeit und ein angenehmes Arbeitsklima werden gefordert. Somit ist wichtig zu beachten, dass die potenziellen neuen Arbeitnehmer mehr von dem Unternehmen erwarten und sich Unternehmen bereits vor dem Vertragsabschluss beweisen müssen, um neue Talente rekrutieren zu können. Um dies zu tun können attraktive Benefit-Lösungen das eigene Unternehmen von anderen abheben, zu den beliebtesten Incentive-Bereichen zählen: Weiterbildung, flexibles Arbeiten und die Gesundheit, hierbei sind auch viele bereit gegen ein attraktives Benefit-Paket auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. Gerade bei der Talent-Akquise können flexible und individuelle Incentive Programme ausschlaggebende Entscheidungsfaktoren für die potenziellen Arbeitnehmer sein. Aus diesem Grund ist eine strategische Talente Akquise wichtig, um professionelle und passende Arbeitnehmer zu finden und langfristig zu binden.

 

Corporate Purpose-Management

Arbeitgebern ist es im Jahr 2022 wichtig welchen Beitrag sie zu ihrem Unternehmen leisten. Hierbei geht es darum einen Sinn in ihren täglichen Arbeitsaufgaben zu erkennen, der nicht nur die Gewinnmaximierung im Fokus hat, sondern den höheren Zweck einer Aufgabe involviert. Laut der Maslowschen Bedürfnispyramide steht hierbei das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung an der Spitze. Es wird nach Sinn und Wirksamkeit gestrebt. Somit muss im Purpose-Management aktiv vom Unternehmen an die Arbeitnehmer kommuniziert werden. Das Unternehmen muss klar kommunizieren, welche Ziele das Unternehmen verfolgt und warum welcher Beitrag der Arbeitnehmer zu diesen Zielen beiträgt.

 

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Neues Jahr, neue Marketing-Trend Analyse. Auch im Jahr 2022 kommen spannende Marketingtrends auf uns zu, die Marketingexperten erneut auf die Probe stellen werden. Eine erfolgreiche Marketingstrategie im neuen Jahr fordert mehr Dynamik, da sich das Verbraucherverhalten im letzten Jahr drastisch verändert hat. Wir haben die wichtigsten Trends 2022 im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst:

 

Hybride Kundenerlebnisse

Der digitale Umschwung wurde im letzten Jahr immer stärker und präsenter. In der Krisenzeit mussten viele Marketingexperten umdenken, um die Zielgruppen effizient zu erreichen. Hybride Modelle haben sich entwickelt, um den Käufer sowohl in der physischen als auch in den digitalen Sphären abholen zu können. Mehr als 75% der Führungskräfte betonen, dass ihr Unternehmen in den nächsten Monaten in hybride Kundenerlebnisse investieren möchte. Hierbei nutzen Unternehmen zum Beispiel integrierte Feedback-Mechanismen, um mit dem Kunden auch über die Distanz hinweg weiterhin aktiv den Kontakt pflegen zu können. Generell versuchen Marketingbeauftrage, die Customer Journey durch technologische Hilfsmittel zu verbessern. Dies kann Schnittstellen wie die Informationssuche, die Beratung, die Vertragsverwaltung bis hin zum Abschluss einer Verhandlung inkludieren. Durch die digitalen Innovationen ist 2022 in punkto hybride Kundenerlebnisse schon fast alles möglich.

Unternehmens-Purpose-Driven Marketing

Die Stärke einer Marke sagt nicht nur etwas über ihren Marktanteil aus, sondern zeigt zudem, wie gut und klar diese am Markt positioniert ist. Kunden sind aufgeschlossener, mehr Geld in die Marke ihres Vertrauens zu stecken als in eine Konkurrenzmarke. Im Marketing gewinnen schon seit längerem Trends wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziales Engagement jährlich an Relevanz. Gerade jetzt, durch die vielen Veränderungen im letzten Jahr, hat sich auch das Konsumverhalten geändert. Ein Großteil der Kunden erwartet mehr von einer Marke, sie möchten den Sinn, die Ziele und den Mehrwert der Marke kennen, verstehen, und sich damit identifizieren können. Emotionen und Werte stehen hierbei im Vordergrund. Einer der wichtigsten Punkte im Purpose-Driven Marketing ist der Aufbau von Kundenwissen über die relevanten Zielgruppen, um sich den Kunden erfolgreich zu nähern. Es geht darum, die gleichen Werte und Bedürfnisse mit den relevanten Zielgruppen zu teilen. Dabei werden die Kunden immer anspruchsvoller. Sie wollen wissen, wofür das Unternehmen und seine Produkte stehen.

 

Kreativität und Analytik vereinen

Einen kundenorientierten Service kann ein Unternehmen vor allem mit Software-Lösungen auf KI-Basis sicherstellen. Doch was genau bedeutet „KI“ überhaupt? Die Abkürzung „KI“ steht für künstliche Intelligenz und gehört zum Teilgebiet der Informatik, die sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Viele Unternehmen setzten in der Verwaltung von Kundenerfahrungen KI ein, um die Effizienz der Kontaktzentren deutlich zu verbessern und Kosten zu senken. Bereits innerhalb der nächsten drei Jahre planen 95% der Entscheidungsträger in ihren Unternehmen den aktiven Einsatz von KI-Technologien. Gerade im Jahr 2021 sind Chatbots und virtuelle Assistenten immer beliebter geworden, um die vielen Anrufe möglichst gut koordinieren zu können. Auch bei dem Texten von spezifischen Beiträgen, die sich direkt an eine Zielgruppe des Unternehmens richtet, können unterschiedliche Programme eingesetzt werden. Diese analysieren bereits geschriebene Texte und unterstützen durch Vorschläge wirkungsvoller zu schreiben und die richtige Ansprache der Zielgruppe zu finden. Die voranschreitende Technik macht diesen Trend zu einem der wichtigsten Marketing-Trends in diesem Jahr.

 

Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche

Mit dem Begriff Marketing wurden früher die Begriffe kreativ, dynamisch und einzigartig verbunden. Durch den technologischen Wandel steckt heutzutage mehr analytische Recherche hinter dem Begriff. Unternehmen suchen mehr technisch und analytisch affines Personal, die Kreativität ist hierbei zweitrangig. Vergessen wird oft, dass beide Skills für eine gute Marketingstrategie enorm wichtig sind. Weder analytische Arbeit allein noch reine Kreativität führen zum Erfolg. Erst durch die Kombination der beiden Bereiche können neue Wege eingeschlagen werden, die die Kunden direkt und effizient ansprechen. Gerade in der Zeit des Umbruchs und der dauerhaften Veränderung hat sich auch in der Arbeitsweise im Marketing etwas bewegt.

 

Augmented Reality

Virtuelle Realität und Augemented Realität, beides sind bekannte Begriffe, doch wo liegen genau die Unterschiede?

Virtuelle Realität ermöglicht die Erschaffung einer computergenerierten Wirklichkeit mittels Bild (3D), und in vielen Fällen auch mittels Ton. Hierbei wird es den Nutzern ermöglicht, in eine computergenerierte Welt einzutauchen, in der es ihnen möglich ist, mit einer virtuellen Umgebung zu interagieren. Viele Unternehmen und Organisationen wie „PETA“ nutzen virtuelle Realitäten zu Marketingzwecken.

Augmented Reality (AR) ermöglicht es den Nutzern, digitale Objekte in realen Umgebungen zu sehen und zu erleben, wodurch die Kluft zwischen der digitalen Welt und der Realität effektiv überbrückt wird. Ein AR-Einkaufserlebnis ermöglicht es den Nutzern, genau zu sehen, wie ein Produkt in ihrer eigenen Umgebung aussehen wird, und zwar nur mit ihrem Smartphone oder Tablet. Somit heben AR-Produktvisualisierung die Customer Journey auf die nächste Stufe und werten Ihre Marke mit hochmodernen Funktionen, einer nahtlosen Benutzererfahrung (UX) und End-to-End-Integration auf. Durch die neuen Innovationen in diesem Bereich steht die Technik nie still, sondern entwickelt sich stetig weiter. Aus diesem Grund ist AR nicht nur technisch ein Durchbruch, sondern bietet Marketingexperten ein einzigartiges Tool, Menschen hautnah mit Produkten zu verbinden.

 

Metaverse

Die Idee der Metaverse existiert schon seit Jahrzehnten, die besonders das virtuelle Erleben erwecken soll. Der Geschäftsführer Mark Zuckerberg änderte bereits Facebook zu Meta. Entsprechend werde Facebook in Zukunft kein Social Media Unternehmen mehr sein, sondern ein Metaverse Unternehmen. Doch was ist Metaverse für ein Konzept? Das Konzept bezieht sich auf das virtuelle Kommunizieren und Agieren, das mithilfe verschiedener Geräten wie Smartphones oder AR-Brillen ermöglicht wird. Dieses neue virtuelle Universum funktioniert dezentral und jeder kann sich im Prinzip mit jedem in dieser virtuellen Welt vernetzen und sich darin bewegen. Das Thema spielt auch schon länger in bestimmten Szenen eine große Rolle. Gerade junge Leute und Gamer beschäftigen die Themen Augmented Reality und Virtual Reality verknüpft mit virtuellen, digitalen Gütern. So wird es auch ein Thema für Marketing und Vertrieb.

Handschlag bei Vertragsunterzeichnung, Teambuilding-Maßnahmen nach Feierabend oder persönliche Mitarbeitergespräche – unter den aktuellen Umständen schwer vorstellbar. Auch der HR-Bereich musste aufgrund der Corona-Pandemie seine bisherige Arbeitsweise überdenken. In Zeiten des Social-Distancing ist es Hauptziel der Personalabteilung, trotz der Einschränkungen die Kommunikation so persönlich wie möglich zu gestalten.

Doch auch neben Maßnahmen, die Corona-bedingt getroffen wurden, verändert sich die Personalwelt weiter. Im Folgenden finden Sie die TOP 5 HR-Trends für das Jahr 2021.

Fokus auf Mitarbeitergesundheit

Das Arbeiten im Büro steht aufgrund der aktuellen Situation in Kritik – nichtsdestotrotz bleibt es in manchen Fällen unvermeidbar. Umso wichtiger ist es deshalb, den neuen Gegebenheiten mit einem Konzept zu begegnen, das den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter gewährleisten kann. Es liegt in der Verantwortung der Führungskräfte, entsprechende Maßnahmen zu treffen und die Einhaltung dieser zu überwachen. Ihre Vorbildfunktion ist dabei nicht außer Acht zu lassen: nur in Betrieben, in denen die Regeln zur Prävention von Vorgesetzten konsequent eingehalten und kontrolliert werden, ist das Ansteckungsrisiko tatsächlich auf ein Minimum reduziert. Einige Firmen greifen, um sich noch stärker abzusichern und Risiken früh zu erkennen, auf betriebliche Corona Tests zurück. Die Firmen können dabei verschiedene Testarten verwenden: neben herkömmlichen PCR-Tests können durch Pool-Tests (Gurgeltests) die Kosten für die Absicherung deutlich gesenkt werden. So profitiert letztendlich nicht nur der Arbeitgeber, der nun besser mit seinen Mitarbeitern planen kann, sondern auch der Angestellte selbst. Die regelmäßigen Ergebnisse geben ihm Sicherheit und verhindern auch Ansteckungen im privaten Bereich. Diejenigen Firmen, für die Home Office umsetzbar ist, sollten dagegen weiterhin die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern. Auch im Remote-Büro lassen sich „bewegte Pausen“ realisieren. Hierfür eignen sich besonders vom Arbeitgeber bezuschusste Sport- oder Yogakurse, an denen bequem von zuhause aus teilgenommen werden kann.

 


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Home Office als neuer Arbeitsplatz

Wie bereits angeführt erzwingt die Pandemie mehr Flexibilität in Bezug auf den Arbeitsplatz. Doch nicht alle Mitarbeiter haben zuhause die entsprechenden Rahmenbedingungen, um die Effizienz aufrecht zu erhalten. Deshalb sollten Arbeitgeber hochwertige Technik zur Verfügung stellen und gegebenenfalls eine schnellere Internetverbindung subventionieren, nur so können sie im Gegenzug eine vergleichbare Performance ihrer Mitarbeiter erwarten. Diese neuen Fern- und Hybridarbeitsmodelle werden von der Mehrheit als Erfolg gewertet. In vielen Firmen wird eine ähnliche oder gar gesteigerte Effizienz festgestellt, sodass davon ausgegangen wird, dass auch bei normalisierten Verhältnissen das dezentrale Arbeiten eine größere Rolle spielen wird. Benefits wie Kantinenessen oder interne Weiterbildungsmaßnahmen können für Remote-Arbeitende ersetzt werden: Online Workshops, digitale Essensmarken oder die Obstlieferung ins Haus sind dabei nur eine Auswahl der zahlreichen Möglichkeiten.

 

Neue Wege und Chancen im Recruiting-Bereich

Auch der Recruiting-Bereich musste sich im vergangenen Jahr anpassen und wird viele der getroffenen Veränderungen auch im Jahr 2021 beibehalten. Die durch die Pandemie bedingte Unsicherheit veranlasste Firmen dazu, deutlich weniger neues Personal einzustellen. Dementsprechend hatten die Personaler Zeit, ihre Recruiting-Prozesse zu analysieren und bei Bedarf neu zu strukturieren. Im Vordergrund steht dabei, Abläufe zu digitalisieren. Der Interviewprozess soll kontaktlos, aber gleichzeitig äußerst kommunikativ gestaltet werden. Video-Calls ersetzten hier das face-to-face Gespräch mit dem Recruiter und auch der onboarding-Prozess findet weitestgehend digital statt. Für alle diese Schritte muss der Personalbereich neue Wege und Kanäle finden, beispielhaft Online-Systemschulungen oder kurze Kennenlernrunden mit dem neuen Team. Die Etablierung des dezentralen Arbeitens schafft aber gleichzeitig auch die Möglichkeit, Fachkräfte aus weit entfernten Regionen einzustellen und so die Qualität des Teams durch die größere Bewerberauswahl zu steigern. Neben Neueinstellungen darf bei all den Umstrukturierungsmaßnahmen das interne Recruiting nicht vernachlässigt werden. Durch Weiterbildungsmaßnahmen kann das bereits geschulte Personal auf andere Stellen vorbereitet werden und sichert so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

 

Diversifikation von Teams

Viele Unternehmen setzen in letzter Zeit verstärkt auf Diversität. Hierbei handelt es sich nicht nur um demografische Unterschiede, sondern auch Einstellung, Werte und Eigenschaften der Mitarbeiter. In bewusst divers gestalteten Gruppen treffen unterschiedliche Charaktere, Altersgruppen, Wissensstände und Lebenssituationen aufeinander. Die daraus resultierenden divergenten Meinungen und Ansätze können einen enormen Mehrwert bei der Lösung komplexer Probleme liefern. Entscheidend ist dabei anderen Meinungen mit Offenheit und Toleranz zu begegnen. Nur ein Team, das bereit ist neue Kollegen zu integrieren, kann von der Diversität profitieren. Die Kommunikationsabläufe müssen reibungslos funktionieren, um alle Gedanken und Standpunkte miteinzubeziehen. Die dabei entstehenden Innovationen, Synergien und neue Ideen sind zielführend für jegliche Organisation.

 

People Management, New Leadership und New Work

Beim Thema New Work müssen alte Arbeitsmuster verworfen und neue Ansätze eingebracht werden. Eine solche Veränderung bringt einige Herausforderungen mit sich, jedoch bedeutet Änderung meist Fortschritt.

Eine grundsätzliche Überarbeitung der Unternehmenswerte führt meist zu einem rasanten Anstieg der Mitarbeitermotivation. Das New Leadership kann dazu beitragen, dass neue Dinge ausprobiert werden dürfen. Auch die Experimentierfreudigkeit der Mitarbeiter darf nicht unbeachtet bleiben. Noch dazu sollte man seinen Mitarbeitern bestmöglich zur Seite stehen, damit diese auch schwierige Aufgaben meistern können. Lediglich strategische Entscheidungen zu treffen und zu sehr auf Leistungsprofilen zu beharren, ist heutzutage nicht mehr zielführend. Wie Peter Drucker schon sagte „Culture eats strategy for breakfast“, wenn eine ausgearbeitete Unternehmenskultur im Betrieb gelebt wird, ist die Strategie nicht mehrfederführend“. Ein Leitfaden oder Leitbild hilft einen Überblick über die Unternehmenswerte zu schaffen, sodass sie für alle Mitarbeiter klar ersichtlich sind. Anwendbar werden diese Unternehmenswerte beispielsweise in einem Tool für Social Recognition. EncorePeople bringt Führungsebene und Mitarbeiter näher zusammen und fördert den Austausch in so einer Wertekultur.

Im Rahmen des People Management hat PwC (PricewaterhouseCoopers) eine Studie entworfen, die das Thema Zukunft des HR bis 2025 behandelt. Wichtige Handlungsfelder werden sich in den nächsten Jahren in Richtung BigData, PeopleAnalytics und Digitales Wissen weiterentwickeln


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Incentive-Marketing – in Deutschland noch häufig unterschätzt

Ganz gleich, ob bei Lebensmitteln, Elektronikartikeln oder Mode, – in vielen Märkten und Marktsegmenten liefern sich die verschiedenen Anbieter einen erbitterten Kampf um neue Kunden. Eine vom Vertrieb oft eingesetzte „Waffe“ in diesem Kampf sind Rabatte. Doch wer bei der Kundenakquise immer wieder versucht, neue Kunden mit den niedrigsten Preisen am gesamten Markt für sich zu gewinnen, kann sich schnell inmitten einer ruinösen Rabattschlacht wiederfinden, wenn die Konkurrenz dasselbe Mittel wählt. Eine intelligentere und kreativere Alternative ist das sogenannte Incentive Marketing. Dabei geht es nicht um den maximalen Preisvorteil, sondern vielmehr darum, durch so genannte Consumer Incentives die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf einen bestimmten Anbieter oder bestimmte Produkte zu lenken. Das Potenzial von Incentives im Vertrieb und insbesondere bei der Kundenakquise wird in Deutschland allerdings noch oft unterschätzt, während sie in Großbritannien und in den USA bereits seit vielen Jahrzehnten ein fest etabliertes Instrument im Marketing sind.

Welche Incentives kommen für die Kundenakquise infrage?

Der Begriff Incentive bezeichnet einen Anreiz, der zu etwas motivieren soll, – in diesem Fall zum Kauf eines bestimmten Produktes oder einer Dienstleistung. Dabei kann es sich in der Praxis um ganz verschiedene Dinge handeln. Während der Vertrieb des einen Unternehmens beispielsweise auf Gutscheine setzt, entscheidet sich ein anderes Unternehmen in seinem Marketing vielleicht auf die Gewährung bestimmter Boni. Auch Tickets für Reisen oder Events werden gern als Incentives bei der Kundenakquise eingesetzt. Dabei gilt zum einen, dass sich das gewählte Incentive an den Interessen der anvisierten Zielgruppe ausrichten muss, und zum anderen sollte der Wert des Incentives in einer angemessenen Relation zu den damit beworbenen Gütern oder Dienstleistungen stehen. Weitere mögliche Arten von Incentives sind Prämien, die nach dem Sammeln einer bestimmten Zahl von Prämienpunkten eingelöst werden können, oder Zugaben beim Kauf des promoteten Produkts. Übrigens: Incentives können keineswegs nur als „Belohnung“ für einen Kauf gewährt werden, sondern zum Beispiel auch für das Abonnieren eines Newsletters, das Erreichen eines bestimmten Umsatzvolumens oder Ähnliches.

 

Warum Incentive Marketing?

Der entscheidende Grund für den Erfolg von Incentives im Marketing liegt darin, dass sie dem Kunden ein Gefühl der Wertschätzung vermitteln. Er fühlt sich nicht als Schnäppchenjäger, der dem billigsten Produkt hinterherjagt, sondern als geschätzter Kunde, der vom Verkäufer anerkannt und auf Augenhöhe behandelt wird. Allerdings kann die Wirkung bestimmter Incentives im Laufe der Zeit nachlassen, wenn sich beispielsweise die Erwartungshaltungen der angesprochenen Zielgruppe verändern. Deshalb sollten Marketing-Kampagnen, die auf Incentives setzen, immer wieder auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Zeichnet sich ab, dass die bisherigen Incentives nicht mehr den gewünschten Erfolg im Vertrieb haben, sollten sie durch eine neue, attraktivere Alternative ersetzt werden.

Bereits in unserem Artikel „Die TOP Marketing-Trends 2021“ prognostizierten wir eine fortlaufend steigende Nachfrage nach Audiomedien – mit besonderem Augenmerk auf das Podcastformat. Die Idee, Informationsaustausch lediglich auf auditiver Ebene stattfinden zu lassen, wurde auch von der neuen Social Media Plattform „Clubhouse“ aufgegriffen. Die nun beinahe ein halbes Jahr alte App erlangte innerhalb kürzester Zeit große Bekanntheit in Deutschland, verstärkt durch prominente Mitglieder wie Joko Winterscheidt oder den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner.

clubhouse social media

Wie funktioniert Clubhouse?

Anders als in den meisten sozialen Medien bisher der Fall, besteht auf Clubhouse keinerlei Möglichkeit, Beiträge oder Fotos hochzuladen. Der Nutzer kann lediglich Live-Vorträgen beiwohnen und sich durch Wortmeldungen an Diskussionen beteiligen. Das inhaltliche Spektrum der Plattform ist dabei nahezu allumfassend. Während im einen Gruppenraum über Freizeitaktivitäten, Weinverkostung oder Musik gesprochen wird, diskutieren im anderen Neugründer, Aktienanalysten oder Politiker über aktuelle Entwicklungen.

 

Künstliche Verknappung als Alleinstellungsmerkmal

Gleichzeitig scheint die Applikation auch einen elitären Anspruch zu erheben. Um überhaupt Teil des Netzwerkes zu werden, muss man von einem Mitglied eingeladen werden, wobei jeder Nutzer maximal zwei Einladungen versenden kann. Diese künstliche Verknappung führte dazu, dass zumindest zu Beginn hauptsächlich eine ausgewählte Personengruppe auf der App referierte und diskutierte. Zudem ist die Plattform nur für iPhone-User erreichbar, an einer Android-Version wird aber bereits gearbeitet. Mittlerweile ist die App aufgrund der großen Nutzerzahl für nahezu jeden zugänglich, dennoch bleibt das Gesprächsniveau vieler Gruppenräume hoch. Auffallend ist auch die meist sehr ruhige und gesittete Gesprächsatmosphäre, ungleich anderer Social-Media-Plattformen auf denen Hetze und Beleidigungen zur Tagesordnung gehören. Diese Eigenschaften machen sich unter anderem Spitzenpolitiker zu Nutze. So lädt die Europaabgeordnete Katarina Barley (SPD) zum „feministischen Frühstück“ oder der Zuhörer erfährt von Bodo Ramelow seine „Überlebensstrategie“ für schier endlose Länderkonferenzen. Einige Nutzer sehen dabei Clubhouse bereits als zukünftige, wichtige Komponente des Wahlkampfes.

 

Neue Kontakte während des Lockdowns durch Clubhouse

Mit der deutschen Clubhouse-Einführung während dem Lockdown traf das amerikanische Unternehmen Alpha Exploration Co. den vermeintlich besten Zeitpunkt. Die App kann so als Ersatz für Messen oder Veranstaltungen fungieren und gibt den Nutzern nicht nur die Möglichkeit des Reconnecting mit alten Bekannten, sondern auch die Chance zufälliger Begegnungen mit beispielsweise potenziellen Geschäftspartnern. Zusätzlich beschleunigt das soziale Phänomen FOMO (fear of missing out), sprich die Angst davor, wichtige und besondere Ereignisse zu verpassen, die Verbreitung der App. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde Clubhouse bereits öfter heruntergeladen als Telegram, was sie zur zweithäufigsten gelandenen, kostenfreien Applikation des App Stores macht.

 

Welches Potenzial birgt Clubhouse für Unternehmen?

Nicht nur Politiker können aus der Plattform einen relevanten Nutzen ziehen. Wie wohl die meisten Social-Media-Plattformen hat auch Clubhouse das Potenzial, sich zu einem zentralen Sprachrohr für Unternehmen zu entwickeln. Bereits jetzt treten viele Nutzer als Persönlichkeit eines Unternehmens auf. In den Profilen sind oftmals Funktionsbeschreibungen (z.B. Marketing Manager oder gar CEO) sowie der entsprechende Arbeitgeber genannt. Erkennt das Mitglied die damit einhergehende Verantwortung gegenüber seinem Unternehmen kann seine Präsenz auf dem Netzwerk sogar einen großen, wirtschaftlichen Vorteil bringen. Als Vertreter eines Unternehmens kann der Nutzer seminarähnliche Vorträge halten, die – bei entsprechender Qualität – das Image und die Bekanntheit des Unternehmens steigern können. Hieraus können Betriebe vor allem in Bezug auf die Mitarbeiter- und Kundengewinnung profitieren. Durch das Gespräch kann ein Kontakt zwischen potenziellen Kunden oder Mitarbeitern und dem Unternehmen hergestellt werden, auf den durch weitere Maßnahmen aufgebaut werden kann. In Verbindung mit weiteren Anreizen wie Mitarbeiterbelohnungen oder Gutscheinen für (Neu-)Kunden kann so durch Clubhouse aktiv die Neukunden– und Mitarbeitergewinnung gefördert werden. Weiter eignet sich das soziale Netzwerk auch um eigene Produkte einer breiten Audienz vorzustellen, durch das Erstellen fachspezifischer Gesprächsrunden sogar bereits der gewünschten Zielgruppe.

Nicht nur auf der Plattform wird kritisch diskutiert

Neben all den positiven Resonanzen kommen allerdings immer mehr kritische Stimmen auf. In der Theorie herrscht ein recht strenges Reglement: Nutzer müssen volljährig sein, ihren realen Namen angeben, dürfen keine Falschnachrichten verbreiten und weder Transkribieren noch Gespräche mitschneiden. In der Praxis ist die Einhaltung dieses Regelwerks allerdings schwierig zu kontrollieren. Noch schwerer wiegt allerdings die Tatsache, dass man, um einen Freund einzuladen, der App Zugriff auf sein gesamtes Adressbuch gewähren muss. Datenschützer warnen explizit vor der Nutzung ohne sich mit den jeweiligen Risiken auseinandergesetzt zu haben, zumal bislang Unklarheit darüber herrscht, zu welchem Zweck die Daten bezogen werden. Die Erlaubnis, auf die gesamten Kontakte zuzugreifen, stellt strenggenommen sogar einen Verstoß gegen die DSGVO dar. So müsste eigentlich jeder der Kontakte explizit der Datenweitergabe zustimmen, dadurch, dass Alpha Exploration allerdings keine Niederlassung in der EU hat, erschwert sich die Aufsicht massiv.

 

Auf der Social Media Plattform Clubhouse können sich Nutzer Live-Vorträgen anschließen und an Diskussionen beteiligen. Dabei gibt es diverse Gruppenräume, in denen unterschiedliche Inhalte diskutiert werden. Es handelt sich dabei um unternehmerische, politische sowie freizeitbezogene Themen. Vor allem in Zeiten der Corona- Pandemie können solche Plattformen als Ersatz für Messen und Veranstaltungen dienen. Unternehmen können diese Plattform als Sprachrohr nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Dies geschieht dann in Form von seminarähnlichen Vorträgen. Hierbei kann direkter Kontakt zwischen potenziellen Kunden sowie Mitarbeitern und dem Unternehmen entstehen. Die Integration von sozialen Medien und Incentivierungsprogrammen durch Gutscheine kann ein positives Außenbild für Unternehmen schaffen und dazu beitragen, dass neue Zielgruppen erreicht werden. Mit Gutscheinen von BONAGO lässt sich genau das kostengünstig und einfach umsetzen.

clubhouse social media
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Das vergangene Jahr stellte aufgrund der den Alltag stark einschränkenden Pandemie für beinahe jeden eine Herausforderung dar. Genauso war die Marketing-Branche gezwungen, teilweise veränderte Schwerpunkte zu legen. Alte, profitable Vorgehensweisen wie der Besuch einer Messe oder die direkte Interaktion mit dem potenziellen Kunden gingen verloren – ein Schlag für so manches Unternehmen. Doch wer sich frühzeitig mit den neuen Gegebenheiten auseinandersetzte, konnte andere Wege der Vermarktung erkennen und trotz stagnierender Gesamtwirtschaft das Wachstum seines Unternehmens anregen. Auch 2021 werden wir wohl nicht auf einige der bewährten Marketingstrategien zurückgreifen können. Umso dringlicher ist es deshalb, sich mit aktuellsten Marketing-Trends zu beschäftigen und so erfolgreich in das neue Geschäftsjahr zu starten.

Wenig überraschend ist zentrale Bedeutung von Digital Marketing in Pandemiezeiten, doch auch andere Möglichkeiten dürfen nicht vernachlässigt werden, um einen bestmöglichen Erfolg zu verzeichnen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die TOP 4 Marketing-Trends für das Jahr 2021:

Human Experience

Isolation und Einsamkeit ist für viele Kunden durch das Coronavirus Alltag geworden. Homeoffice, Beschränkungen und Vorsicht minderten im vergangenen Jahr sowie aktuell die soziale Interaktion erheblich. Ein Unternehmen wird die Wirkung eines Gesprächs mit Freunden zweifelsfrei nie ersetzten können – dennoch besteht auch hier die Möglichkeit, sich den Bedürfnissen des Kunden weiter anzupassen. Der Grundsatz „Communication is key“ findet hier direkte Anwendung. Wer weitergeht und statt dem meist unpersönlichen Emailverkehr dem Kunden durch beispielsweise Videotelefonie die Möglichkeit gibt bei Kaufberatungen mit einer Person zu sprechen, kann eher eine erfolgreiche Bindung zwischen Interessenten und Marke herstellen. Der sonst sehr professionelle Service muss also zu einem professionell-empathischen Service umstrukturiert werden.

 

Social Media

Marketing im Bereich Social Media ist sicherlich nicht die Entdeckung des Jahres 2021, im Gegenteil: bereits seit mehreren Jahren erlangen Firmen durch Kanäle auf diversen Plattformen deutlich größere Bekanntheit. Diese Vermarktungsmöglichkeit ist nicht mehr wegzudenken, wer sich damit nicht beschäftigt, wird früher oder später die Konsequenz tragen müssen. Doch durch die bereits erwähnte Isolation ist die Nutzung sozialer Medien in allen Altersgruppen deutlich angestiegen, das Handy ist der tägliche Begleiter. Entsprechend steigt die Relevanz des Social Media Marketings weiterhin rasant an – nahezu zum Hauptkommunikationsrohr. Die Anzahl der Kommunikationswege ist dabei schier unendlich.

 

Influencer

Ob Beauty, Technik oder Klamotten – für jeden Markbereich gibt es mittlerweile Kanäle. Immer mehr Firmen vermarkten hier durch gezielte Product Placements ihre Produkte und das mit Recht: Unternehmen können sich an eigens ausgesuchte Influencer wenden und haben somit maßgeblichen Einfluss auf die Zielgruppe, die letztendlich ihr Produkt präsentiert bekommt. So wenden sich Kleidungsmarken an bekannte Lifestyle- oder Beautyblogger und erreichen mit deren Reichweite direkt die Gruppe, die ein generelles Interesse an ihren Produkten hat. Noch dazu kann der oder die Influencer:in nahezu eine Vertrauensperson sein. Bewertet er/sie das Produkt als gut, vertrauen die Follower dem Vorbild und kommen der Empfehlung nach. Bisher ermöglichen Influencer ihren Followern meist über Rabattcodes Vorteile. Während die neu gewonnen Kunden somit immer einen gewissen finanziellen Aufwand haben, könnten sie durch Incentives in Form von Gutscheinen ohne weitere Verbindlichkeiten noch effektiver gebunden werden.

 


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TikTok

Eine verhältnismäßig junge Social Media Plattform, die bisher vielleicht nur durch Choreografien zu Liedern oder lustigen Videos bekannt ist, wandelt sich. Der Content geht mittlerweile weit darüber hinaus, man findet unter anderem auch Nachrichten, wissenschaftliche Erklärungen und prominente Personen aus der Politik. Entsprechend verändert sich auch das Nutzerprofil. Während früher vor allem 16 – 25-Jährige auf der Plattform zu finden waren, sind heute auch ältere Generationen stärker vertreten. Mittels Firmenkanälen oder auch Influencer Marketing lässt sich so die Markenbekanntheit steigern.

 

Podcasts

Laut einer von Goldmedia durchgeführten Studie gibt es in Deutschland derzeit etwa 10 Millionen aktive Podcasthörer, von denen mehr als 4 Millionen täglich auf die Audiomedien zugreifen. Die teils unterhaltenden, teils aber auch auf hohem wissenschaftlichem und intellektuellem Niveau informierenden Audiobeiträge verzeichnen eine Breite Zuhörerschaft. Dabei zeigen die überwiegend jungen Erwachsenen mehrheitlich eine Akzeptanz gegenüber geschalteter Werbung. Als Grund hierfür kann die oftmals hohe Qualität in Verbindung mit den vermehrt kostenfreien Zugangsmöglichkeiten gesehen werden. Wie auch auf anderen digitalen Informationskanälen zeigen sich Unterschiede bezüglich der Zuhörer von unterschiedlichen Anbieterplattformen. Während Spotify oder Apple-Podcasts eher jüngere Zuhörer hat, können in der ARD Audiothek auch Firmen mit älteren Zielgruppen ein Sprachrohr finden. Besonders erfolgreich scheinen dabei sogenannte „Host-Read-Ads“ zu sein, sprich vom Sprecher eingesprochene Werbetexte. Auch hier stellen Zuhörer oft eine Verbindung zwischen der Marke und der öffentlichen Person her – je vertrauenserweckender die Werbung gestaltet ist, desto größer der Erfolg.

 

Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche

„Ok Google, welche Hautcreme hat nur natürliche Inhaltsstoffe?“ – so könnte eine Frage eines Voice Search Benutzers aussehen, der gerade versucht, neue Kosmetikprodukte zu finden. Auch wenn Sie sich bereits mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt haben, kann es durchaus sein, dass ihr Angebot nicht sehr weit oben angezeigt wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Antwort auf Sprachsuchen eher kurz ist, weshalb dazu geraten wird, Inhalte beispielsweise mit FAQs zu verknüpfen, sodass die Suchmaschine schnell eine Verbindung zu ihrem Produkt herstellen kann. Entscheidend dabei ist, seine Inhalte dem Konversationsstil des Interessenten anzupassen. Aufgrund der häufigen Verwendung von W-Fragen in Sprachsuchen ist es somit ratsam, diese auch in seinen Produkttexten konkret zu nennen. Neben Fragewörtern führen auch Füllworte (wie z.B. „ich“, „für den“) zu einer hohen Übereinstimmung zwischen Suchanfrage und Ergebnis. Der oft persönliche Stil der Anfrage kann durch die Verwendung von eher umgangssprachlichen Formulierungen aus der Ich-Perspektive imitiert werden und so eine auf den potenziellen Kunden optimierte Antwort liefern. Angesichts steigender Nutzerzahlen der Sprachsuche sollte kein Unternehmen die Möglichkeit auslassen, ihre Werbetexte entsprechend der neuen Vorgaben zu aktualisieren.

 

Trust us – Vertrauen in Marke stärken

Eine Werbekampagne kann noch so gut geplant und umgesetzt sein, letztendlich bleibt das Produkt, das an den Verbraucher geliefert wird, entscheidend. In Krisenzeiten spielt das Vertrauen des Kunden in die Marke erfahrungsgemäß eine übergeordnete Rolle. Allgemeine Unsicherheit veranlasst die Konsumenten weniger und deutlich gezielter zu kaufen. Um trotz diesem veränderten Entscheidungsprozess weiterhin in der Auswahl des Kunden zu stehen, ist es von hoher Relevanz, das Vertrauen des Kunden in die eigene Marke zu stärken. Demnach ist es ratsam, seine Kampagnen realistisch zu gestalten. Nur wenn die Markenbotschaft und Werbung der Realität entspricht, sehen sich Kunden in ihrer Kaufentscheidung bestätigt und neigen durch das gesteigerte Vertrauensverhältnis auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres dazu, neue Käufe zu tätigen.

Mit den Trends 2018 Mitarbeiter noch erfolgreicher rekrutieren und binden

Themen wie der demographische Wandel oder die schnell voranschreitende Digitalisierung verändern unsere Leben grundlegend. Um weiterhin die bestmöglichen Kandidaten zu rekrutieren und die Loyalität der Mitarbeiter zu steigern, ist es für Personaler essenziell mit diesen Veränderungen zu gehen bzw. sich an diese anzupassen. Mittlerweile ist nicht nur der Kunde König, sondern auch der Bewerber und Mitarbeiter. Denn schon der erste Eindruck zählt ja schließlich auf beiden Seiten und auch der Trend, den Mitarbeitern weit mehr als nur ein angenehmes Arbeitsumfeld zur Verfügung zu stellen, nimmt stark zu. Dies wird vor allem durch aktuelle Themen wie einer stetig älter werdenden Bevölkerung und dem Fachkräftemangel unterstützt. Doch was bedeutet das für die Entwicklung in der Personalstrategie?

Wir stellen beachtenswerte Trends in 2018 vor:

 1. Employer Branding – ein must have

Das Employer Branding ist eine intern wie extern wirksame Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber, die darauf abzielt, die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Employer Brand festigt außerdem die Unternehmenskultur, die das Unternehmensimage nachhaltig verbessern soll. Die Notwendigkeit des Employer Branding ergibt sich aus dem hauptsächlich demografisch bedingten Fachkräftemangel und den daraus folgenden War of Talents. Unternehmen müssen nun dringend entsprechende Maßnahmen ergreifen und unter anderem auch durch das Personalmarketing in Social Media die eigene Unternehmensmarke verstärken. Hierzu mehr Informationen unter: „Employee Experience“.

2. Digitalisierung & Automatisierung

Ein allem zu Grunde liegender Trend ist die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung des alltäglichen Lebens und somit auch der Arbeitswelt. Durch diese werden nachfolgende Trends wie Chatbots oder der Einsatz von Social Media-Kanälen für den Rekrutierungsprozess erst ermöglicht. Dabei ist es besonders wichtig darauf zu achten, nicht nur die entsprechenden Produkte zu kaufen, sondern allgemein digital zu werden.

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Die HR Fitness Club Reihe 2018

3. Employee Experience

Der Mitarbeiter selbst und seine Erfahrungen im Job rücken immer mehr in den Fokus. So erwarten Arbeitnehmer ein anspruchsvolles und angenehmes Arbeitsumfeld. Daher beginnen immer mehr Unternehmen damit, Strukturen und Arbeitsplätze neu zu organisieren, um dies zu ermöglichen. Dabei wird die Employee Experience hauptsächlich von drei Faktoren beeinflusst: Unternehmenskultur, Technologie und dem Arbeitsumfeld. Vor allem der Einfluss von Social Media spielt eine immer größer werdende Rolle. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Zunahme der Anzahl geposteter LinkedIn Videos. Diese können vor allem den Rekrutierungsprozess unterstützen, indem sie einen Einblick in den Arbeitsalltag der zu besetzenden Stelle und deren geforderte Aufgaben geben. Diese Methode stellt eine neue Möglichkeit dar, Kandidaten zu überzeugen.

4. Active Sourcing

Personalengpass und technologischer Fortschritt sind die beiden Hauptentwicklungen, die das Active Sourcing vorantreiben. Zum einen werden Unternehmen durch zu wenige Bewerber gezwungen, selbst aktiv auf die Suche zu gehen und zum anderen ermöglichen neue Technologien eine so schnelle und effiziente Informationsbeschaffung wie noch nie. Unterstützt durch Talentsuchmaschinen oder Sourcing-Software mit deren Hilfe das Internet, anhand vorher festgelegter Kriterien, nach potenziellen zukünftigen Mitarbeitern abgesucht wird, stellt dies einen Vorteil für Unternehmen dar, um aktiv nach geeigneten Kandidaten zu suchen.

5. Flexibilität

Die Veränderungen in der Arbeitswelt führen auch zu einer Veränderung in der Arbeitsumgebung. Vor allem der fixe Arbeitsplatz und die tägliche Anwesenheit im Büro verlieren zunehmend an Bedeutung. Um gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und deren individuelle Vorlieben zu berücksichtigen, spielt es eine immer wichtigere Rolle, dass sich Arbeitgeber auch bei der Wahl des Arbeitsumfelds flexibel zeigen. Der technologische Fortschritt ermöglicht es uns heutzutage von fast überall auf der Welt zu arbeiten. Somit besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz an seine Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche anpasst. Setzt man diesen Trend richtig um, kann die neue Flexibilität zu erhöhter Kreativität, Ausgeglichenheit und Motivation führen.

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6. Anonymisierung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die wachsende Missbilligung von Diskriminierung jeglicher Art. In vielen Ländern sind Fotos auf dem Lebenslauf nicht gern gesehen, oder sogar ein „No-Go“. Mit dieser Entwicklung kommt auch die Idee eines „Blind-Hiring-Prozess“, der jegliche Kriterien, die zum Ausscheiden aus dem Bewerbungsprozess wegen Diskriminierung führen könnten, ausschließt. Darunter zählen zum Beispiel Alter, Aussehen, Religion, etc. Das erste Screening der Bewerber erfolgt allein auf Fähigkeiten und Kenntnissen, die der Kandidat vorweisen kann und soll somit eine Voreingenommenheit gegenüber Talenten verhindern.

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Fünf Basics für erfolgreiches Recruiting und Mitarbeiterbindung

7. Künstliche Intelligenz (Chatbots, Big Data,…)

Chatbots: Der Begriff ist für viele noch immer erklärungsbedürftig. Ein Chatbot ist laut offizieller Definition ein textbasiertes Dialogsystem mit Ein- und Ausgabemasken, über die er in natürlicher Sprache kommuniziert und somit einen realen Ansprechpartner simuliert. Die Erwartung an die Reaktionsgeschwindigkeit von Marken und Unternehmen wurde, durch die beinahe ständige Verfügbarkeit des Internets, drastisch erhöht. Auf Karriereseiten beantworten sie Interessenten zum Beispiel automatisiert Fragen über offene Stellen, Karrieremöglichkeiten oder über das Unternehmen.

Big Data: Ist eine sehr große Menge an Daten, die aus verschiedenen Bereichen zusammengetragen werden, z.B. aus dem Internet, sozialen Medien, etc. Kombiniert mit künstlicher Intelligenz, die das sammeln und aufarbeiten der Daten effizient gestaltet, wird dieses Vorgehen zu einem Wettbewerbsvorteil und somit auch zu einem nennenswerten Trend. Mittlerweile gibt es im HR-Bereich eine Vielzahl an Software-Lösungen, die eine Verknüpfung zwischen Big Data und künstlicher Intelligenz herstellen und somit beispielsweise den Einsatz im Bereich des Active Sourcing ermöglichen.

Fazit:

Die wohl wichtigste Aufgabe für Personaler wird sein sich mehr mit den Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Mitarbeiter vertraut zu machen, um diesen ein geeignetes Arbeitsumfeld bieten zu können.


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Mit den Trends 2018 Marketingkampagnen noch erfolgreicher gestalten

Digitalisierung und Konnektivität haben Märkte und Medien grundlegend verändert. Der „Point of Sale“ ist laut dem Zukunftsinstitut in Frankfurt a. Main zum „Point of Situation“ geworden. Er ist überall da, wo ein Kunde Online-Zugang hat und passende Informationen für seine Kaufentscheidung findet. Der Konsument sucht nicht nur selbst nach Angeboten, sondern legt auch fest, in welchem Kanal oder an welchem Touchpoint er Verbindung zu einer Marke aufnimmt. Mit Blick darauf setzt sich das Konzept der „Customer Centricity“ durch. Danach werden Marketingaktivitäten nicht mehr ausgehend von einem Produkt, sondern von Kunden und deren Bedürfnissen geplant. Geschäftsmodelle werden auf die veränderten Bedingungen zugeschnitten. Was bedeutet das für die Planung in Marketing und Vertrieb? Wir stellen beachtenswerte Trends vor:

Hände über einem Laptop

1. Content Marketing

Reine „Kauf-mich-Werbung“ kommt nicht mehr an. Dass daher Content Marketing für den Geschäftserfolg entscheidend wird, wurde 2017 in den Fachforen umfassend diskutiert. 2018 folgt auf die Theorie auch die konkrete Praxis. Unternehmen aller Größen werden sich damit beschäftigen, Content-Strategien zu entwickeln, die potenziellen Kunden und Budgets gerecht werden. Es gilt, Inhalte zu erzeugen, die „gern gefunden“ werden, emotional ansprechen, Mehrwerte bieten und schlussendlich Leads generieren. Kreatives Storytelling ist das Handwerkszeug, um die dafür erforderliche Aufmerksamkeit zu erzielen. Entwicklungspotenzial gibt es 2018 in Hinblick auf die Messbarkeit des Erfolgs dieser Maßnahmen.

2. Personalisierung

Mit dem langsamen Dahinsiechen der Einbahnkommunikation zugunsten des Dialogs ist auch die Personalisierung wichtiger geworden. Schenkt man einer Marke seine Zeit und tritt mit dieser in Kontakt, will man am besten auch persönlich angesprochen werden. Die Akzeptanz für individuelles Targeting ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Schafft es eine Firma, ihre Angebote individuell auf ihre Kunden abzustimmen, steigt deren Loyalität maßgeblich. Aber auch das reicht heute oft nicht mehr: Boni, Gewinne oder andere zusätzliche Leistungen sollen möglichst individuell sein. Wo bislang oft noch die Infrastruktur zur Gewinnung und Verwertung von Kundendaten fehlte, setzt man nun auf CRM-Lösungen, welche die gesamte Reise eines Kunden bis zum tatsächlichen Kauf („Customer Journey“) mit allen Kontaktpunkten zum Unternehmen abbilden können.

3. Künstliche Intelligenz

Das Marketing wird schon seit einer Weile von Digitalisierung und digitalen Transformationen geprägt. Ohne maschinelle Unterstützung läuft nichts mehr – gerade wenn es um sekundenschnelle Auswertung von Daten geht. Künstliche Intelligenz ist ein großes Zukunftsthema, denn bereits jetzt wurden Unternehmen dank u.a. Google Home, smart TV und Alexa neue Möglichkeiten geschaffen, ihre Kunden mitten in deren Alltag anzuprechen.

4. Kundenzentrierung

Kundenzentrierung ist die technologiebedingte Verschiebung der Machtverhältnisse zwischen Anbietern und Nachfragern. Die Nachfragemacht von Konsumentinnen und Konsumenten ist höher als nie zu vor. Nur wer Kunden in den Mittelpunkt stellt, kann Produkte entwickeln, die sie im Alltag wirklich unterstützen. Die Werbebotschaft baut darauf auf. Wünsche und Bedürfnisse der Kunden sind nicht der einzige Augenmerk von Kundenzentrierung, ein weiterer Hauptaugenmerk ist die Kundenbeziehung an sich. Denn oft ist diese wichtiger als das Produkt selbst und die Basis eines erfolgreichen Geschäftsmodells. Bernhard Cova hat dies auf den Punkt gebracht: „The Link is more important than the thing!“.

5. Nachhaltigkeit und Authentizität

Konsumenten wollen immer genauer wissen, woher ein Produkt kommt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde. Der Nutzen allein ist nicht mehr das ausschlagbare Kriterium beim Kauf. Nachhaltigkeit und Authentizität werden daher immer wichtigere Faktoren in der Kommunikation. Hier ist eines der wichtigsten Kriterien authentisch und transparent zu sein.

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6. Virtual Reality

Unternehmen tun gut daran, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen und zu experimentieren. Nur so können innovative Lösungen entstehen.
Der Report „Content Marketing meets Virtual Reality“ des internationalen Marktforschungsinstituts YouGov zeigt wie wichtig Virtual Reality schon heute ist. Circa jeder sechste Deutsche (16 Prozent) besitzt bereits ein Virtual-Reality-Headset oder plant, innerhalb der nächsten 12 Monate ein solches zu kaufen. Die Virtual-Reality-Anwendungen ersetzten die virtuelle Realität also die reale Umgebung – zumindest ihre visuellen Anteile.

7. Die neue Datenschutzverordnung : DSGVO

Die am 25.05.2018 in Kraft tretende Datenschutzverordnung bringt viele Neuerungen mit sich. Das wichtigste dabei – sowohl Auskunftsrechte der Kunden als auch ihr Recht auf Datenlöschung wird gestärkt. Unternehmen, die gegen die neue Verordnung verstoßen und das Management der Userdaten nicht transparent und sicher darstellen können, müssen künftig mit hohen Bußgeldern rechnen. Deshalb müssen Marketer, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, sich die Frage stellen: Wie werden unsere Daten künftig erfasst, wie werden sie verarbeitet und gelöscht.

8. Live Content

Im Netz ergänzen Livecasts (Wortschöpfung aus „Live“ und „Broadcast“) den Bewegtbild-Trend um den Echtzeitfaktor. Der Streaming-Dienst Periscope, 2015 von Twitter aufgekauft, kombiniert die Übertragung mit Echtzeit-Interaktionen seiner Nutzer. Ein Periscope-Livecast kann in der Timeline eines Twitter-Accounts gezeigt werden, was zusätzliche Reichweite verspricht. Auch Facebook und Instagram verfügen inzwischen über eine Live-Anwendung. Wurden die Streams bislang eingesetzt, um Events (Keynotes, Pressekonferenzen, Interviews) ins Netz zu übertragen, entdecken nun Marketer das Potenzial von „Live“ für ihr Content Marketing. Denn Live-Marketing lebt von Stimmungen und Emotionen, im Gegensatz zu der „One way Botschaft“ der klassischen Werbung, die mittels Text, Ton oder Bild versucht die Zielgruppe zu beeinflussen.

9. Influencer Marketing

Gerade im Jahr 2017 hat sich das Thema Influencer Marketing rasant entwickelt. Influencer sind aus dem Werkzeugkasten der Marketer nicht mehr wegzudenken. Mit der Video-Plattform YouTube, die zum Google-Universum gehört, erhält Influencer Marketing neues Gewicht. Beliebte YouTuber bringen ihren jungen Fans und Followern im Do-it-yourself-Stil Produkte und Tipps nahe, mit denen sie selbst gute Erfahrungen gemacht haben. Konsumenten vertrauen jetzt nicht mehr nur den Empfehlungen aus dem Familien- und Freundeskreis, sondern auch denen von ihnen vertrauten Personen aus dem Internet („Everyday Web Personalities“), sofern diese authentisch sind.

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10. Social Media

Facebook, Twitter, XING, LinkedIn, YouTube & Co. gelten bereits als allgemeine Standards, während junge Social-Media-Dienste wie Snapchat, Instagram und Whatsapp gerade für innovative Kampagnen getestet werden. Der Hype um die Präsenz in den sozialen Medien hat sich gelegt und viele Unternehmen stellen ihren Nutzen fürs Marketing schon wieder infrage. Werbeformate, die sich ständig ändern und unsichere Rechtslagen sind für die Marketingstrategie im Unternehmen eine Herausforderung. Das Potenzial zur Interaktion in diesen Kanälen wird besonders von kleinen und mittleren Unternehmen nicht optimal ausgeschöpft.

11. Chatbots

Chatbots verfügen über Ein- und Ausgabemasken, über die sie in natürlicher Sprache kommunizieren. Im Grunde simulieren sie einen realen Ansprechpartner. Die Erwartung an die Reaktionsgeschwindigkeit von Marken und Unternehmen wurde, durch die beinahe ständige Verfügbarkeit des Internets, drastisch erhöht. Kunden erwarten laut Studien spätestens in zehn Minuten Antworten auf ihre Frage.
Chatbots können dabei helfen, mit einem Kunden eine Eins-zu-Eins-Interaktion zu schaffen, die unmittelbar auf die Frage eingeht. Sie geben Unternehmen die Möglichkeit, schnell mit der eigenen Zielgruppe auf eine Weise zu kommunizieren, die sich persönlich anfühlt.

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Quelle: W&V Magazin

Die Umfrage nimmt Einblick auf die E-Mail Praktiken, die Wirksamkeit des Kanals im Vergleich zu anderen Arten von Marketing und vielem mehr. Es wurden mehr als 1.000 Leute befragt, mittels einer Online Umfrage im Februar und März 2017.

Personalisierung, Marketing-Automatisierung, Optimierung für verschiedene Geräte und due Zukunft der E-Mail sind die Themen der diesjährigen Befragung. Außerdem wurden Metriken, die Anwendung von künstlicher Intelligenz und die Auswirkung des Brexit auf Unternehmen abgefragt.

Was gibt es zu Erfahren:

1.   Finden Sie heraus, wie sich eine Vielzahl an Trends rund um E-Mail Praktiken, Budgets und Meinungen seit 11 Jahren geändert haben

2.   Entdecken Sie Meinungen über die Zukunft des E-Mail Marketings anderer Vermarkter

3.   Entdecken Sie Herausforderungen, denen sich Organisationen bei der Verbesserung ihrer E-Mail Fähigkeiten gegenüberstehen

4.   Maximieren Sie Ihr E-Mail Marketing mit Praktiken und Tipps

Mitwirkende der Studie

  • Andrew Campbell, Martech Director, First 10
  • Chris Combemale, Group CEO, DMA
  • Riaz Kanani, Joint MD und Co-Founder, Radiate b2b
  • Dave Littlechild, Email, Ecommerce and Sales & Marketing Consultant
  • Kath Pay, Founder und Senior Consultant, Holistic Email Marketing
  • Jordie van Rijn, eCRM und Email Marketing Consultant, eMailMonday
  • Philip Storey, Email Marketing und CRM Strategy Consultant, CEO at Enchant Agency
  • Tim Watson, Email Marketing Consultant, Zettasphere

Quelle: Die Studie ist hier abrufbar

Mit den Trends 2017 Marketingkampagnen noch erfolgreicher gestalten

Digitalisierung und Konnektivität haben Märkte und Medien grundlegend verändert. Der „Point of Sale“ ist laut dem Zukunftsinstitut in Frankfurt a. Main zum „Point of Situation“ geworden. Er ist überall da, wo ein Kunde Online-Zugang hat und passende Informationen für seine Kaufentscheidung findet. Der Konsument sucht nicht nur selbst nach Angeboten, sondern legt auch fest, in welchem Kanal oder an welchem Touchpoint er Verbindung zu einer Marke aufnimmt. Mit Blick darauf setzt sich das Konzept der „Customer Centricity“ durch. Danach werden Marketingaktivitäten nicht mehr ausgehend von einem Produkt, sondern von Kunden und deren Bedürfnissen geplant. Geschäftsmodelle werden auf die veränderten Bedingungen zugeschnitten. Was bedeutet das für die Planung in Marketing und Vertrieb? Wir stellen 12 beachtenswerte Trends vor:

Marketing Trends

1. Content Marketing

Dass Content Marketing für den Geschäftserfolg entscheidend wird, wurde 2016 in den Fachforen umfassend diskutiert. 2017 folgt auf die Theorie auch die konkrete Praxis. Unternehmen aller Größen werden sich damit beschäftigen, Content-Strategien zu entwickeln, die potenziellen Kunden und Budgets gerecht werden. Es gilt, Inhalte zu erzeugen, die „gern gefunden“ werden, emotional ansprechen, Mehrwerte bieten und schlussendlich Leads generieren. Kreatives Storytelling ist das Handwerkszeug, um die dafür erforderliche Aufmerksamkeit zu erzielen. Entwicklungspotenzial gibt es 2017 in Hinblick auf die Messbarkeit des Erfolgs dieser Maßnahmen.

2. Personalisierung

In Zeiten, in denen Aufmerksamkeit ein kostbares Gut und der Wettbewerbsdruck hoch ist, entscheidet die Relevanz von Inhalten und Lösungen über eine erfolgreiche Neukunden-Konvertierung (Conversion-Rate). Mit personalisierter Kommunikation können Kunden nachweislich gezielter adressiert werden, zugunsten verbesserter Warenkörbe und nachhaltiger Bindung. Wo bislang oft noch die Infrastruktur zur Gewinnung und Verwertung von Kundendaten fehlte, setzt man nun auf CRM-Lösungen, welche die gesamte Reise eines Kunden bis zum tatsächlichen Kauf („Customer Journey“) mit allen Kontaktpunkten zum Unternehmen abbilden können.

3. Datengetriebenes Marketing

2017 rückt damit auch Big Data noch weiter in den Praxisfokus. Daten geben Auskunft darüber, wie Kunden sich verhalten und was sie zum Kauf bewegt. Die Datenquellen sind vielfältig wie nie: Über die mobilen Endgeräte der Verbraucher bieten sich neue Kontaktchancen im Multichannel-Marketing. Apps für den Bezahlvorgang oder im Einsatz als Kundenloyalitätsprogramm erfreuen sich wachsender Akzeptanz und eröffnen neue Wege zur direkten Interaktion mit Käufern. Auch das Internet der Dinge sowie Augmented- und Virtual Reality erweitern die Möglichkeiten, indem Anwendungen für Smart Wearables, Smart Homes und Smart Cars tatsächlich marktfähig werden.

4. Mobile First!

Mehr als die Hälfte des Traffics im Netz kommt heute von mobilen Endgeräten, daher wird die Devise „Mobile first!“ zur unternehmerischen Pflicht. Google macht Ranking-Ergebnisse künftig nicht nur davon abhängig, ob eine Webseite mobil-fähig und mobil-nutzerfreundlich ist. Es wertet auch die Qualität des bereitgestellten Contents und sanktioniert irrelevante Inhalte per Downranking. Da viele Unternehmen ihre Webseite noch nicht darauf umgestellt haben, sind Spezialisten intern und extern für Mobile und SEO nach wie vor gefragt.

5. Lokale Suche

Das mobil genutzte Internet verändert die Art, wie die Menschen Informationen im Web abrufen. Was hat das Kino in meinem Viertel heute Abend im Programm? Was zeigt der Preisvergleich zwischen Online-Shop und lokalem Händler? Welche Öffnungszeiten hat meine Arztpraxis? Und wie komme ich am schnellsten von A nach B? Suchmaschinen werden ihren Algorithmus noch weiter an diese neuen Suchgewohnheiten anpassen und künftig mehr standortbezogene Ergebnisse ausliefern. Danach müssen sich auch Mobil- und SEO-Strategien ausrichten.

 

Marketing Trends
Marketing Trends

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Tipps für die nächste Marketingkampagne bietet der Artikel:

6. Native Advertising

Anspruchsvolle, gut informierte und allzeit wechselbereite Kunden stellen für das Marketing eine aktuelle Herausforderung dar. Während ihres Kauferlebnisses möchten sie nicht mehr von allgemeiner, penetranter oder bedeutungsloser Werbung aufgehalten werden. Immer öfter setzen Konsumenten beispielsweise auf die Hilfe von Ad Blockern. Native Advertising bietet eine Möglichkeit, Werbung elegant-dezent in eine für den Kunden vertrauensvolle und interessante Content-Umgebung einzugliedern und auf diese Weise von Synergieeffekten zu profitieren.

7. Mobile Video

Mobile Web, Smartphone-Kameras, Social Media und maßgeschneiderte Apps haben das Kommunikations-Medium „Video“ im Nutzungsverhalten an vorderste Stelle befördert. Als von Nutzern generierter und geteilter Content, News- oder Entertainment-Beiträge oder clevere Markenbotschaften sind Videos aus den sozialen Medien nicht mehr wegzudenken. Innovative 360-Grad-Videos ermöglichen zudem ungewöhnliche Web-Reportagen oder auch authentische Einblicke in ein Unternehmen.

8. Live Content

Im Netz ergänzen Livecasts (Wortschöpfung aus „Live“ und „Broadcast“) den Bewegtbild-Trend um den Echtzeitfaktor. Der Streaming-Dienst Periscope, 2015 von Twitter aufgekauft, kombiniert die Übertragung mit Echtzeit-Interaktionen seiner Nutzer. Ein Periscope-Livecast kann in der Timeline eines Twitter-Accounts gezeigt werden, was zusätzliche Reichweite verspricht. Auch Facebook verfügt inzwischen über eine Live-Anwendung. Wurden die Streams bislang eingesetzt, um Events (Keynotes, Pressekonferenzen, Interviews) ins Netz zu übertragen, entdecken nun Marketer das Potenzial von „Live“ für ihr Content Marketing.

9. Influencer Marketing

Mit der Video-Plattform YouTube, die zum Google-Universum gehört, erhält Influencer Marketing neues Gewicht. Beliebte YouTuber bringen ihren jungen Fans und Followern im Do-it-yourself-Stil Produkte und Tipps nahe, mit denen sie selbst gute Erfahrungen gemacht haben. Konsumenten vertrauen jetzt nicht mehr nur den Empfehlungen aus dem Familien- und Freundeskreis, sondern auch denen von ihnen vertrauten Personen aus dem Internet („Everyday Web Personalities“), sofern diese authentisch sind.

Marketing Trends
Marketing Trends

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Wir zeigen hier einige der interessantesten Links mit Mehrwert auf

10. Social Media

Facebook, Twitter, XING, LinkedIn, YouTube & Co. gelten bereits als allgemeine Standards, während junge Social-Media-Dienste wie Snapchat, Instagram und Whatsapp gerade vorsichtig für innovative Kampagnen getestet werden. Der Hype um die Präsenz in den sozialen Medien hat sich gelegt, etliche Unternehmen stellen ihren Nutzen fürs Marketing schon wieder infrage. Werbeformate, die sich ständig ändern und unsichere Rechtslagen sind für die Marketingstrategie im Unternehmen eine Herausforderung. Das Potenzial zur Interaktion in diesen Kanälen wird besonders von kleinen und mittleren Unternehmen nicht optimal ausgeschöpft. Große Marken nutzen sie beispielsweise als eine Möglichkeit des Beschwerdemanagements.

11. Snack Content

Mit den bei jungen Menschen so beliebten Instant-Messaging-Apps (zum Beispiel Snapchat, dessen Chatverlauf sich nach kurzer Zeit selbst löscht) wird „Snack(able) Content“ attraktiv. Solche Content-Häppchen sind einfach zu produzieren und leicht zu verdauen – ein Plus angesichts niedriger Aufmerksamkeitsspannen. Kurzvideos, Fotostorys und Gewinnspiele werden hierbei genutzt, um Markenbotschaften viral zu verbreiten oder auch weitere Plattformen eines Unternehmens zu bewerben.

Fazit: Die Loyalität des Kunden als Allzeit-Trend

Der entscheidende Trend, wie wir meinen: Unternehmen sollten alles tun, das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen und zu halten. Dazu gehören emotional ansprechende Botschaften und Markenerlebnisse sowie relevante Lösungen. Je mehr die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt gestellt werden, desto höher fällt dieser Vertrauensvorschuss aus. In hoch veränderlichen und zudem hoch vernetzten Zeiten, wo schlechte Nachrichten in kürzester Zeit verbreitet werden, gewährleisten Glaubwürdigkeit, Authentizität und Kundenorientierung den unternehmerischen Erfolg. Nicht zuletzt auch, weil überzeugte und loyale Kunden die besten Botschafter einer Marke sind.

Marketing Trends
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