44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt erhalten

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44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt erhalten

Die bisherige 44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt in unveränderter Form bestehen – das hat die Bundesregierung final entschieden. Damit können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern monatlich bis zu 44 Euro als Sachbezug über Gutscheine zukommen lassen, ohne dass der Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Für den Arbeitnehmer entspricht in diesem Fall Brutto gleich Netto.

Bereits 2012 erbrachte der Bundesrat den Vorschlag, den Freibetrag auf 20 Euro zu senken, was jedoch durch die Bundesregierung abgelehnt wurde. Durch den Regierungswechsel im vergangenen Herbst kam der Gesetzentwurf erneut auf den Tisch. In der Kabinettssitzung vom 30.04.2014 lehnte die Bundesregierung in einer Stellungnahme den Entwurf wiederholt ab. Als Begründung für die Ablehnung gab sie an, dass der Vorschlag die Gestaltung des steuerfreien Sachbezugs begrenze. Arbeitgeber hätten durch die Absenkung einen erhöhten Aufwand, was dem angestrebten Ziel einer Steuervereinfachung widerspricht.

So gilt weiterhin: “Sachbezüge, die nach Satz 1 zu bewerten sind, bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen”, § 8 EStG Einnahmen (2)11.

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern beispielsweise Rabatte und Subventionen in der Kantine gewähren oder ihnen Tank- bzw. Einkaufsgutscheine zukommen lassen. Während Geld beispielsweise schnell dazu verwendet wird, laufende Rechnungen zu bezahlen (und so nicht bewusst wahrgenommen bzw. eingesetzt wird), bieten Gutscheine als Sachbezug den Vorteil, dass sich der Mitarbeiter bewusst selbst beschenkt. Der Betrag wird für persönliche Wünsche genutzt und geht nicht als Ausgabe für Alltägliches unter. Zudem wird eine emotionale Verknüpfung zum Arbeitgeber hergestellt. BONAGO bietet unter anderem die MitarbeiterCARD an, welche Mitarbeitern eine freie Auswahl bei über 100 Gutscheinpartnern ermöglicht und dem Unternehmen zusätzlich als Kommunikationsplattform und Instrument zur Mitarbeiterbindung dient.

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AutorIn:

Anna Becker

Anna Becker ist Treiber der Innovation im HR Bereich von BONAGO – seit ihrem Einstieg ist sie dafür bekannt, die neuesten Entwicklungen im Personalbereich vorzustellen und zu etablieren. Mittlerweile gilt sie als Expertin für Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterbelohnung und Social Recognition. Anna Beckers favorisierte Maßnahme zur Mitarbeiterbindung ist die MitarbeiterCARD, weshalb sie ihre neuen Erkenntnisse und Ideen zur Verbesserung stets an die Kollegen weitergibt. Ihr Wissen verbreitet sie nicht nur auf dem BONAGO-Blog, Events wie die Zukunft Personal und Business Netzwerke sind ihre zweite Heimat.