Alles Wissenswerte zum Thema: Entgeltoptimierung


Inhaltsverzeichnis

Welche Vorteile bietet die Entgeltoptimierung?

Welches sind die bekanntesten Maßnahmen zur Entgeltoptimierung?

Welche Freigrenzen können berücksichtigt werden

Was macht Gutscheine für eine Entgeltoptimierung attraktiv

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Grundlagen der Entgeltoptimierung


Welche Vorteile bietet die Entgeltoptimierung?

Arbeitgeber können einen Teil des Gehalts ihrer Mitarbeiter steuer- und abgabenoptimiert auszahlen. Das kann ihnen selbst Lohn- und Lohnnebenkosten einsparen und gleichzeitig das Nettogehalt der Arbeitnehmer erhöhen. Im Rahmen des Einkommensteuer-Gesetzes werden dazu Lohnbestandteile verwendet, die entweder komplett steuer- und sozialabgabenfrei sind oder sozialabgabenbefreit nur mit einer Pauschalsteuer nach § 37 EStG belegt werden.

Solche Sach- oder auch Gehaltsnebenleistungen müssen vom Arbeitgeber stets zusätzlich zum regulären Gehalt oder Lohn gewährt werden. Grundsätzlich wird als „Sachbezug“ jede Zuwendung bezeichnet, die nicht in Geldform erfolgt – dazu zählen auch geldwerte Vorteile oder Naturallöhne.

Entgeltoptimierung

Vorteile für den Arbeitgeber

  • Sie reduzieren Lohn- und Lohnnebenkosten spürbar.
  • Gleichzeitig werten sie ihre Arbeitgebermarke auf, indem sie Anreize zur Mitarbeiterbindung und zur Mitarbeitermotivation stiften.

Vorteile für Mitarbeiter

  • Sie erhalten mehr Netto vom Brutto ihres Gehalts und können sich bei privaten Konsumwünschen mehr leisten.
  • Sie freuen sich über ein anerkennendes und wertschätzendes Extra ihres Arbeitgebers als Lohnnebenleistung.

 

 


 

Welches sind die bekanntesten Maßnahmen zur Entgeltoptimierung?

Zur Entgeltoptimierung werden gern alternative Bausteine in den Bruttolohn integriert, die beispielsweise auf ein höheres Nettoeinkommen oder auf günstigere Zusatzleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge abzielen. Im Vergleich zur klassischen Bruttolohnerhöhung (über eine Gehaltserhöhung, eine Geldprämie oder mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld) lassen sich auf diese Weise Lohnkosten sowie Steuern und Abgaben vermeiden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Hier einige der bekannteren Beispiele:

Entgeltoptimierung über steuer- und sozialabgabenfreie Zuschüsse und Sachbezüge

  • Gutscheine und Gutscheinkarten, die an Sachleistungen gebunden sind und nicht „monetär“ ausbezahlt werden
  • Zuschüsse zum Kindergartenplatz
  • Zuschüsse zu Krankenkassen-Zusatzleistungen
  • Zuschüsse zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung
  • Überlassung von Smartphones, Tablets und Laptops zur privaten Nutzung

Entgeltoptimierung über pauschal besteuerte Zuschüsse und Sachbezüge

  • Verbilligt bzw. unentgeltlich abgegebene Mahlzeiten, Barzuschüsse zu Mahlzeiten
  • Fahrtkostenzuschüsse für die Fahrt von der Wohnung zur Arbeitsstätte, verbilligte bzw. unentgeltliche Beförderung zur Arbeitsstätte
  • Verbilligte bzw. unentgeltliche Übereignung eines Computers, Zuschüsse für einen privaten Internetzugang

Zu den Bausteinen, die sowohl attraktiv im Angebot als auch für Personalabteilungen einfach zu verwalten sind, zählen besonders die Erholungsbeihilfe, Gutscheine oder auch Zuschüsse für Kindergarten, Essen, Fahrtkosten oder privates Internet.

 

Infografik zum Thema Entgeltoptimierung

Entgeltoptimierung

 


Welche Freigrenzen können berücksichtigt werden

Damit möglichst viel Nettogehalt bei einem Mitarbeiter ankommt, gilt es für Arbeitgeber, die Vorgaben der Steuerbehörden bezüglich der Art des Sachbezugs und der Freigrenzen zu beachten. Das Einkommensteuer-Gesetz und entsprechende Richtlinien regeln detailliert, was und wie viel Unternehmen steuer- und sozialabgabenfrei an ihre Mitarbeiter weitergeben können.

Sachbezüge bleiben grundsätzlich steuerfrei, wenn deren Wert je Mitarbeiter eine bestimmte Freigrenze nicht überschreitet. Erhält der Mitarbeiter sie zusätzlich zum Gehalt bzw. Lohn, bleiben sie zudem auch sozialabgabenfrei. Von der Sozialversicherungspflicht befreite Sachbezüge fallen daher auch nicht ins Gewicht, wenn die 450-Euro-Grenze bei Minijobbern beachtet werden muss.

  • Bis zu einer Freigrenze von 44 Euro im Monat können so für Arbeitgeber und Arbeitnehmer keinerlei Abgaben für Steuern und Sozialversicherungen anfallen.
  • Diese Sachbezüge können auch kombiniert erfolgen. Dazu werden Maßnahmen je Mitarbeiter einfach aufaddiert. Existiert bereits ein Zuschuss zum Busticket im Wert von 15 Euro und soll im gleichen Monat noch ein Tankgutschein dazu kommen, sollten beide Maßnahmen zusammen die 44-Euro-Freigrenze nicht überschreiten, sonst wäre der Gesamtbetrag in diesem Monat steuer- und sozialversicherungspflichtig
  • Ergänzend ist zudem noch eine Freigrenze von 60 Euro im Jahr für einen konkreten Anlass möglich. Darunter fallen zum Beispiel Geschenke zum Geburtstag eines Mitarbeiters, zu einem Betriebsjubiläum, zur Hochzeit oder zur Geburt.
  • Engagierte Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auf diese Weise ein schönes Extra bis zu 528 Euro bzw. 588 Euro übers Jahr zukommen lassen.

 Was macht Gutscheine für eine Entgeltoptimierung attraktiv

Eine für Personalverantwortliche besonders einfach zu verwaltende und flexibel gestaltbare Form des Sachbezugs bieten Gutscheine und Gutscheinkarten. Den darauf bezifferten monetären Gegenwert für die Sachleistungen verstehen die Steuerbehörden nicht als Barleistung bzw. als Barlohnbezug.

Damit sind auch Gutscheine und Gutscheinkarten steuer- und abgabenfrei. Der Guthabenwert kann deshalb ohne steuerliche Konsequenzen bei der Umwandlung in eine Ware oder Dienstleistung auch mit einem höheren Kaufpreis verrechnet werden.

Ein weiteres Plus bei Gutscheinkarten: Die Personalabteilungen können darauf ohne große Aufwände auch regelmäßige monatliche Beiträge aufladen. Der Mitarbeiter kann diese entweder sofort in Waren oder Leistungen umsetzen oder auch längere Zeit für besonders attraktive Benefits ansparen. Das macht den Belohnungseffekt für ihn nachhaltiger.


Weiterführende Inhalte:

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