Betriebliches Gesundheitsmanagement: Alles Wissenswerte

Mann meditiert

 


Inhaltsverzeichnis

Erfolg und Erholung von Mitarbeitern gehen Hand in Hand

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Prävention als Ziel

Die Erholungsbeihilfe als Beitrag zur Work-Life-Balance

10 Fakten zur Erholungsbeihilfe

 


Sichern Sie sich Ihre kostenlose Zusammenfassung zum Thema:

Betriebliches Gesundheitsmanagement


Erfolg und Erholung von Mitarbeitern gehen Hand in Hand

Die moderne Arbeitswelt fordert ihren Tribut: Der technologische Wandel, komplexe Arbeitsstrukturen, ein hohes Arbeitstempo, Personalabbau und hohe Arbeitsverdichtung fordern Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen heraus. Ein weiterer Teil sind oft Termindruck, Überstunden, lange Pendelzeiten zum Arbeitsplatz und andere individuell belastende Faktoren, die bewältigt werden müssen.

Dabei bleibt die psychische Gesundheit immer öfter auf der Strecke. Die Folgen: Überlastung, Erschöpfung, Schlafstörungen, Angst, Burnout oder auch Depressionen. Dazu kommen somatische Krankheiten, die aus der psychischen Belastung resultieren können. Mann turnt auf BallDrei große Krankenkassen verzeichneten im vergangenen Jahr bei ihren Versicherten eine Zunahme von Arbeitsausfällen, die psychische Ursachen haben:

  • Die Ergebnisse des Psychoreports 2020 der DAK-Gesundheit, zeigten, dass in deutschen Organisationen die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen weiterhin steigen. Von 2000 bis 2019 gab es bei den Fehltagen aufgrund von psychischen Erkrankungen insgesamt einen Anstieg um 137 Prozent.
  • Laut dem Gesundheitsreport der BARMER entfiel der größte Anteil der Fehlzeiten 2019 mit 21,8 Prozent auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Gleich darauf folgen psychische Störungen mit 19,9 Prozent, dann Krankheiten des Atmungssystems mit 13,2 Prozent sowie Verletzungen mit 12,0 Prozent. Zu beachten ist, dass Psychische Störungen ausgesprochen zeitintensive Krankschreibungen verursachen. Wird eine Person mit einer entsprechenden Diagnose krankgeschrieben, dauerte diese im Durchschnitt 45 Tage.
  • Die Techniker Krankenkasse ermittelte, dass besonders oft junge Arbeitnehmer betroffen sind. Seit 2017 steigen Fehlzeiten aufgrund von Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen etc. stetig an. Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Störungen stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent beziehungsweise um 9,4 Fehltage je 100 Versicherungsjahre.

    Infografik zum Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Infografik Betriebliches Gesundheitsmanagement

 


 

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Prävention als Ziel

Für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen ist die Gesundheit von Mitarbeitern ein wesentlicher Faktor. Da die Krankheitstage immer weiter steigen, spielt das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) eine immer wichtigere Rolle. Das Ziel der Förderung von betrieblichem Gesundheitsmanagement ist eine geringere Anzahl von Fehltagen. Einerseits wirkt sich Stress negativ auf die Arbeitsleistung und auf die Arbeitsqualität aus. Fallen dann Mitarbeiter kurz- oder längerfristig aus, bleibt ihre Arbeit liegen und muss auf das verbleibende Team umgeschichtet werden. Alternativ muss kurzfristig Arbeitskraft von außerhalb beschafft werden. Das verursacht zusätzliche Arbeit sowie Personalkosten. Hohe Fehlzeiten stellen also im gesamten Unternehmen eine Herausforderung dar.

Mann meditiertArbeitgeber sollten daher alles dafür tun, die Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter langfristig zu erhalten. Organisationen sollten ihnen Möglichkeiten bieten, sich belastenden Situationen auch einmal entziehen zu können. Den Mitarbeitern Zeit und einen Ort zu geben, sich zurückzuziehen ist maßgeblich, indem sich Mitarbeiter Zeit nehmen, wird die Gesundheit gefördert. Das fängt an bei der Schaffung von ansprechenden Arbeits- und Pausenräumen und verbindlichen Ausgleichsregelungen für Pausen und Überstunden. Und es setzt sich fort in der klaren Abgrenzung von Arbeit und Privatleben sowie im Angebot von flexiblen Arbeitsmodellen oder Arbeitszeitkonten.

Mittels Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) können Unternehmen eine Kultur der Prävention institutionalisieren. Diese hat das Ziel, die Arbeits- und Organisationsgestaltung gesundheitsförderlich zu verändern und Arbeitnehmer zu einem entsprechenden Verhalten anzuleiten. Durch den Einsatz von betrieblichem Gesundheitsmanagement in Organisationen sollen hohe Fehlzeiten von Mitarbeitern verhindert werden. Weitere Eckpfeiler sind freiwillige Arbeitgeberleistungen zur Begleitung und Unterstützung.

Betriebliches Gesundheitsmanagement leicht gemacht – Das Multi FlexBen Portal

Wir bieten Ihnen ein individuelles Gesundheits- und Präventionsangebot – das BGM Budget im Multi FlexBen Portal.  Hier können Mitarbeiter  aus verschiedenen Maßnahmen wählen. Die Effektivität ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements steigt durch die Anpassung an die individuellen Bedürfnisse. Da es unser Ziel ist, Mitarbeiter und Arbeitgeber glücklich zu machen, haben wir ein System entwickelt, das eine riesige Bandbreite an Gesundheitsangeboten enthält, sodass alle auf ihre Kosten kommen und das Angebot auch wirklich angenommen wird.

Ebenfalls bietet BONAGO die Psychische Gefährdungsbeurteilung im Multi FlexBen Portal an. Unser BGM-Team kümmert sich um die Erhebung und Auswertung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Sie erhalten im Anschluss Handlungsempfehlungen – ganz einfach und ohne Aufwand für den Arbeitgeber.

Hier gehts zum Multi FlexBen Portal

Die Erholungsbeihilfe als Beitrag zur Work-Life-Balance

Was viele Unternehmen nicht wissen: Solche BGM-Leistungen sind meist mit wenig organisatorischem Aufwand möglich. Oft sogar steuer- und abgabengünstig, beispielsweise über Sachbezüge. Bis zu 44 Euro (der steuerfreie Sachbezug wird ab dem 01.01.2022 auf 50 Euro pro Monat erhöht) im Monat je Mitarbeiter kann ein Arbeitgeber dafür einsetzen. Darunter fallen auch Gutscheine und Gutscheinkarten, die für Erholung, Stressbewältigung, Entspannung, Ausgleichssport, Kurleistungen oder Wellness verwendet werden können. Mit diesem Angebot ist Gesundheitsförderung um vieles einfacher. Bis zum Jahresende kann so zusätzlich zum Gehalt ein Extra-Guthaben bis 528 Euro zusammenkommen. Das ist weitaus attraktiver als Urlaubsgeld, von dem nach Abzug von Steuern viel zu wenig übrig bleibt!


Das könnte Sie auch interessieren:

Mehr Gesundheit im Büro? Jetzt auch steuerfrei

Verantwortungsbewusste und vorausdenkende Arbeitgeber kümmern sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter, um sich ihre Leistung langfristig zu sichern


Auch im Rahmen der Erholungsbeihilfe lassen sich solche BGM-Leistungen wirkungsvoll realisieren. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern gezielt Zuschüsse als Erholungsbeihilfe zukommen lassen, die diese ausschließlich für Urlaub und Erholung verwenden. Jeder Mitarbeiter kann so einmal im Jahr 156 Euro steuer- und abgabenfrei erhalten. Dazu kommen 104 EUR für den Partner und 52 EUR je Kind unter 18 Jahren mit Anspruch auf Kindergeld. Ist der Urlaub für die gesamte Familie gesichert, trägt auch das zur nachhaltigen Entspannung von Arbeitnehmern bei!

Mitarbeiter, die sich so in ihrer Work-Life-Balance unterstützt wissen, sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch motivierter und engagierter bei der Arbeit. Ein überzeugendes und verlässliches Engagement ihres Vorgesetzten für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden strahlt auch auf die Arbeitgebermarke und die Unternehmenskultur insgesamt zurück. Mit positiven Effekten in der Außenwahrnehmung, im Recruiting und für die Mitarbeiterbindung!

10 Fakten zur Erholungsbeihilfe

Obst
  • Die Erholungsbeihilfe basiert auf § 40, Absatz 2, Satz 2 des Einkommensteuergesetzes.
  • Sie ist eine freiwillige Arbeitgeberleistung.
  • Sie kann für eine zweckgebundene Verwendung ausbezahlt werden.
  • Sie ist nur für die Erholung bestimmt und kann nur dafür verwendet werden.
  • Sie ermöglicht Mitarbeitern einen steuergünstigen Zuschuss zum Erholungsurlaub.
  • Sie kann als Barzuschuss oder als Sachbezug ausgegeben werden.
  • Sie wird pauschal versteuert mit 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Kirchensteuer (zwischen 4 und 7 %).
  • Sie kann nur einmal jährlich pro Haushalt vergeben werden.
  • Sie erlaubt je Mitarbeiter 156 EUR Zuschuss. Für den Partner kommen weitere 104 EUR und für jedes Kind unter 18 Jahren mit Anspruch auf Kindergeld jeweils 52 EUR hinzu.
  • Eine rechtskonforme Dokumentation dient als Grundlage für die Erholungsbeihilfe.

 


Weiterführende Inhalte:

Lösung Erholungsbeihilfe für die Praxis

Die ErholungsCARD setzt genau an dieser Stelle an und ermöglicht eine rechtskonforme Umsetzung der sogenannten Erholungsbeihilfe – steueroptimiert für Arbeitgeber (Ausgabenreduktion durch Pauschalversteuerung) und Arbeitnehmer (brutto = netto). Die personalisierbare und individualsierbare Gutscheinkarte funktioniert als Alternative zum Urlaubsgeld oder auch als zusätzlicher Benefit für den Mitarbeiter. 156 EUR und mehr sind hier pro Mitarbeiter jährlich möglich.

Die ErholungsCARD ist damit die ideale Lösung, um über die Gesundheitsvorsorge bzw. Gesundheitsprävention mehr Mitarbeiterbindung zu erreichen.

Hier gehts zur ErholungsCARD

 

Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zum Thema:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wissenspapier

 

Füllen Sie hierzu das untenstehende Formular aus und Sie erhalten ein Wissenspapier über wichtige Fakten und interessante Trends im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement bequem per E-Mail.

Kontakt Longlead - Download

  • * Erforderliche Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mitarbeiterbindung: Alles Wissenswerte

Besonders für Personalentscheider in KMU könnten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ein wichtiges Asset in der künftigen HR-Strategie werden. Warum ist das so? Worin liegen die Vorteile? Lesen Sie dazu unseren „Wissenswert“-Überblick.

ReiseGutschein 150 EUR

Deutschland gilt als sehr reisefreudige Nation, so gaben die Bundesbürger, laut Zahlen der GfK, im Jahr 2017 rund 14 Milliarden Euro für die schönsten Wochen des Jahres aus.