Glossar: Klar und verständlich – von A bis Z

Alle Begriffserläuterung rund um die Themen Motivation, Prämien, Boni und Gutscheine finden Sie hier.

A

Active Sourcing

Active Candidate Sourcing, kurz Active Sourcing genannt, beschreibt die proaktive Rekrutierung von geeigneten Bewerbern.

Während bei klassischen Stellenausschreibungen die Personalleiter passiv bleiben und den Eingang von Bewerbungen abwarten, wird beim Active Sourcing direkt auf potentielle Arbeitnehmer zugegangen, um diese für das Unternehmen zu gewinnen.

Soziale Netzwerke und Karrierenetzwerke, wie beispielsweise Xing, eignen sich besonders gut für Active Sourcing, da Personaler hier unter allen Nutzern die passenden Kandidaten herausfiltern und kontaktieren können. Da neben aktiv Suchenden auch passiv Suchende durch Active Sourcing rekrutiert werden können, erhöht sich der Kandidatenpool für den Personaler entsprechend.

Active Sourcing wird nicht nur online betrieben, sondern kann auch offline genutzt werden. Grund für das Herantreten der Unternehmen an Arbeitskräfte ist der seit längerem auf dem Markt herrschende Fachkräftemangel. Dieser zwingt die Personalverantwortlichen, im sogenannten „war for talents“ mit anderen Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter zu konkurrieren.

Arbeitgebermarke

Siehe Employer Branding


B

Belohnung

Der Begriff Belohnung bezeichnet eine positive Rückmeldung und Verstärkung auf erfolgreiches Abschließen einer Handlung, beispielsweise ein Projekt oder einen Auftrag. Durch die Belohnung wird ein Anreiz gesetzt, ein bestimmtes Verhalten zu wiederholen und gegebenenfalls zu verbessern.

Es lassen sich zwei Varianten von Belohnungen unterscheiden:

1. Die intrinsische Belohnung entsteht aus der eigenen Motivation.
2. Bei der extrinsischen Belohnung handelt es sich um eine bestätigende Geste von einer weiteren Person.

Bonusprogramm

Bonusprogramme, häufig auch „Bonussysteme“, „Kundenbindungsprogramme“ oder „Prämienprogramme“ genannt, sind ein von Unternehmen genutztes Instrument zur Bindung – mit dem Ziel mehr Aktivität bzw. reduzierte Wechselbereitschaft zu erreichen. Die Zielgruppen solcher Systeme sind Kunden, Mitarbeiter oder Vertriebspartner. Diese Teilnehmer am Programm erhalten als Belohnung für ihre Aktivität Punkte, Credits oder ähnliche virtuelle Währungen. Diese können dann gegen Prämien eingetauscht werden, die von Sachprämien bis hin zu Gutscheinen reichen können.

Einsatzbeispiele aus der Praxis:

  • Mitarbeiter erhält Credits für Teilnahme an Weiterbildung
  • Kunden erhält Punkte für Einkauf
  • Vertriebspartner erhält Points für Abnahme eines bestimmten Artikels
Business-to-Business (B2B)

Business-to-Business, abgekürzt B2B oder auch B-to-B, bezeichnet Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Man verwendet diesen Begriff für Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen an andere Unternehmen verkaufen und nicht etwa an Endkunden 

Business-to-Consumer (B2C)

Business-to-Consumer (B2C) bezeichnet ein Geschäftsmodell, in welchem Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen an Endkunden verkaufen. Es steht im Gegensatz zum B2B-Modell und ist Teil des B2B2C-Modells.

Business-to-Business-to-Consumer (B2B2C)

Ein Geschäftsmodell, welches indirekt den Endkunden erreicht, wird Business-to-Business-to-Consumer (B2B2C) genannt. Hier verkauft ein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen an ein anderes Unternehmen, welche diese dann an Endkunden verkauft oder ihnen zur Verfügung stellt.


C

Candidate Relationship Management

Candidate Relationship Management bezeichnet die Kontaktpflege von Personalentscheidern zu potenziellen Mitarbeitern. Die Kandidaten befinden sich zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis. Durch den Beziehungsaufbau hält sich der Personalverantwortliche die Möglichkeit offen, zukünftig verfügbare Stellen mit diesen Kandidaten zu besetzen. Vor allem in Zeiten von Personalknappheit bewährt sich diese Rekrutierungsmaßnahme.

Der Talentpool aus Kandidaten umfasst ehemalige Praktikanten, Auszubildende oder Festangestellte. Aber auch Kandidaten, die durch Veranstaltungen wie Jobmessen oder Talentwettbewerbe in Kontakt mit dem Unternehmen gekommen sind, können im Talentpool registriert sein. Dies sind beispielsweise Studenten, Absolventen oder anderweitige Fachkräfte mit hohem Potenzial.

Das Candidate Relationship Management stellt einen wichtigen Erfolgsgaranten im Talent Recruiting dar, denn das Unternehmen spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern kann auch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bedeuten.

Cashback

Der Begriff Cashback bedeutet wörtlich übersetzt „Rückerstattung“ oder „Barauszahlung“ (engl.). Bei Cashback-Systemen erhält der Konsument dementsprechend ein Guthaben, welches dem Nutzerkonto gutgeschrieben wird, oder in manchen Programmen auch auf das Bankkonto ausgezahlt werden kann. Der Kunde kann das Guthaben somit für den nächsten Kauf verwenden und wird an das Unternehmen gebunden. Dabei ist der Einsatz des Instruments Cashback sowohl als langfristiges Programm/System denkbar, als auch im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion.

Closed-Loop-Karten

Closed-Loop-Karten sind Gutscheinkarten, die im Einzelhandel gekauft und ausschließlich in den unternehmenseigenen Filialen  eingelöst werden können. Ein Gutschein von H&M beispielsweise kann nur in den eigenen Filialen eingelöst werden.

Compliance

Der Begriff Compliance (dt. Regelkonformität) bezeichnet die Einhaltung unternehmensrelevanter Gesetze, Vorschriften und Richtlinien. Ziel des Compliance-Managements ist, das Risiko zu minimieren und die Effizienz sowie die Effektivität der Unternehmung zu steigern.

Oft bilden Unternehmen eine eigene Abteilung für das Compliance-Management, um das regelkonforme Verhalten des Unternehmens und dessen Mitarbeitern zu gewährleisten. In dieser Abteilung schaffen dann Compliance-Manager Vorkehrungen und Maßnahmen zur Einhaltung der vorgegebenen Richtlinien. Zu diesen Richtlinien zählen aber nicht nur gesetzliche Ge- und Verbote, sondern auch Wertvorstellungen, Moral und Ethik. Mit Hilfe des Compliance-Managements werden Geschäftsprozesse definiert und Transparenz innerhalb des Unternehmens geschaffen.

Mittlerweile regeln Unternehmen auch den Umgang mit Geschenken durch festgelegte Verhaltensregeln. Mitarbeiter wissen dadurch, welche Geschenke sie bis zu welchem Wert ohne Bedenken und Rücksprache mit dem Vorgesetzten annehmen können. Bestechlichkeit und Einflussnahme auf unternehmensbezogene Entscheidungen durch Geschenke von und an Mitarbeiter und Vertriebspartner soll durch die Anwendung von Compliance vermieden werden.

Consumer Promotions

Consumer Promotions sind attraktive Produktzugaben in Form von Gutscheinen. Im Rahmen von Promotion-Aktionen werden sie zum Beispiel am Point of Sale mit Plakaten, Spots oder Produktaufklebern beworben. Die Gutscheine können je nach Kampagne für Dienstleistungen oder Sachprämien aus den Bereichen Lifestyle, Reisen, Wellness, Gastronomie oder Sport eingelöst werden.
Unternehmen setzen Consumer Promotions ein, um sich von Wettbewerbern abzuheben, da eine Diversifikation zwischen den einzelnen Produkten verschiedener Anbieter durch die Produkteigenschaften oft nicht mehr gegeben ist. Ziel ist es, die Kaufentscheidung für das Produkt durch die Zugabe positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig fördert der Einsatz von Consumer Promotions die Kundenloyalität, trägt zur Neukundengewinnung bei und stärkt die Marke bzw. steigert die Markenbekanntheit. Außerdem eignen sich die Produktzugaben zur Kundenrückgewinnung und einem positiven Imagetransfer.
Consumer Promotions überzeugen besonders durch ihre hohe Wertanmutung und den relativ geringen Einkaufspreis. Zudem werden sie passend zum Produkt und den Interessen der Zielgruppe ausgewählt und individuell auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten. Interessiert sich eine Kundin beispielsweise für ein Sportoutfit, kann ihr als Kaufanreiz eine kostenlose Yogastunde als entsprechend feminine Zugabe dienen. Ein Beispiel für den Einsatz von Consumer Promotions zur Neukundengewinnung ist eine kostenlose Autowäsche beim Abschluss einer KfZ-Versicherung.

Corporate Brand

Siehe Employer Branding

Coupon

Ein Coupon ist eine kostenlose Zugabe, die einen ausgewiesenen Rabatt gewährt. Produkthersteller zum Beispiel geben Coupons aus, mit denen der Konsument einen Preisvorteil von beispielsweise 20% beim Kauf eines Produkts erhält. Coupons sind also im Gegensatz zu Gutscheinen an eine bestimmte Leistung gebunden. Vor allem in Bonusprogrammen, aber auch in Partnerprogrammen finden Coupons Anwendung.

CRM

CRM steht für Customer-Relationship-Management, d.h. Kundenbeziehungsmanagement. Darunter versteht man die systematische Gestaltung aller Beziehungen und Interaktionen eines Unternehmens mit bestehenden und potenziellen Kunden. CRM ist nicht als isoliertes Instrument zu betrachten, sondern muss als Unternehmensphilosophie in die Prozesse einfließen, um eine konsequente Kundenorientierung zu erreichen. Die Implementierung eines CRM-Software-Tools ist dafür ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung einer optimalen Gesamtwirkung.

Zielsetzung von CRM ist die gemeinsame Schaffung von Mehrwerten auf Kunden- und Lieferantenseite über die Lebenszyklen von Geschäftsbeziehungen. In wettbewerbsintensiven Märkten ist die Kenntnis der Kundenwünsche und das Einkaufsverhalten elementar, um erfolgreich Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Grundlage stellt eine Datenbank dar, in der alle relevanten  Informationen gesammelt werden. Unternehmen setzen vermehrt computergestützte CRM-Systeme ein. Das Ziel ist, fortwährend und systematisch Informationen zu sammeln, zu analysieren und zu bewerten.


E

Employee Benefits

employeeBenefits

Unter employee benefits versteht man eine indirekte, nicht in Geld gezahlte Vergütung für Angestellte. Man kann sie grob in zwei Kategorien unterteilen:

a) Leistungen, die vom Gesetz vorgeschrieben werden. Dazu zählen beispielsweise Sozialversicherung oder Arbeitslosengeld.

b) Leistungen, die nicht vom Gesetz vorgegeben sind. Diese Leistungen variieren nach Firma und Branche. Dazu zählen zum Beispiel Gesundheitsvorsorge oder bezahlter Urlaub. Auch zusätzliche Leistungen wie Auszeichnungen für besondere Erfolge durch Prämien oder ein eigener Pausenraum zählen zu den employee benefits.

Warum werden employee benefits eingesetzt?

Ein umfangreiches Zusatzleistungsprogramm kann für ein Unternehmen wichtig und nützlich sein, auch wenn es kostenintensiv ist. Neben dem Gehalt können aus Arbeitnehmersicht attraktive Zusatzleistungen ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Entscheidung für oder wider einen potenziellen Arbeitgeber sein.
Wie werden employee benefits eingesetzt?
Mitarbeiter erhalten einen steuerfreien Vorteil gegenüber anderen Arbeitnehmern, indem sie zusätzlich zum normalen Gehalt, regelmäßig oder zu bestimmten Anlässen weitere Benefits wie beispielsweise Gutscheine bekommen. Das Gutscheinmodell hat auch für das Unternehmen einen Vorteil: die durch die Gutscheine erworbenen Gegenstände werden vom Mitarbeiter positiv mit dem Unternehmen verknüpft.
Eine andere Methode, der sich manche Unternehmen bedienen, ist als „Cafeteriaplan“ oder „flexibles Vorteilsprogramm“ bekannt. Bei diesem System bekommt der Mitarbeiter eine gewisse Anzahl an Punkten. Diese können flexibel für verschiedene Leistungen wie Rabatte oder Mitgliedschaften in Anspruch genommen werden. So kann sich jeder Mitarbeiter sein individuelles Zusatzleistungspaket zusammenstellen.

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Employee Engagement

Der Begriff Employee Engagement (dt.: Mitarbeiterengagement) beschreibt die emotionale Bindung eines Arbeitnehmers an sein Unternehmen. Diese emotionale Bindung hat Einfluss auf die Leistungsbereitschaft und das Verhalten des Arbeitnehmers innerhalb des Unternehmens. Ein engagierter Mitarbeiter fühlt sich als Teil des Unternehmens und daher auch verpflichtet, Unternehmensziele zu erfüllen. Im Gegensatz zu zufriedenen Mitarbeitern sind engagierte Mitarbeiter eher dazu bereit, auch über die vorgeschriebenen Arbeitszeiten hinaus zu arbeiten. Denn engagierte Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben nicht nur aus monetären Anreizen, sondern wollen mit ihrer Arbeit zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Mitarbeiter sind engagiert und äußerst leistungsbereit, wenn sie sich in ihrer Beschäftigung gefordert und vom Arbeitgeber gefördert fühlen. Herrscht Vertrauen und eine gute Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, fühlen sich Mitarbeiter als Teil des Unternehmens. Wenn der Arbeitnehmer seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg erkennen kann, ist er stolz auf seine Arbeitsstelle und bemüht sich umso mehr.

Für Unternehmen lohnt es sich, das Engagement ihrer Mitarbeiter aktiv zu fördern. Denn zufriedene Mitarbeiter lassen sich meist schnell für einen höheren Lohn abwerben, engagierte Mitarbeiter hingegen bleiben trotz neuer Angebote dem Unternehmen länger treu.

Employer Branding

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Employer Storytelling

Das Employer Storytelling wird vor allem im Bereich des Employer Brandings als Teil des Personalmarketings angewendet. Beim Storytelling soll die Positionierung der Arbeitgebermarke in ein erzählerisches Gesamtkonzept eingebettet werden, um so die Unternehmenskultur und deren Herkunft glaubwürdig nach innen und außen kommunizieren zu können. Fakten und Daten zum Unternehmen selbst stehen tendenziell eher im Hintergrund, denn vordergründig geht es um das bildhafte und emotional aufgeladene Darstellen der Arbeitswelt. Im Unternehmen selbst liefert die Personalabteilung die Inhalte, während das Marketing den Transfer des Markenimages übernimmt. In der Praxis wird dies meist durch kurze Filme mit Mitarbeiter-Testimonials umgesetzt. Oft verwenden Unternehmen das Employer Storytelling auch für ganze Kampagnen.
Anders als beim klassischen Imagefilm erzählt der Mitarbeiter beim Employer Storytelling seine persönliche Geschichte frei von thematischen Vorgaben. Diese freien Erzählungen lassen ein Unternehmen sehr authentisch wirken und verleihen ein glaubwürdiges Arbeitgeberimage. Gleichzeitig kann das Employer Storytelling verwendet werden, um sich durch die individuelle, emotionale Note von der Konkurrenz abzuheben. Unternehmenskultur und Arbeitswelt werden somit lebhaft vermittelt und dank des emotionalen Charakters bleibt das Employer Storytelling dem Betrachter länger im Kopf.

Entgeltoptimierung

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E-Voucher

Der Begriff E-Voucher stammt aus dem Englischen und bedeutet elektronischer Gutschein. In der Regel wird dieser als elektronisches Zahlungsmittel beim Online-Shopping eingesetzt. Meist handelt es sich bei dem Gutschein um einen Code aus Zahlen und/oder Buchstaben, welcher am Ende einer Bestellung eingegeben und mit dem Endbetrag verrechnet wird. Jeder Code steht für einen realen Nennwert.

Allerdings ist die Abgrenzung im deutschen Sprachgebrauch zu Rabattcoupons nicht eindeutig.

Nicht zu verwechseln sind E-Voucher mit Gutscheinen zum Selbstausdrucken, die ebenfalls online erworben werden können. Diese sind sowohl im stationären Einzelhandel als auch online einlösbar.


F

Fachkräftemangel

Fachkräftemangel beschreibt eine Situation auf dem Arbeitsmarkt, in der die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften höher ist als die tatsächliche Verfügbarkeit.

Als Fachkräfte gelten in der Regel Arbeitnehmer, die eine bestimmte gewerbliche, kaufmännische oder akademische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Das ist unabhängig vom akademischen Grad. Besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind allerdings Berufe aus dem Gesundheitsbereich, dem technischen Bereich und der Informatik.

Der Fachkräftemangel hat verschiedene Auslöser. So spielt der demographische Wandel eine große Rolle. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand, während die geburtenschwächeren Jahrgänge der 1980er und 1990er zu wenig Nachwuchs für den Arbeitsmarkt liefern.

Feel-Good-Management

Das Feel-Good-Management (dt. Wohlfühlmanagement) beschreibt das Bemühen eines Unternehmens, sich um die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter außerhalb der eigentlichen Beschäftigung zu kümmern. Beim Wohlfühlmanagement wird der Mitarbeiter nicht nur als menschliche Ressource angesehen, sondern viel mehr als Individuum, das mit seinen persönlichen Ansichten und Bedürfnissen die Unternehmenskultur nachhaltig prägt. Ziel ist es, die allgemeine Zufriedenheit und damit die Produktivität zu fördern.

Das Feel-Good-Management findet seinen Ursprung in den USA, wo große Konzerne schon bereits seit mehreren Jahren Feel-Good-Manager zur Förderung ihrer Mitarbeiter einstellen. Auftrag eines Feel-Good-Managers ist es, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. In den Aufgabenbereich eines Feel-Good-Managers fallen bereits im Unternehmen etablierte Themen wie Work-Life-Balance, Karriereförderung, Gesundheits-, Team- oder Konfliktmanagement. Diese Wohlfühl-Manager kümmern sich somit um die menschliche Seite eines Unternehmens und versuchen diese durch geeignete Maßnahmen zu stärken. Denn Mitarbeiter, die sich in ihrer Unternehmensumwelt wohlfühlen und zufrieden sind, sind nachweislich produktiver und leistungsbereit.

Fringe Benefits

Unter Fringe Benefits (dt. Sachbezüge) versteht man alle freiwilligen Zusatzleistungen, die ein Unternehmen seinen Arbeitnehmern zukommen lässt. Statt einer Erhöhung des Bruttolohns erhält der Mitarbeiter bei den Fringe Benefits Sachleistungen in Form von Waren und Dienstleistungen. Fringe Benefits sind für den Arbeitnehmer somit geldwerte Vorteile, die er von seinem Arbeitgeber erhält. Beispiele für geldwerte Vorteile sind unter anderem betriebliche Kindergärten, Fahrtkostenübernahme, Bereitstellung eines Geschäftswagens, die Herausgabe von Essensgutscheinen und der vergünstigte oder entgeltfreie Erwerb von Unternehmenserzeugnissen. Steuerrechtlich ist es einem Unternehmen möglich, jedem Mitarbeiter Sachbezüge im Wert von 44 EUR monatlich steuerfrei zukommen zu lassen.


G

Generation X

Die Generation X, in Deutschland treffender als „Generation Golf“ beschrieben, bezeichnet die im Zeitraum von 1970 bis 1985 Geborenen. Für diese Generation ist das berufliche Vorankommen das wichtigste Ziel bei der Suche nach einem Job. Sie gilt als ambitioniert, individualistisch und ehrgeizig. Die Mitglieder der Generation X sind gut ausgebildet und arbeiten, um sich ein materiell abgesichertes Leben leisten zu können. Im Gegensatz zu ihrer Vorgänger-Generation, stellt die Generation X die Arbeit nicht vor andere Bedürfnisse, sondern betrachtet diese eher als Mittel zum Zweck: „Arbeiten, um zu leben, statt leben, um zu arbeiten“. Sie ist die erste Generation, die mit technischen Neuerungen wie Computerspielen aufgewachsen ist und bringt eine große Technikaffinität mit. Als erste Generation von berufstätigen Eltern wurden sie früh selbständig und unabhängig.

Im Berufsleben sind die Generation X und Generation Y zur Kooperation gezwungen, durch unterschiedliche Ziele und Vorstellungen bzgl. Arbeitsabläufe, hierarchischen Strukturen und Freizeitgestaltung, kann es zu Konflikten kommen. Dabei birgt die Zusammenarbeit der beiden Generationen großes Potenzial an Mehrwert in sich. Ein Reverse-Mentoring-Programm, bei dem jüngere Mitarbeiter älteren Führungskräften zugewiesen werden, kann helfen, die Kluft zwischen den Generationen zu schließen

Generation Y

Als Generation Y bzw. Internet-Generation oder Millenials, werden die Jahrgänge bezeichnet, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden.

Die Generation Y gilt als vergleichsweise gut ausgebildet und zeichnet sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus. Es ist die erste Generation, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die Wichtigkeit von Hierarchien, Status und Prestige sinkt, während Freude an der Arbeit und deren Sinnhaftigkeit in den Vordergrund rückt.

Gerade im Bezug auf die Arbeitswelt hat diese Generation andere Ansprüche als ihre Vorgänger. Selbstbestimmt und weltoffen erwarten sie von ihren Arbeitgebern mehr als nur Gehalt. Wichtiger sind für sie Work-Life-Balance, Eigenverantwortung und Selbständigkeit.

Die Generation Y wurde von den Eltern stark gefördert und ist selbstbewusster als die Vorgängergeneration. In Zeiten des Fachkräftemangels finden die neuen Forderungen immer mehr Gehör, denn qualifizierte Arbeitskräfte werden rar. Um gute Arbeitskräfte zu halten, wird eine effiziente Employer Branding-Strategie immer wichtiger. Sie hat das Potenzial, die Fachkräfte langfristig im Unternehmen zu halten und qualifizierte Bewerber anzuwerben.

Give-Away

Ein Give-Away ist ein kostenloses Werbegeschenk, das eingesetzt wird, um beim Konsumenten Aufmerksamkeit und Wohlwollen zu generieren. Give-Aways sind nicht an den Kauf eines Produkts oder die Inanspruchnahme einer Leistung gebunden.

Gültigkeitsdauer

Die Gültigkeitsdauer gibt an, in welchem Zeitraum etwas wirksam ist, anerkannt wird, beziehungsweise rechtskräftig ist.

Gutscheine sind ab Ausstellungsdatum in der Regel drei Jahre bis zum Jahresende gültig. Hierbei wird sich an der Verjährungsfrist zivilrechtlicher Ansprüche orientiert.

Geldgebundene Gutscheine mit einem bestimmten Nennwert, müssen mindestens drei Jahre gültig sein. Da der Gutschein durch bestimmte Faktoren, wie eine Inflation, mit der Zeit an Wert verliert, liegt das Risiko allein beim Gutscheininhaber – der Aussteller trägt kein Risiko und ist daher nicht zu einer Gültigkeitskürzung berechtigt. Nach Ablauf der Befristung ist das Unternehmen nicht mehr verpflichtet, den Gutschein einzulösen.

Gutschein

Gutscheine gibt es im Papierformat, auf Karten oder auch in digitaler Form als mobile oder E-Voucher. Auf dem jeweiligen Medium ist ein festgelegter Betrag als Guthaben ausgeschrieben bzw. aufgeladen, der für bestimmte Produkte oder Leistungen eingelöst werden kann. Bei Gutscheinkarten ist zwischen Closed-Loop-, Open-Loop-, und Restricted-Loop-Karten zu unterscheiden. Die gesetzliche Laufzeit eines Gutscheins beträgt in Deutschland drei Jahre.

Gutschein vs. Coupon

Prepaid Karten, Coupon, Geschenkkarte oder Einkaufsgutschein. Gutscheine & Co. sind mittlerweile aus dem deutschen Einzel- und Onlinehandel nicht mehr wegzudenken. Vor allem zu Geburtstagen oder zu Weihnachten finden sie unter den Endverbrauchern reißenden Absatz. Begriffe wie Gutschein und Coupon werden auf dem deutschen Markt häufig synonym verwendet. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Begriffen?

Ein Gutschein ist ein Wertpapier, das seinem Besitzer einen Anspruch auf eine genau definierte Leistung oder einen festgelegten Betrag berechtigt. Gutscheine werden hierzulande nicht nur im privaten Bereich gebraucht, sondern auch im B2B-Bereich eingesetzt. Vertriebspartner, Kunden oder Mitarbeiter können damit incentiviert und belohnt werden.

Mit Coupons verhält es sich etwas anders. Sie sind immer mit bestimmten Nebenbedingungen verbunden. Sie gewähren bei Vorlage einen Vorteil beispielsweise in Form eines Rabattes oder einer Produktzugabe und können nur einzeln eingelöst werden.

Unter dem Begriff Couponing, auch Gutscheinmarketing genannt, versteht man alle Gutscheinaktionen eines Unternehmens oder Dienstleisters. Zur Abwicklung wendet sich das Unternehmen in der Regel an ein spezielles Portal, welches gegen Provision die Vermarktung und den Vertrieb der Gutscheine übernimmt. Bekannte Deal-Plattformen sind beispielsweise Groupon oder Daily Deal. Couponing hat in Deutschland noch nicht dieselbe Akzeptanz wie in den USA erlangt, allerdings rechnet man in Zukunft mit einem starken Anstieg der eingelösten Coupons.


I

Incentive

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Incentivierung

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Ideenmanagement

Ideenmanagement (IDM) umfasst die ständige Ideenförderung aller Mitarbeiter eines Unternehmens. Mit den Ideensammlungen und -umsetzungen von Mitarbeitern sollen Abläufe in Firmen auf dem aktuellen Stand bleiben und permanent verbessert werden. Richtig eingesetzt, fördert Ideenmanagement Kostenersparnis, Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und trägt zur Motivation der Mitarbeiter bei.

Ideenmanagement ist der Oberbegriff für ein mitarbeitereinbeziehendes Optimierungssystem und setzt sich aus dem Betrieblichen Vorschlagswesen (BVW) und dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zusammen.

Früher wurde der Begriff Betriebliches Vorschlagswesen als Synonym für Ideenmanagement verwendet. BVW bedeutet, alle Mitarbeiter, nicht nur Manager und Experten, können ihre Ideen zur Unternehmensoptimierung einreichen. Sie bekommen eine Prämie, wenn die Idee umgesetzt wird. Da der Prozess nicht zu einem festen Zeitpunkt stattfindet, ist es eine spontane Ideenfindung.

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (gelenkte Ideenfindung) ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements. Er trägt in kleineren Schritten zur stetigen Verbesserung der Produkt-, Service- und Prozessqualität bei. Die Mitarbeiter analysieren in sogenannten KVP-Teams ihren Arbeitsbereich und entwickeln gemeinsam Verbesserungsvorschläge. Im Gegensatz zum BVW ist die Ideenfindung hier auf bestimmte Bereiche festgelegt.

Es gibt verschiedene Weiterentwicklungen des Ideenmanagements. Eine davon ist die Erweiterung zum Wissensmanagement, bei der die Mitarbeiter sich weiter fortbilden können. Außerdem könnten neue Ideen in Zukunft auch von Kunden stammen, indem man das Ideenmanagement mit dem Beschwerde- und Feedbackmanagement kombiniert.

Sehen Sie hier einen kurzen Video-Beitrag zum Thema Ideenfindung.

Quelle: http://www.dib.de (Das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft als Dachorganisation für Ideenmanagement in Deutschland)


K

Kundenakquise

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Kundenakquise.

Kundenbindung

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Kundenbindung.

Kundenkarten

Die Kundenkarte stärkt durch verschiedene Vorteile die Kundenbindung. Die Vorteile werden dem Kunden in Form von Rabatten, Zugaben, besonderen Leistungen, Gewinnspielen oder Bonuspunkten gewährt. Bei der Erstellung des Konzeptes sollte darauf geachtet werden, dass die Vorteile für den einzelnen Kunden relevant und attraktiv sind und stets im Zusammenhang mit dem Warenangebot und den Kernkompetenzen des Unternehmens stehen.


L

Lohnkostenoptimierung

Ziel einer Lohnkostenoptimierung ist es, die effektiven Lohn- und Gehaltskosten zu reduzieren. Dazu werden bekannte Lohnkostenbestandteile wie steuerfreie oder pauschal lohnbesteuerte Zuschüsse und Sachbezüge strategisch ins Einkommen integriert.

 

Weiterführende Informationen:

Das bisherige Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers wird in mehrere Einkommensbestandteile zerlegt. Dann werden neue Lohn- bzw. Gehaltsbausteine, die zum Beispiel auf ein höheres Nettoeinkommen des Mitarbeiters abzielen, integriert. Diese Bausteine sind entweder nur pauschal zu versteuern oder steuer- und sozialversicherungsfrei. Bei einer Pauschalierung wird die Lohnsteuer nach einem vorgegebenen Steuersatz erhoben und nicht nach dem Steuersatz des Arbeitnehmers. Die Pauschalsteuer ist damit endgültig, muss also nicht mehr vom Arbeitnehmer in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Leistungen die pauschal versteuert oder steuerfrei integriert werden sollen müssen vom Arbeitgeber zusätzlich zum normalen Arbeitslohn gewährt werden.

Beispiele für steuerfreie Zuschüsse und Sachbezüge:

  • Gutscheine (bis maximal 44€ monatlich)
  • Kindergartenzuschuss
  • Krankenkassenzuschuss, betriebliche Gesundheitsförderung, Beiträge zur Altersversorgung
  • Überlassung von Telekommunikationsgeräten zur privaten Nutzung

Beispiele für pauschal lohnbesteuerte Zuschüsse und Sachbezüge:

  • Verbilligt/unentgeltlich abgegebene Mahlzeiten, Barzuschüsse zu Mahlzeiten
  • Fahrtkostenzuschüsse für die Fahrt von der Wohnung zur Arbeitsstätte, verbilligte/unentgeltliche Beförderung zur Arbeitsstätte
  • Verbilligte/unentgeltliche Übereinigung eines Computers, Zuschüsse für einen Internetzugang
  • Erholungsbeihilfen

Dabei ergeben sich mehrere Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Der Arbeitgeber kann durch die Lohnkostenoptimierung effektiv Personalkosten reduzieren und zusätzliche Liquidität schaffen. Der Mitarbeiter erhält durch die Optimierung der Lohnkosten ein höheres Nettoeinkommen.


M

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung

Unter Mitarbeiterbindung versteht man Maßnahmen eines Unternehmens, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. ans Unternehmen zu binden. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung reduzieren den Weggang von Mitarbeitern sowie hohe Trennungskosten, stärken das Arbeitsklima und die Kontinuität der Zusammenarbeit und tragen zu einem positiven Arbeitgeberimage (Employer Branding) bei.

Innerhalb der Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung unterscheidet man zwischen rationaler, emotionaler und qualifikationsorientierter Bindung. Rationale Bindung erreicht man durch Maßnahmen, die den Mitarbeiter finanziell entlasten. Emotionale Bindung dagegen benötigt Instrumente zur Förderung guten Betriebsklimas oder zur emotionalen Ausgeglichenheit des Mitarbeiters. Maßnahmen zur qualifikationsorientierten Bindung betreffen die Förderung fachlicher Kenntnisse sowie Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung.

 

Die wichtigsten Faktoren um Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden sind nach einer aktuellen Studie der Hays AG vor allem ein gutes Betriebsklima, marktgerechte Entlohnung und die Reputation des Arbeitgebers.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Mitarbeiterbindung.

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Mobile Couponing

In den USA schon längst etabliert, ist der Trend Mobile Couponing nun auch in Deutschland angekommen. Mittlerweile ist jedes vierte Handy in Deutschland ein Smartphone und Mobile Couponing wird immer verbreiteter. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Was ein Coupon ist, haben wir ja bereits in einem unserer letzten Beiträge erklärt.

Ein mobiler Coupon funktioniert wie jeder andere Coupon auch. Der einzige Unterschied ist: der Coupon ist digital und wird auf dem Smartphone angezeigt. Dies ist ein entscheidender Vorteil, denn das Smartphone ist stets dabei und damit immer griffbereit.

Zudem können dank sogenannter Location Based Services (standortbezogene Dienste) aktuelle Rabatte und lokale Angebote in Form von Coupons direkt an den Nutzer versendet werden. Relevante Informationen können dem User jederzeit bereitgestellt werden. Der Smartphone-Besitzer erhält die neuesten Angebote von Shops, Restaurants etc., die sich in der Nähe befinden, und kann sich die Coupons sofort herunterladen und vor Ort einlösen. Damit können Coupons zielgerichtet an die eigene Zielgruppe gesendet werden. Dies erhöht die Einlöserate gegenüber wahllos verteilten Papiercoupons deutlich.

Es gibt unterschiedliche Arten von mobilen Coupons. Zum Beispiel den Dialogcoupon zur Neukundengewinnung. Hierbei erhält der Kunde zum Kennenlernen ein kostenloses Produkt. Ein weiterer Coupon ist der Rabattcoupon zur Kundenbindung. Um besonders treue Kunden zu belohnen, eignet sich ein Treuecoupon, bei dem der Kunde bei seinem nächsten Einkauf einen Vorteil erhält. Mobile Coupons beeinflussen die Kaufabsicht: neue Kunden können akquiriert werden, Wiederkäufe generiert sowie Impulskäufe- und Zusatzkäufe angeschoben werden. So ist das Thema Mobile Couponing insbesondere für stationäre Unternehmen aus den Bereichen Handel, Gastronomie und Dienstleistung interessant.

Ein weiterer Pluspunkt für die mobilen Coupons: Die Kunden sind von der einfachen Handhabung begeistert und teilen ihre positiven Erfahrungen mit ihren Freunden und Kollegen und empfehlen den Händler oder das Geschäft weiter.

Allerdings begeistern mobile Coupons nicht nur, denn viele sind sich der Risiken der Nutzung von mobilen Coupons bewusst und fürchten zum Beispiel, dass ihre Daten in die falschen Hände geraten und weitergegeben werden.

Ausführlichere Informationen zum Thema finden sich auch in der Studie des ECC-Handel.

Mitarbeitergutscheine steuerfrei nutzen

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Mitarbeitermotivation

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Mitarbeitervorteile

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Mitarbeitervorteile.

Motivation

Der Begriff Motivation beschreibt den Ansporn einer Person, aus einem gegebenen Anlass ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen. Sie handelt in diesem Fall mit der Absicht, die Aufgabe so gut wie möglich zu bewerkstelligen ohne von außen eine treibende Kraft zu benötigen. Mitarbeiter können motiviert werden, indem sie Belohnungen und/oder Wertschätzung für ihre Arbeiterhalten. Dies ist in dem Fall das Motiv, das zur Leistungssteigerung anregt.


N

Neukundenakquise

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O

Open-Loop-Karten

Open-Loop-Karten sind bei einer Vielzahl von Partnern einlösbar. Hierfür werden Prepaidkarten von Kreditkartenanbietern wie Mastercard, Visa, Maestro oder American Express genutzt, die mit einem festgelegten Guthabenwert aufgeladen werden. Open-Loop-Karten können überall dort eingelöst werden, wo der jeweilige Kreditkartenanbieter akzeptiert wird.


P

POS-Promotion

Wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Maßnahmen zur Verkaufsförderung (kurz: VKF) ist es, Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe zu generieren und damit Interesse für das Produkt zu schaffen. Ein Marketing- und Vertriebstool, welches mit eben dieser Aufmerksamkeit arbeitet, ist die Sales Promotion, auch POS- oder POP-Promotion genannt. POS steht dabei für Point of Sale und POP für Point of Purchase. Diese Art von Marketing- und Vertriebskampagnen bewirbt neue und bereits im Sortiment vorhandene Produkte.

Vor allem im Lebensmittelhandel (LEH) trifft man häufig auf POS-Promotions, die von den Produzenten der Produkte bzw. deren Marketingabteilungen zur Verfügung gestellt werden. Besonders aufmerksamkeitsstark sind Produktaufsteller am Eingang, in den Gängen sowie auf Sonderverkaufsflächen der Supermärkte. Zum Produkt passende Motive auf den Produktaufstellern sprechen den Kunden auf emotionaler Ebene an. In Kombination mit einem passenden Aktivierungsanreiz (Produktzugabe, Bonuspunkte etc.) führen diese Aktionen und Kampagnen zu einer Absatzsteigerung des beworbenen Produktes. Denkbar als Kaufanreiz sind dabei beispielsweise Gutscheine zum Einkaufen oder für bestimmte Dienstleistungen beim Kauf einer oder mehrerer Artikel. Damit eigenen sich diese Maßnahmen zur Verkaufsförderung werden sowohl zur Neukundengewinnung als auch Bestandskundenaktivierung genutzt.

Prämien für Mitarbeiter

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Prepaid Karten

In Deutschland ist der Begriff „Prepaid Karte“ primär mit Handytarifen verknüpft, wird aber auch im Finanzsektor verwendet. Dort versteht man unter „Prepaid Karten“ Kreditkarten, die nach dem Prepaid-System funktionieren. Die Karte wird vor dem Gebrauch mit dem gewünschten Betrag aufgeladen und funktioniert danach wie eine herkömmliche Kreditkarte.

Die anfallenden Gebühren für diese Variante der Kreditkarte sind mit denen der klassischen Kreditkarte vergleichbar.

Promotion

Der Begriff Promotion wird häufig als Synonym für Verkaufsförderung verwendet. Nach Herleitung des Marketing-Mix umfasst Promotion jedoch die komplette Kommunikationspolitik. Die Verkaufsförderung ist neben Werbung, persönlichem Verkauf, Sponsoring, PR und Veranstaltungen nur ein Instrument der Kommunikationspolitik. Die Promotion im Sinne der Verkaufsförderung ist auf einen bestimmten Aktionszeitraum beschränkt und konzentriert sich allein auf die Absatzsteigerung. Dabei werden zusätzliche Kaufanreize geschaffen beispielsweise durch Produkt-Zugaben oder kostenlose Leistungen.

Siehe auch POS-Promotion


R

Rabattgesetz

Das Rabattgesetz war Teil des deutschen Wettbewerbsrechts und regelte die Umstände von Preisnachlässen zwischen Einzelhändlern und Verbrauchern. Hintergrund war der angestrebte Verbraucherschutz, der eine verfälschte Preisdarstellung vermeiden sollte. Aufgrund der Vielzahl an entstandenen Möglichkeiten, die Verbrauchern zum Preisvergleich zur Verfügung stehen, wurde das Gesetzt 2001 abgeschafft. Des Weiteren war es nicht mit den Handelsregelungen im Internet konform. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Kartellrecht beschränken nun Händler in ihren Rabattregelungen.

Rabattkarte

Rabattkarten entstanden aus ihrem Vorläufer, den Sammelheften. Für jeden Kauf erhielt der Kunde eine Marke, die er in ein solches klebte. Bei Vorlage eines vollen Sammelheftes erhielt er im Gegenzug ein kostenloses Produkt.

Heutzutage gibt es zwei Varianten von Rabattkarten. Zum einen gibt es Karten, die den Sammelheften sehr ähneln. Der Kunde erhält pro Einkauf einen Stempel/Sticker und kann mit einer vollen Karte Rabatte generieren. Die andere Variante bieten Show-your-Card-Modelle. Sobald die Karte beim Einkauf vorgezeigt wird, erhält der Kunde einen Direktrabatt auf das zu erwerbende Produkt.

Vor allem in mittleren und großen Filialketten oder kleinen und mittelständischen Dienstleistungsunternehmen, wie beispielsweise Friseursalons, kommen Rabattkarten zum Einsatz. In Form von Stempelkarten erfreuen sie sich heute zudem bei Kaffeeketten und Bars großer Beliebtheit.

Recruiting/Rekrutierung

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Recruiting.

Recruitainment

Recruitainment bezeichnet Maßnahmen im Rahmen des Personalmarketings, der Personalrekrutierung und des Employer Brandings. Ziel es ist, potenzielle Bewerber auf unterhaltsame Weise über das Unternehmen zu informieren oder passende Bewerber durch crossmediale bzw. spielerische Tools zu gewinnen.

In den letzten Jahren haben elektronische Personalbeschaffungsmaßnahmen einen immer höheren Stellwert eingenommen, da analoge Kanäle qualifizierte Bewerber immer weniger aktivieren. So zwingt nicht zuletzt der Fachkräftemangel Unternehmen dazu, neue, effektiven Recruiting-Methoden zu entwickeln.

Klassische Elemente einer Recruitainment-Strategie sind beispielsweise Online-Games. Dabei wird das jeweilige Berufsfeld und das Unternehmen auf spielerische Weise vorgestellt. Im Bewerbungsverfahren als E-Assessments bezeichnet werden Spiele, die den Berufsalltag widerspiegeln und darauf ausgelegt sind, die Eignung des Bewerbers festzustellen. Unter anderem wird die kognitive Leistungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz gemessen. Erst wenn der Online-Test erfolgreich absolviert wurde, ist eine Einladung zum persönlichen Gespräch der nächste Schritt im Recruiting-Prozess. Der Vorteil der Recruiting-Spiele: Auch Bewerber, die Assessmentcenter tendenziell scheuen, bekommen eine faire Chance. Außerdem spart das Spiel dem Unternehmen Zeit und Personal.

Unternehmenseigene Videos, Blogs und Events mit Interaktionselementen sind weitere Bestandteile des Recruitainment und Employer Brandings und können im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie zum Personalmarketing und Recruiting eingesetzt werden. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind die Qualität, Authentizität und Kreativität der jeweiligen Maßnahme.

Reisegutscheine

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Reisegutscheine.

Restricted-Loop-Karten

Restricted-Loop-Karten sind nur eingeschränkt einlösbar. Sie sind beispielsweise nur bei bestimmten Einzelhändlern gültig und können an jedem Point of Sale der kooperierenden Partner eingesetzt werden. Die Einschränkung kann sich aber auch auf einen Standort beziehen, ein Beispiel dafür sind Geschenkkarten von Einkaufszentren. Diese sind in allen Shops des Einkaufszentrums einlösbar, nicht aber in Filialen der Einzelhändler außerhalb

Retention Management

Das Retention Management umfasst die Gestaltung von verschiedenen Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter. Positive Anreize sollen die Bindung an das Unternehmen stärken und eine angenehme Arbeitsumgebung schaffen. Mittels geeigneter Maßnahmen im Rahmen des Retention Managements sollen Leistung und Loyalität der Mitarbeiter gefördert werden. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Fluktuation erlangt das Retention Management zunehmend an Bedeutung. Denn motivierte und emotional gebundene Mitarbeiter sind leistungsstark und engagiert, was sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt.


S

Sales-Incentive-Programm

Unter einem Sales-Incentive-Programm versteht man ein Konzept zur systematischen Motivation und zum Setzen gezielter Anreize im Verkauf. Diese Form der Incentivierung zielt insbesondere auf Vertriebsmitarbeiter oder Einzelhändler ab, die bestimmte Produkte eines Unternehmens vertreiben. Ein Sales-Incentive-Programm zielt immer auf eine Verkaufssteigerung ab. So dient es dazu, neue Produkte besser zu verkaufen oder sich bislang schlecht verkaufende Produkte absatzstärker zu machen.


T

Travel Incentives

Bei Travel Incentives handelt es sich um Reisen, die als Prämie mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt werden. Es sind geschäftsbezogene Reisen, die Kunden wie auch Businesspartner auf eine erlebnisreiche und positive Art und Weise mit dem Unternehmen verbinden. Das resultiert auf Mitarbeiterebene in Mitarbeitermotivation; auf B2B-Ebene vertieft eine Incentive-Reise das Verhältnis zwischen Businesspartnern und führt zu besseren Ergebnissen.
Travel Incentives haben gegenüber anderen Prämien den entscheidenden Vorteil, dass sie direkt an ein Erlebnis geknüpft sind und ein nicht-alltägliches Ereignis darstellen. Herkömmliche Belohnungen, wie beispielsweise Bonus-Zahlungen haben zwar auch einen positiven Mehrwert, jedoch bleiben sie im Alltag verankert. Travel Incentives sind dagegen losgelöst davon und verankern daher das Unternehmen besonders erfolgreich im Kopf des Empfängers.


U

Umsatzsteigerung

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Umsatzsteigerung.

United Kingdom Gift Card & Voucher Association

Die 1991 gegründete UK Gift Card & Voucher Association (UKGCVA) ist ein Berufsverband der Geschenkgutschein und Geschenkkarten-Branche. Im Verband als Mitglieder organisiert sind Unternehmen, die Geschenkgutscheine oder Geschenkkarten verkaufen oder Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Zu den Mitgliedern zählen neben führenden Einzelhändlern auch Hotels, Erlebnisanbieter und Incentive-Agenturen, ebenso Service- und Systemanbieter.

Der Verband fördert bewährte Methoden in der Branche und arbeitet gemeinsam mit Behörden an der Gesetzgebung. Eine Schlüsselfunktion des Verbandes ist es, die Mitglieder über Entwicklungen in der Branche auf dem Laufenden zu halten und Möglichkeiten für neue Geschäftszweige zu schaffen. Die UKGCVA sieht ihre Rolle vor allem als Informationsplattform für die gesamte Branche, aber auch als Bühne für gegenseitige Geschäfte und als Sprachrohr gegenüber Politik und Wirtschaft.

Universalgutschein

Ein Universal- oder Multipartnergutschein wird in einem zweistufigen Einlöseprozess gegen Gutscheine einzelner Partner aus dem Einzel- und Onlinehandel eingetauscht. Der Besitzer eines Universalgutscheins hat also innerhalb der festgelegten Partner freie Auswahl, wofür er seinen Gutschein einlösen möchte.


V

Verkaufsförderung

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Verkaufsförderung.


W

Wissensmanagement

Wissensmanagement ist ein Managementansatz, um bestehendes Wissen effizient zu nutzen und damit Produkte, Prozesse und Geschäftsfelder eines Unternehmens zu optimieren. Ziel ist es, das Wissen einzelner Mitarbeiter in der Firma zu verankern, damit es auch nach dem Ausscheiden der Angestellten weiterhin zur Verfügung steht. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Wissen:

Explizites Wissen beschreibt Wissen, das ohne Schwierigkeiten dokumentiert und formuliert werden kann, beispielsweise durch Bücher, Videos oder Grafiken. Die Anwendung des expliziten Wissens kann logisch nachvollzogen und beschrieben werden. Dieses Wissen kann bewusst aktiviert und fachspezifisch eingesetzt werden. Es wird durch Regeln, Anweisungen oder Informations- und Kommunikationstechnologien weitervermittelt.

Implizites Wissen ist nicht artikulierbar und an spezielle Personen gebunden. Dieses Wissen wird häufig nicht bewusst wahrgenommen, da es stark verknüpft ist mit Handlungen, Verpflichtungen und Mitarbeit innerhalb eines bestimmten Bereiches. Es ist aktionsorientiert und entsteht aus Erfahrungen einer Person. Implizites Wissen äußert sich im Umgang mit bestimmten Aufgaben, aber auch durch spezielle Fertigkeiten. Diese Art von Wissen kann nicht durch Anweisungen o.ä. gesteuert werden. Um von implizitem Wissen zu profitieren, müssen in Unternehmen umfassende Interaktionsprozesse geschaffen werden.

Es gibt verschiedene Modelle zum Thema Wissensmanagement. Eines der bekanntesten ist die „Wissensspirale“ der japanischen Organisationswissenschaftler Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi. Dieses Modell hat vier verschiedenen Formen der Wissensübertragung: Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung.

Die Sozialisation vermittelt Wissen implizit zu implizit hauptsächlich ohne Sprache, d.h. gelernt wird durch Nachahmen, Beobachten und Üben (z.B. Integration eines neuen Mitarbeiters in die Denk- und Handlungsroutine des Teams). Bei der Externalisierung wird implizites zu explizitem Wissen was jedoch nur teilweise möglich ist. Das Ziel ist, dass sich Mitglieder eines Teams ihr Wissen gegenseitig zugänglich machen. Wichtig ist dabei vor allem intensive persönliche Kommunikation, z.B. in speziellen Gruppen oder Qualitätszirkeln. Verschiedenes explizites Wissen wird bei der Kombination verknüpft. Es ist nicht an bestimmte Personen gebunden und kann daher durch unterschiedliche Informationstechnologien gespeichert und übertragen werden. Die Internalisierung beschäftigt sich mit der Umwandlung von explizitem in implizites Wissen. Mitarbeiter eignen sich dabei verschiedene Handlungsroutinen an, die zuvor dokumentiert wurden.

Wissensmanagement erleichtert es beispielsweise, den richtigen Mitarbeiter für ein jeweiliges Projekt zu finden und die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt für die richtige Person bereitzustellen. Zudem trägt es einen Teil zur Mitarbeitermotivation und -bindung bei, da diese ihr Wissen verstärkt ins Unternehmen einbringen und Prozesse mitgestalten können.


Z

Zugabe

Eine Zugabe ist ein kostenloses Produkt oder eine Leistung, die der Kunde beim Kauf eines primären Produktes erhält. Beispielsweise erhält der Kunde beim Kauf eines neuen Autos als Dankes-Prämie einen Tankgutschein. Zugaben werden oft als Instrument zur Kundenbindung bzw. Neukundengewinnung eingesetzt. Promotion-Kampagnen mit Zugaben sind meist besonders erfolgreich, wenn die Zugabe selbst eine hohe Wertanmutung hat. Denn durch höhere Werte steigt auch die gefühlte Wertschätzung beim Kunden. Zugaben haben beim Kunden dieselbe Wirkung wie Preisnachlässe, da sie ihn stärker zum Kauf verleiten.